German Institutes of Technology

TU9 - das sind die neun führenden Technischen Universitäten in Deutschland.

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Fragen zu den Studiengängen der TU9

17.April 2013 13:04  

Yannik: Hallo Jonas, ich habe mein Abi mit 2,2 bestanden und hatte Physik und Mathe im Grundkurs ( jeweils 9 Punkte). Ich interessiere mich sehr für Technik und bin mir fast sicher,dass es in die Richtung Ingenieur gehen soll. Ob Maschinenbau oder WIng das Richtige ist, ist jetzt die Frage. Ich tendiere eher zum WIng,weil mir das Studium, im Bezug auf den Mathe-Anteil, etwas leichter und angenehmer vorkommt. Ist das so? Kannst du mir vielleicht etwas zum Studium und Berufsalltag des Masch.Bauers und des WIngs erzählen? Wie sind die Studiengänge so? Was muss man mitbringen ,um sie erfolgreich zu bestehen? Was machen die beiden Ingenieure in ihrem späteren Berufsleben? Stimmt es,dass der WIng nur am Schreibtisch sitzt und mit der Technik nichts zu tun hat ( Sprich: Ist er ein BWLer?) und der Maschinenbauer praktisch arbeitet ( In der Konstruktion, Wartung etc)? Wie sind die Berufsaussichten (national/international)? Das wäre's für's erste, ich hoffe du kannst mir da weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus!



Jonas: Hi Yannik Zuerst einmal musst du wissen, dass der Unterschied zwischen MBau und WIng sehr von der gewählten Uni abhängt. In Aachen ist das Studium sehr technisch ausgerichtet, Wirtschaftsingenieure belegen die ganzen Grundlagenfächer, die auch die Maschinenbauer habe, also zum Beispiel Mathe, Mechanik, Regelungstechnik, Thermodynamik, etc. das sind auch die schwersten Fächer des Studiums. In Aachen ist WIng also nicht leichter als MBau. In Karlsruhe zum Beispiel ist das WIng Studium deutlich wirtschaftlicher ausgerichtet, ich könnte mir vorstellen, dass es dort etwas leichter ist, weil die technischen Fächer doch schwerer sind als die wirtschaftlichen. Es reicht aber völlig, ein gewisses Interesse an Technik und logischem Denken mitzubringen, und die Bereitschaft viel zu tun, das Studium ist definitiv anspruchsvoll. Bestimmtes Vorwissen braucht man aber nicht, das Tempo ist so hoch, dass das auch keinen Unterschied macht, ob man Mathe GK oder LK hatte, solange man ein gutes Verständnis für Mathe hat. Dass ein WIng nur am Schreibtisch sitzt ist Quatsch. Es kommt sehr darauf an, wo du studierst (s.o.) und wie du deine Wahlfächer belegst, bzw. worauf du lust hast. Es gibt genug WIngs, die genauso in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten. Ich finde es toll, alle Möglichkeiten zu haben, und während des Studiums herauszufinden, ob man eher praktisch forschend arbeiten möchte oder eher "am Schreibtisch". Die Berufsaussichten sind super, sowohl im Inland als auch im Ausland. Wenn du an einer vernünftigen Uni studiert hast (sagen wir mal an einer der TU9) solltest du keine Probleme haben nen Job zu finden, auch wenn du keine Bestnoten hast. Wenn du noch Fragen hast kannst du mir gerne auch ne Mail schreiben: jonas.haring@gmail.com LG Jonas




15.April 2013 21:04  

Eddi: Hey, wie fandest du das Studium an der TU Berlin? Ist es empfehlenswert? Und ist es sehr theoretisch und technisch bezogen?



Maren: Hi Eddi, Ich habe mich an der TU Berlin sehr wohl gefühlt. Das Publikum und die Profs sind tendenziell links angesiedelt, was dem ganzen Komplex eine weniger hochgestochene Atmosphäre gibt. Ich fand das Studium sogar eher praxisbezogen, und die TU bietet über das Studium hinaus Vieles, um seinen Horizont und seine "soft skills" zu erweitern. Beste Grüße und eine erfolgreiche Entscheidung!




27.October 2012 17:03  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Johanna: Hallo, schön, dass du dich für Wirtschaftsmathematik interessiert. Wenn du Wirtschaftsmathe in Darmstadt studierst, ist der Wirtschaftsteil genauso groß, wie wenn du pure Mathematik mit Nebenfach Wirtschaft belegst ( ca. 30 CPs von 180). Der größte Unterschied ist, dass du zum einen noch Informatik belegen musst ( 20 CPs) und du dich später entweder in Stochastik oder Optimierung vertiefen musst( was dir aber ja entgegenzukommen scheint, wenn du eher angewandte Mathematik machen willst). Insgesamt hast du also nur etwas weniger Mathe als in einem reinen mathestudium( wobei Informatik auch recht mathematisch werden kann), legst dich aber von Anfang an auf eine vertiefungsrichtung fest. In den ersten 2 Semestern belegt man ülicherweise Analysis 1+2, sowie Lineare Algebra 1+2. Am Anfang geht es erstmal darum, zu lernen, wie man Mathe richtig aufschreibt, und wie man Dinge beweist, im Gegensatz zur Schule, in der man ja eigentlich meistens nur rechnet. Diese andere heransgehensweiße setzt meistens eine gewisse einarbeitungsphase vorraus, aber mit ein bisschen Fleiß ist es schaffbar. Die wichtigste Umstellung von Schule und Uni ist meiner Meinung nach, dass du selbst die nötige Motivation zum lernen aufbringen musst, da es eigentlich niemanden interessiert, ob du was machst oder nicht. Ich hoffe dies hilft dir erstmal weiter :-) wenn du noch fragen hast, kannst du dich ja einfach nochmal melden. Lg Johanna




24.September 2012 09:06  

Mattis: Hi Elisabeth, ich möchte wahrscheinlich Maschinenbau studieren, und wollte einmal nachfragen, ob die "Gerüchte", dass das Maschinenbau-Studium wirklich so schwer ist, stimmen. Schließlich hört man von überall her von hohen Abbrecherquoten; kennst du Gründe wieso so viele das Studium vorzeitig abbrechen?



Elisabeth: Hallo Mattis, Das Maschinenbau Studium ist bestimmt kein einfaches, aber wenn man mit der richtigen Einstellung rangeht, sollte es kein Problem sein. Es sollte aber jedem klar sein, das es eine ziemlich lange Durststrecke von 4-5 Semestern am Anfang geht, in denen die Grundlagen vermittelt werden und in denen es relativ wenig Praxisbezug gibt. Es gibt meines Wissens Professoren, die sind froh wenn sie eine hohe durchfallquote in Klausuren erziehlen. Da kann es dann vorkommen, das bis zu 80% durch eine Klausur durchfallen. Ich habe persönlich an meiner Uni (TU Darmstadt) die Erfahrung noch nicht gemacht und hier ist die Abbrecherquote auch sehr gering. Liebe Grüße Elisabeth




09.August 2012 12:24  

Marcel: Ist der Bachelor an der TU Darmstadt und der Uni Kassel gleich? Also macht es einen unterschied ob ich in Kassel oder in Darmstadt studiere? Wo habe ich die besseren Zukunftschancen?



Elisabeth: Inhaltlich unterscheidet sich das Grundstudium im Bachelor kaum. Allerdings ist das Studium in Kassel als 7+3 Studium angelegt, also dauert der Bachelor 7 Semester und der Master 3 Semester, in Darmstadt ins das Studium in 6+4 Semester Regelstudienzeit gegliedert. Am besten vergleichst du die Modulhandbücher der entsprechenden Studiengänge. Allerdings studieren zumindest in Darmstadt fast alle der Bachelor-Absolventen anschießend im Master weiter. Die TU Darmstadt gehört zu den TU9, d.h. sie gehört zu dem Zusammenschluss der neun nach eigener Aussage führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Über die Studienbedingungen in Kassel kann ich selber keine Aussage treffen, am besten wendest du dich dazu an die Fachschaft des Fachbereichs Maschinenbau. Mit den Studienbedingungen, d.h. die Anzahl der Übungsgruppen, Übungsgruppengröße usw. bin ich Darmstadt sehr zufrieden. Mit ca 500 Studienanfängern pro Semester im Fachbereich Maschinenbau liegt die TU Darmstadt irgendwo im Mittelfeld deutschlandweit, allerdings ist Kassel wesentlich kleiner. Dadurch kann die Individualförderung besser sein. Ich glaube, dass du als Absolvent einer Uni oder TU im Maschinenbau immer gute Zukunftschancen hast. Bei der Uniwahl solltest du dir aber auch das Umfeld anschauen - also ob dir die Stadt und das Klima an der Uni gefällt.




11.October 2012 10:31  

Romy: Hallo :) kannst du mir einiges über dein Studium für Biotechnologie erzählen? Welche Voraussetzungen (abgesehen von einem Abitur) brauche ich? Gibt es einen NC? Und wie sieht es mit beruflichen Chancen nach dem Studium aus? Liebe Grüße :)



FSR Biologie TU Dresden: Hallo, außer deinem Abitur benötigst du nichts aber es gibt einen Nc der es in sich hat (etwa 1,4). Nachrücker kommen mit etwa Glück mit weniger rein, allerdings gibt es auch nicht immer Nachrückverfahren. Eine Alternative wäre ein Biologie-Studium. Da ist der Nc deutlich niedriger. Wenn du noch Frage hast scheue dich nicht davor wieder zu fragen (und entschuldige die späte Antwort). Viele Grüße!




19.June 2011 22:49  

Michi: ist das studium sehr chemie lastig?



FSR Biologie TU Dresden: In Biologie ist etwa 1/9 Chemie und Biochemie. In molekularer Biotechnologie macht Chemie und Biochemie etwa 1/8 aus. Chemie ist für viele ein notwendiges Übel. Ohne Chemie geht moderne Biologie gar nicht. Auch in der Botanik oder Mikrobiologie kommt man ohne Chemie nicht weit. Im Vergleich mit Göttingen ist dies wenig Chemie. Im Vergleich mit einigen anderen Universitäten viel.




05.September 2012 20:17  

Talia: Hallo Marc, ich überlege schon lange, ob ich Biologie mit Zoologie oder Ornithologie studieren will oder besser kann. Ich habe leider niemanden, der mir dazu eine genauere Auskunft geben kann. Meine Fragen sind folgende, wenn ich sie dir denn stellen darf?!;) Ich mache nächstes Jahr mein Abi und da ich mit Wartezeiten rechne und allgemein gerne zunächst eine Ausbildung machen würde, überlege ich, danach eine Ausbildung als Tierpflegerin im Vogelpark Walsrode zu machen. Nun stellt sich mir die Frage, ob mir das für meine Studienauswahl von Nutzen ist oder ob es völlig egal ist? Die nächste Frage wäre, ob und wie so eine spezialisierung aussieht, wenn ich von Biologie in am besten beide Bereiche, also Zoologie und Ornithologie gehen will? Wie sieht der Aufbau eines solchen Studiums aus und wie lange müsste ich da studieren oder dran hängen? Kann man das kombinieren? Ich hoffe ich erschlage dich mit den Fragen nicht und du kannst mir zumindest bei einer Frage weiterhelfen :) Liebe Grüße



Marc: Hallo Talia, ich versuche mal so gut es geht die Fragen zu beantworten. 1. Bringen wird es dir vermutlich nicht viel, da die Zulassung über den NC erfolgt. Da kommt es hauptsächlich auf dein Abidurchschnitt an. Außerdem auf deine Bionote und eine weitere Naturwissenschaftliche Note (Diese werden zu einem gewissen Prozentsatz eingerechnet). D.h. wenn dein Abischnitt bei 2,6 liegt und du zB in Bio und Chemie 14 Punkte hast wird dein Schnitt dadurch nach oben gezogen. Eine CTA/BTA Ausbildung wäre evtl hilfreich aber in deinem Sektor glaube ich nicht. Wenn du allerdings planst später in diesen Sektor zu gehen kann es auch nie Schaden. In der heutigen Zeit sind die Abileute ja relativ jung und es kann von vorteil sein Erfahrungen zu sammeln. Später kannst du das dann eigtl. immer verkaufen. 2. Also im Bachelor Biologie gibt es bei uns eigtl. relativ wenig Spezialisierungsmöglichkeiten. Biologie ist eher ein Grundlagenstudium. Die Leibniz Universität arbeitet bei uns mit der TiHo und der MHH zusammen was zu einer erheblichen Steigerung der Vielfalt führt. Aber im Grund wird dir hier alles geboten. Chemische, Mathematische und Physikalische Grundlagen gehören sowieso inzwischen überall dazu. Dann Biologische Grundlagen, Mikrobiologie, Ökologie und Genetische Methoden. Im weiteren kann man sagen,dass von der Leibniz Uni Module zu pflanzlichen Themen einfließen (Botanik, Pflanzenphysiologie usw.) von der MHH medizinisch angehauchte Module (Allg. Biochemie usw.) und von der Tiho Zoologische (Zoologie, Tierphysiologie, Funktionsmorphologie usw.). Desweiteren kannst du verschiedenste Module im Wahlpflichtbereich belegen, da ist eigtl. aus jedem Gebiet und von jeder Hochschule etwas zu befinden, kommt aber auf die Profs an die etwas anbieten. Einen Überblick was wir während der 6. Semester für Module belegen, eignet sich die Modulübersicht unseres Studienganges + den Modulkatalog wo die Inhalte der jeweiligen Module erklärt werden. Allgemein kann man aber sagen, dass eine Spezialisierung erst im Master erfolgt. Du wirst also im Grunde den selben Aufbaui wie jeder andere Student haben und auch nichts mehr Zeit benötigen (Außer du planst evtl. Auslandsaufenthalte,immer gut, oder kommst evtl. durch Prüfungen nicht, was bisher eigtl. nicht vorkam). Für Spezialisierungen kann man immer schlecht Ratschläge geben. Bei uns bietet die Leibniz Uni Masterstudiengänge in Richtung Pflanzen an, die MHH in Biomedizinsche und die TiHo in Tierbiologie (~Zoologie). Ornithologie aber kommt dem wohl eher nicht so nah ich hab leider auch nicht so viel Ahnung in diese Richtung. Die Zoologen bei uns sind wenn er Systematiker (Systematische Einordnung der Tiere), Verhaltensbiologen, Neurobiologen usw. Da kommt es aber immer auch stark auf den jeweiligen Prof. und deren Forschungsgebiet an. Am besten Informierst du dich auf der Seite der Tiho-hannover.de über den Masterstudiengang Animal Biology. Du müsstest wohl auch mal im Internet suchen, nach Ornithologie da wird es sicherlich i-wo noch einige spezialisierte Einrichtungen geben. Das größte problem ist allerdings, das es heute eigtl. keine klassischen Ornithologen, Enteromologen usw. in dem Sinne gibt. Geht dann meistens wirklich in die Verhaltensforschung, Genetik (Entschlüsselung usw.), Tierphysiologie/Neurobiologie usw. , Mikrobiologie, Biochemie, usw. die klassischen Zoologischen Gebiete sind da sehr auf dem Rückzug. Dafür aber auch umso interessierter an jungen motiviertem Nachwuchs. Also scheu dich nicht dich mit Fragen an qualifizierte Profs zu wenden. Tut mir leid, dass ich dir nicht weiter helfen kann. Falls du noch weitere Fragen hast scheu dich nicht sie zu stellen. Dafür sind wir also bzw. ich im Fachrat auch zuständig. Viel Spaß bei deiner weiteren Informationssuche. Kannst mir ja eine Rückmeldung geben, da evtl. ja nach dir weitere Leute kommen die evtl. ähnliche Fragen haben :) lg Marc




26.April 2012 10:21  

Moritz: Hey Bernhard, ich hab da mal ne frage. Ich schaue mich grad studienmöglichkeiten richtung wirtschaftsingenieur verbunden mit chemie um. daher wollte ich dich fragen, in wie weit die chemische seite im wirtschaftsingenieur in hannover mit integriert ist. Gibt es möglichkeiten chemie und wirtschaftsingenieur in hannover zu verbinden?



Bernhard: Moin Moin Moritz, Deine Frage ist interessant, weil ich direkt nach dem Abi genau das gleiche miteinander verbinden wollte. In Hannover ist dies aber nicht möglich. Gerade im BA-Studium ist der Kursplan strikt vorgegeben, daher hast du da auch keine Auswahlmöglichkeit. Später in den Vertiefungsrichtungen oder auch im Master kannst du etwas in Richtung Chemie gehen. Das beschränkt sich aber auf Werkstoffkunde, in dem du dann atomare Verbindungen oder Strukturänderungen von Werkstoffen besprichst. So richtige Chemie ist das aber bei weitem nicht. Ich hab mal nachgeschaut. SO richtig kannst du das hier auch nicht verbinden. Es bleibt dir nur die reine Chemie übrig!! :) Hoffe das hat dir geholfen, falls du noch Fragen hast, gerne wieder schreiben! Gruß Bernie




24.May 2011 13:58  

Lukas: Lohnt es sich ein FSJ zu machen? Ich mache mit 20 Jahren ABI, und glaube, dass ich durch das FSJ nach dem STudium zu alt bin.



Bernhard: 1. Es geht nach dem Studium nicht darum wie alt du bist, sondern was du in dieser zeit alles gemacht hast. Ein FSJ ist dabei keine Zeitverschwenung, sondern in Unternehmen durchaus angesehen. 2. Ein FSJ lohnt sich IMMER! Ich würde dir aber ein FSJ im Ausland empfehlen. Diese Zeit hat mich so geprägt und war eines der besten Jahre meines Lebens. Ich hoffe dir weiter geholfen zu haben. Bei weiteren Fragen gerne noch nachhaken!




18.July 2012 18:59  

Tobias: Servus Tim, hab auch Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe studiert? Jens meinte ich soll mich mal bei dir melden. Wie gefällts dir in München? Musstest du ins Vorstellungsgespräch und wenn ja was wollten die so wissen, machbar? Viele Grüße, Tobi



Tim: Sers, München ist ne coole Stadt. Gefällt sicher nicht jedem, aber mir taugt es sehr gut. Jop, ich war hier im Gespräch. War ganz lässig, es kam eine Fallstudie zum Thema Steuerhinterziehung im Ausland, Steuer-CD, Pros Cons etc. musste das 10 Minuten vorbereiten und dann nochmal präsentieren. Dann kamen noch ein Paar echt einfache Statistik Fragen. Nichts wildes und die Motivation warum man hier studieren möchte sollte man auch wissen ;) Viel Erfolg =) Cheers Tim




12.September 2011 23:03  

Armin: Was kosten Wohnungen in München? Wo sucht man am besten? Kriegt man da überhaupt was in Uni-Nähe?



Jens-Kristof: Als Student hat man mit München wohl eine der teuersten Städte Deutschlands zur Heimat gewählt! Unter 400 € warm bekommt man hier kaum was, außer man wohnt wirklich weit außerhalb. Selbst für das Geld muss man noch sehr lange suchen bis man was passendes gefunden hat! Also miete dich schon mal für längere Zeit im Hostel ein ;)




14.May 2011 15:39  

Kris: Sind gewisse Vorkenntnisse in Programmieren nötig, oder nur empfehlenswert für das Studium? Wie wichtig sind Mathekenntnisse?



Florian: Programmieren muss man nicht können. Die ersten Semester werden einem aber einfacher fallen, wenn man schon programmieren kann und sich besser auf andere Sachen konzentrieren kann. Es ist nicht so wichtig, dass man noch alles weiß, was man in Mathe in der Schule gemacht hat. Es ist aber wichtig, dass man alles, was man in der Schule mal gemacht hat, damals verstanden hat. Also wenn man sich in der Schule schwer getan hat mit Mathe, dann wird das im Studium nicht anders sein.




20.April 2013 13:11  

Yannik: Hallo Harald, ich interessiere mich für den Studiengang Maschinenbau und habe dazu einige Fragen. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Wie sieht das Studium im Groben aus, sprich : was muss man mitbringen ,um Maschinenbau erfolgrei zu studieren? Im Abi hatte ich einen Durchschnitt von 2,2 ,wobei Mathe und Physik im Grundkurs mit jeweils 9 Punkten einbezogen wurden. Ich bin kein Mathe-Genie, interessiere mich jedoch für die Technik, vorallem für Fahrzeugtechnik. Kann man das Studium, im Bezug auf Mathe, durch fleißiges Lernen schaffen? Sind die Berufsaussichten tatsächlich so rosig,wie sie immer angepriesen werden? Sind deutsche Maschinenbauer eigentlich auch im Ausland gefragt? Wie unterscheidet sich das Studium des Masch.Bauers an der FH und Uni? Ist man im späteren Berufsleben durch ein Studium an der FH, einem Absolventen der Uni gegenüber benachteiligt? Das wär's erstmal. Vielen Dank im Voraus!



Harald: Hallo Yannik, ich finde es gut, dass du dich darum kümmerst. Ich würde sagen eine gewisse Begeisterung für Maschinen und auch Naturwissenschaften solltest du auf alle Fälle mitbringen. Der Durchschnitt von 2,2 sagt auf jeden Fall nicht viel aus und das ist absolut kein Problem! Was hast du denn im Abitur vertieft? Also Ich war in Mathe und Physik damals recht gut. Aber das ist kein Problem... Die ersten Semester ist es echt viel Mathe und Technische Mechanik etc (zumindest an der UNi und viel Theorie). Da musst du einfach durch und da gehört vor allem viel viel Fleiß und Disziplin dazu: Übungsblätter und Rechnungen machen die man abgeben muss. Die Berufsaussichten sind wirklich sehr gut - ich denke es gibt nicht Ähnliches bei dem du dich wirklich nicht sooo schwer tust was zu finden. Es mag sicher andere kleine Sachen geben die noch bessere Aussichten haben (glaub Biochemiker und so) aber wenn du in Richtung Ingenieurwissenschaften willst dann los! Als deutscher Maschinenbauer bist du auch im Ausland hoch angesehen - die meisten deutschen Firmen schicken die Leute ins Ausland. Ich war selbst ein halbes Jahr zum Praktikum in den USA und vor denen braucht man sich nicht zu verstecken! Ich würde sagen wenn du dich auch für Theorie interessierst und es "ganz genau" wissen willst bist du an der Uni richtig. Die ersten Semester wirst du mit der "Maschine" an sich wenig zu tun haben aber dafür wirds am Ende immer mehr. Wenn du damit zufrieden bist das alles anzuwenden und nicht "wissen woher es kommt" geh an die FH. Da ist die Betreuung auch persönlicher und es sind weniger Studenten im Hörsaal. Am Anfang sind es 800 in Mathematik aber mittlerweile habe ich Vorlesungen zu 6... Ich denke es kommt darauf an was du später machen willst - FH Ingenieure sind eher sehr praktisch orientiert. Uniabsolventen durchaus auch aber mehr "wissenschaftlich". Ich würde dir raten dir auch einfach mal eine Vorlesung an der UNi oder FH anzuhören. Wenn du Fragen hast schreib einfach... Ich kann dir da sicher weiterhelfen. Kannst ja acuh mal nach Karlsruhe oder an eine andere Uni gehen und da mal reinschnuppern einen Tag! Grüße




05.April 2013 13:44  

Lukas: Hallo Felix, was ist der Schwerpunkt des Studiums, also welche Richtung hast du eingeschlagen und kannst du das Studium empfehlen ? Lukas



Felix: Hi Lukas, ich habe den schwerpunkt im Gesundheitsmanagement. Das Studium hat definitif einen großen spaßfaktor durch den hohen Praxisbezug. Aber du solltest genauer wissen was du danach machen möchtest, um ein Ziel zu haben. Sonst "versumpfst" du in diesem Studium. Durch die große Fächervielfalt hast du später sehr viele Möglichkeiten. Die Unis bieten natürlich auch schwerpunkte, diese werden dich in deinen Möglichkeiten nicht einschränken. Ich z.B. möchte nach dem Bacelor den Master in Sport und Technik machen. Um später dann in der Prothesenentwicklung zu arbeiten.




08.March 2013 20:43  

WK: Hallo Ann-Kathrin, ich habe eine Zulassung für CIW/VT Master fürs SS13 erhalten. Kannst du mir mehr über das Stuium berichten? Wie sieht die Studienstituation allgemein, die Kontakt zu anderen Studierenden und Professoren, die Vorlesungen, die Klausuren etc etc.? Danke!



Ann-Kathrin: Klar gerne! Erstmal Glückwunsch zur Zulassung! Wir sind gerade der erste Masterjahrgang in Karlsruhe, also quasi die Versuchskaninchen ;) Da ich nicht weiß, wie gut du dich schon informiert hast, hier mal das wichtigste zusammengefasst: Im Master sind 3 Vorlesungssemester und ein Semester für die Masterarbeit vorgesehen. Zusätzlich musst du noch 3 Monate Industriepraktikum machen. Im Master gibt es in den ersten 2 Semestern noch 7 Pflichtvorlesungen: Physikalische Chemie, Chemische Thermodynamik, CFD, Thermische Transportprozesse, Prozess- und Anlagentechnik, Kinetik & Katalyse und Partikeltechnik. Die letzten 3 finden im SS statt. Dazu belegst du noch 2 Vertiefungsfächer mit je ca. 3-4 Vorlesungen, je nachdem welche du dir aussuchst. Die Vertiefungsfächer findest du hier: http://www.ciw.kit.edu/1441.php. Außerdem noch 1 Nebenfach und 1-2 "Schlüsselqualifikationen" z.B. Sprachkurse. Wenn man es eilig hat und sehr fleißig ist, schafft man auch alle Prüfungen in 2 Semestern, würde ich dir aber nicht unbedingt empfehlen ;) Zu den Prüfungen: Die Pflichtfächer werden grundsätzlich schriftlich geprüft, meistens liegen zwischen den Klausurterminen so 10-14 Tage, was lerntechnisch ganz gut machbar ist. Dafür hat man leider kaum Semesterferien, Praktika sind da schwierig... Die Vertiefungsfächer werden mündlich geprüft, wobei die meisten Vertiefungsfächer inzwischen einen "Einzelprüfungsmodus" haben, d.h. du musst keine große Hauptfachprüfung über das gesamte Vertiefungsfach machen, sondern darfst jede Vorlesung einzeln prüfen lassen, was ich persönlich sehr angenehm finde. Die Vorlesungen sind mal interessanter mal etwas langweiliger, das kommt natürlich auf den Dozenten und die eigene Motivation an. Studiensituation allgemein: Wie gesagt, wir sind die Versuchskaninchen, ab und an gibt es mal ein paar Unstimmigkeiten was die Organisation (z.B. die Prüfungsanmeldung) angeht. Aber im Sommersemester sollte das schon besser laufen. Falls du Bibliotheklerner bist, musst du früh aufstehen ;) Es gibt zwar eine Menge Plätze aber auch eine Menge Studenten (23000). Wir Master-Ciwler sind glaube ich so 60-80. In Karlsruhe ist eigentlich alles wichtige (Hörsäle, die Bib, die Mensa und die meisten Institute) an einem Campus. Man muss also nicht von einem Ende der Stadt zum anderen hetzen. Die Mensa ist ganz Ok, Mensa halt... Kontakt zu anderen findest du normalerweise schnell, wenn du offen bist und zu Kaffee/Tee im AKK nicht nein sagst. Eine Freundin von mir ist auch erst im Wintersemester nach Karlsruhe gekommen und hat direkt Anschluss gefunden. Kontakt zu Professoren habe ich eher weniger. Bin allerdings auch nicht so der "Ich hab da mal ne Frage"-Mensch ;) Ich hoffe, ich konnte dir die dringendsten Fragen beantworten. Falls dir nochwas einfällt, kannst du mir gerne schreiben! Viele Grüße nach Heilbronn!




18.January 2013 11:32  

Bowei: Hallo,Jetzt studiert einer chinesischer Freund von mir Waermeenergie- und Kinetik-Ingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Dieselmotor in China. Gibt es ähnliches englischsprachiges Master Studium an der KIT? Danke!!



Patrick: Hallo! In dem Fachbereich kenne ich mich leider nicht aus. Aber schreib einfach die gleiche Frage an folgende Adresse: info?zib.kit.edu Das ist die zentrale Studienberatung vom KIT. Dort kann man dir sicher besser weiterhelfen. Herzliche Grüße Patrick




23.January 2013 19:57  

Pei Ting: Hi, I am an exchange student and have problems trying to find module information for Bioingieurwesen. Will you be able to help me?



Fachschaft mach/ciw KIT: Hi Pei Ting, you can find the module description here: https://zvwgate.zvw.uni-karlsruhe.de/qisserver/pub/mhb/index.html The faculty website http://www.ciw.kit.edu/ could also be helpfull. If you have any further questions, please let me know.




04.January 2013 12:46  

Marc: Guten Tag, ich möchte dieses Jahr im Oktober an dem KIT Physik studieren, allerdings soll es sehr an Wohnmöglichkeiten mangeln, deshalb will ich mich frühzeitig für das Studium bewerben. Ab wann kann man sich für das Wintersemester bewerben (Auf der KIT-HP stehen nur Termine, bis wann man sich beworben haben muss) und brauche ich für die Bewerbung das Abiturzeugniss?



Fachschaft Physik am KIT: Hi, das mit der Wohnungsnot stimmt für baden-württembergische Verhältnisse, allerdings ist es gar nicht wichtig, wann du dich für Physik bewirbst, da du eh zugelassen wirst, da wir selbst dieses Semester – trotz doppeltem Abi-Jahrgang – nicht zulassungsbeschränkt waren. Wenn du dich jedoch nach dem ca. 10. Juni bewirbst ist es wahrscheinlich, dass du bis kurz vor Vorlesungsbeginn keine Rückmeldung über deine Zulassung erhälst, da die NC-Fächer dann primär abgearbeitet werden, da du ja eh einen Platz hast. Ja du benötigst für die Bewerbung dein Abiturszeugnis. Viele Grüße aus der Fachschaft Julian




01.November 2012 16:09  

Justin: Hi Sandra, May I ask what do you study in BioEngineering in KIT? I'm currently in Singapore Polytechnic taking the same course. But my Diploma which I will be getting will be no more than a German 'Abitur". So, I might consider continuing my studies in it. Please feedback. :)



Sandra: Hey Justin. The study is a bit like process engineering. You'll learn a lot about maths, mechanics, chemics, thermodynamics and so on. You also have some biological courses but they aren't the main part of your studies.




05.September 2012 15:32  

Florian: Hay Anne! In Zukunft habe ich vielleicht vor Bauingenieurwesen zu studieren, doch mir stehen noch ein paar Frage offen. Ich hoffe Du kannst mir helfen. ;-) 1.) Brauche ich für das Studium viel Mathematik/ Physik und muss ich darin sehr gut sein? 2.) Habe ich Chancen auf Auslandsstudien oder Auslandspraktika? 3.) Was macht man denn in dem Studium verstärkt, bzw. was braucht man dafür. Ich hoffe du kannst mir helfen. :) Mit freundlichen Grüßen Florian Diederich



Anne: Hi Florian, du musst auf jeden Fall erst einmal interessiert am Studium allgemein sein. Wenn du in Mathe oder Physik nicht so gut in der Schule bist, muss das nicht viel heißen. Du musst zwar beide Fächer im Grundstudium besuchen und (mit unter auch anspruchsvolle) Klausuren bestehen, aber mit viel Fleiß und Interesse ist meiner Meinung nach alles drin. Das Studium besteht allerdings absolut aus Rechnen (allerdings keine höhere Mathematik mehr, allerhöchstens noch ein bisschen Integralrechnung) in jedem Fach, also du tust dich auf jeden Fall leichter mit einem mathematischen Verständnis, aber wie gesagt, Fleiß und Interesse für Bauen und Tragwerke kann da einiges ausgleichen. Auslandssemester sind, zumindest an der TU München, leider nicht im Studium vorgesehen. Es gibt zwar immer die Möglichkeit sich für das Ausland zu bewerben und zu gehen, aber es wirft einen vom Stoff um ein Semester zurück. In meinen Augen ist es das trotzdem wert, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Die Möglichkeiten hinterher sind vielseitig. Du kannst als Tragwerksplaner arbeiten, in die Bauwirtschaft oder Projektentwicklung gehen, dich auf Wasserkraft spezialisieren, Straßen- und Verkehrsplanung, Grundbau, Holzbau...etc etc also sehr viele Möglichkeiten. Im Bachelor besucht man alle Fächer und im Master spezialisiert man sich dann auf eine konkrete Richtung. Ich hoffe ich konnte dir helfen, viele Grüße Anne




22.April 2012 10:35  

Moritz: Halli hallo, ich hab da eine Frage das Studium in Karlsruhe betreffend. Ist es möglich sich im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am KIT auch auf die chemische Seite zu spezialisieren, oder beträgt der Hauptanteil Elektrotechnik?



Jens-Kristof: Moin Moritz, Also in Karlsruhe machst du wirklich wenig, was Chemie betrifft, auch im "Vertiefungsstudium" wird dir da relativ wenig geboten. Es gibt zwar Möglichkeiten, "Außerplanmäßige Ingenieursvertiefungen" zu wählen, das heißt, dass du dir einfach Ingenieurfächer von den Regulären Ingenieuren/Chemikern suchst, die dir gefallen, jedoch ist da auch nicht gesagt, dass es zugelassen wird. In Karlsruhe liegt der Fokus doch sehr stark auf BWL, Informatik und ja vielleicht auch E-Technik, aber Chemie eher weniger. Ich glaube, dass da eher Aachen oder Hannover in Frage kommen. Hier: https://www.wiwi.kit.edu/downloads/mhb_wiing_BSc_kurz_de_aktuell.pdf gibts die Fächerauswahl am KIT. Module im Kernprogramm sind sozusagen die Module die du machen musst und Module im Vertiefungsprogramm, sind die Kurse die du wählen kannst. Du musst jeweils Kurse aus BWL, VWL, Info, Operations research (so Prozessoptimierungsalgorithmen) und einer Ingenieurwissenschaft in der Vertiefung wählen. Frag mal zwecks Chemie noch jemand aus Aachen oder Hannover, glaube da müssten hier auch welche angemeldet sein! Viel Erfolg noch ;)




09.March 2012 19:28  

Marcel: Ersteinmal vielen Dank für die ausführliche Antwort :) Bedeutet zeichnen bei dir jetzt ein Blatt nehmen und einen Gebäudeentwurf zu zeichen (Fassade und äußeres) oder mehr das Planen (sprich Grunrisse, einzelne Ebenen)? lg



Mer: Ich hatte dir noch nicht auf die Frage zu den Vorlesungsthemen des 1. Semesters geantwortet. Also an meiner Uni gab es, soweit ich mich noch erinnere, Kunstgeschichte, Bauphysik, "Planen, Zeichnen, Entwerfen" doer wie das hieß, usw. Für mich beddeutet Zeichnen jetzt eher das Äußere eines Gebudes im Gesmtbild zu zeichnen. Jedoch muss man ja auch beim Planen zeichnen können. Wenn ich in meiner Freizeit architektonisches gezeichnet habe, dann habe ich immer einen Mix gehabt. Mal nur ds Äußere des Gebäudes, mal detailierter und das Innere (einzelne Ebenen). Zeichnen bedeutet im Allgemeinen verschiedene Perspektiven zu zeichnen und alles etwas detaillierter. (vllt. sogar Baustoffe, oder Kontraste). Bei einem Grundriss handelt es sich eher um eine Skizze. Da nimmt man auch keine Perspektiven sondern sieht das Gebäude nur aus einer gerade Perspektive an und skizziert es, also gehört hier auch der Grundriss hinzu. Lg




19.March 2012 22:10  

Marcel: Hallo, Mache dieses Jahr mein Abi und hab mich mit der Idee befasst anschließend Architektur zu studieren ;) Daher kam ich darauf mal nach zu fragen wie andere diesen studiengang finden und was die vorraussetzungen dafür sind (neben interesse--> gibt es also bestimmte fähigkeiten außer den "willen" die man gebrauchen könnte;)) und welche Uni würdest du empfehlen. Und ich hätte die frage was die inhalte des 1. und 2. semesters sind ungefähr ... wäre echt scharf wenn du mir helfen könntest...:) lg



StuSer: Hallo. Alsooo, die einzig wichtigen Voraussetzungen sind in meinen Augen das Interesse am Thema und der unbedingte Wille die Sache durchzuziehen. Das gilt vor allem für die Zeit während den Abgaben und Klausuren. Man muss sich einiges selbständig aneignen und häufig eine Menge Zeit investieren. Was jedoch nicht bedeutet, dass der Spaß dabei zu kurz kommt ;) Alles andere ist kein Hexenwerk und kann man eigentlich lernen. Wenn du bereits alles könntest wäre das Studium ja auch nicht notwendig. Ich selbst studiere am KIT und bin auch ganz zufrieden mit der Situation. Es gibt Studios mit festen Arbeitsplätzen, Computerräume und Werkstätten. Das Lehrpersonal ist größtenteils auch ganz umgänglich ;) Durch die Campuslage hat man dazu sehr kurze Wege. Karlsruhe selbst hat einen guten ÖPNV und ist super für Radfahrer. Das Klima ist mild und die Stadt vergleichsweise grün. Eine richtige Empfehlung kann ich dir nun eigentlich nicht geben, da ich die Situation an anderen Unis (mit Ausnahme von Stuttgart) und deren "Reputation" überhaupt nicht kenne. Bist bestimmt gut beraten, mal noch Leute aufzuspüren und deren Meinung zu hören. Im Endeffekt ist aber vieles auch subjektive Meinung, die Entscheidung kann dir also keiner abnehmen. Falls deine Wahl sich hinterher als totaler Müll rausstellt ist das aber auch nicht so tragisch, denn ein Wechsel ist meist möglich. Du wärst auch nicht der Erste dem das passiert ;) Ein Kommilitone hat im 3. Semester von Hamburg zu uns gewechselt und fühlt sich hier sichtlich wohler. Zu den Fächer... im 1. und 2. Semester geht es hauptsächlich um grundsätzliche Dinge. So z. B. Baukonstruktion, Darstellende Geometrie, Baugeschichte, Statik, Bauphysik, Rechneranwendungen. Alles machbar ;) Hoffe ich konnte deine Fragen beantworten. Falls es trotzdem irgendwo brennt einfach melden. Beste Grüße




24.February 2012 22:05  

Katrin: Hi :) Wie sind denn die Geowissenschaften in Karlsruhe "angesehen", ich meine ist das nur ein kleiner Studiengang, mit zwei Räumen, der in irgendeinem Institut irgendwo noch so ein bisschen untergebracht wurde, oder ist der Studiengang am KIT doch etwas "größer aufgezogen"?



Melissa: Hej Katrin. Die Geowissenshaften sind schon ein eher kleinerer Studiengang, aber trotzdem genauso angesehen wie jeder andere. Wir haben gerade in den Naturwissenschaften viel mit anderen Studiengängen zusammen. Zum Beispiel Chemie mit Chemieingenieruen, Geoökologen oder Mathe mit den Biologen noch zusammen. Daher werden auch die großen Räume gebraucht um alle unterzubekommen.Physik zum Beispiel findet im zweitgrößten Hörsaal statt. Wir haben genauso wie Maschinenbauer ein Fachschaftszimmer, eigene Feste und Kulte. Also wenn sich für Geowissenschaften interessiert ist man meiner Meinung nach am KIT gut aufgehoben. Falls du noch Fragen hast kannst du sie gerne stellen :) Lg Melissa




15.February 2012 19:44  

Thorsten: Hey, Hey, hat Geodäsie auch viel mit Geographie, speziell der physischen Geographie zu tun oder liegen die Schwerpunkte nur auf Physik, Mathe, Informatik?



Marion: Hey Thorsten, nein, also eigentlich hat Geodäsie nicht viel mit Geographie zu tun. Also jaein, irgendwie ja schon, aber der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig auf Mathe, Physik und Informatik! Man muss sich da durch ganz viel Grundlagenvorlesungen durchkämpfen, bis man bei der richtigen Geodäsie ankommt. Da gibt's dann allerdings durchaus spannende Arbeitsgebiete. Manche Leute sagen, die Geodäsie sei das Bindeglied zwischen Geophysik und Astronomie, und das ist wohl nicht ganz falsch. Aktuell mache ich gerade Praktikum am ESOC (European Space Operations Center), da kann man von Bahnbestimmung und -überwachung über Schwerefeldmodellierung bis hin zur Atmosphärenmodellierung alles machen. Letzten Sommer habe ich während meiner Bachelorarbeit an einem Ionosphärenmodell gearbeitet, das war sehr interessant, trotz allem aber fast nur Mathe und ihrer programmiertechnischer Umsetzung! Voilà, wenn du weitere Fragen hast, dann schieß' los! :-) Marion




16.January 2012 17:16  

Matthias: Wo kann ich Informationen über den Bachelor und den Master am KIT bekommen. Gibt es eine Homepage der Fachschaft?



FS_ETEC_KIT: Hallo Matthias, wir von der Fachschaft haben bereits eine Homepage mit vielen Infos und einem umfassendem Forum: fsetec.de . Dort findest du die Antworten auf die meisten deiner Fragen. Bitte kontaktiere uns über info@fachschaft.etec.uni-karlsruhe.de oder über das Forum wenn du weitere Fragen hast. Dort haben mehr Fachschaftler einen Zugang zu deiner Anfrage und du kriegst damit schneller eine Antwort. Gruß deine Fachschaft ETEC am KIT




28.December 2011 20:03  

Ali: Hallo Thomas, ich habe ein Maschinenbau B.Sc. Zertifikat von ein Iranischer Universität bekommen, will aber für einen Platz (Mechatronics B.Sc. oder Diplom) bewerben.Ich habe das B1 Zertifikat bekommen und werde das B2 Zertifikat in 3 Monaten bekommen.Ich möchte wissen ob ich mit dieser Sprachkenntnise Forderungen für ein Vorbereitungssemester (nur intensive Deutschkurse) erfülle.Ich will SS nur Deutschkurse besuchen und im WS an Fachkurse teilnehmen.Ich bin sehr dankbar wenn Sie mir einige Vorschläge mit Rücksicht auf meine Situation geben. Mit Freundlichen Grüßen, Ali



Thomas: Hallo Ali, ich kann dir da nicht weiterhelfen. Bitte geh in das Studierenden Center Maschinenbau (SCM) und frag dort nach. Gruß, Thomas




15.October 2011 13:15  

simon: Hallo ich wollte mal fragen ob es möglich ist aus dem Studiengang Mathe zu Wirtschaftsingenieurwesen zu wechseln? bin im auswahlverfahren wegen 3 (!) plätzen nicht durchgekommen und habe mich jetzt erstmal für mathe entschieden...war das ein Fehler? danke schonmal fürs antworten



Jens-Kristof: Moin Simon! Also wegen 3 Plätzen musst du dir wahrscheinlich keine Sorgen machen. Ich war in Mannheim auch noch auf Platz 30 der Warteliste und kam im Nachhinein rein. No Risk no Fun ;) Wie genau ein Wechsel zwischen Studiengängen funktioniert, kann ich dir so leider nicht sagen. Da rufst du einfach im STudienbüro an. (http://www.kit.edu/studieren/1960.php) und fragst persönlich nach wie sowas geht. Ich denke aber, dass du als Mathestudent vielleicht auch Kurse und Prüfungen aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen schreiben kannst. Hierzu müsstest du dich vor allem mal bei deinem Prüfungsamt erkundigen. WiIngs konnten z.B. auch ein Ing-modul aus einem komplett anderen Bereich wählen. Die Frage ist leider sehr spezifisch und ich denke die beiden oben genannten Institutionen können dir da sicher weiterhelfen. Viel Glück!




06.October 2011 17:58  

Hans: Hallo Thomas, ich wollte mal fragen wie das mit den Fächern aussieht im Studium. Hab ich da nur Technik,Mathe und Physik oder muss ich da auch Deutsch und Fremdsprachen machen?



Thomas: Hallo Hans, ich mache Maschinenbau noch auf Diplom, aber Bachelor/Master ist relativ ähnlich, du musst dich aber leider selber einlesen was die genaue Modulauswahl und Kombinationsmöglichkeit betrifft. Mathematik ist ein großer Bestandteil des Maschinenbaustudiums, genauso wie Technik und Physik (das läuft dann z.B. unter Technischer Mechanik). Aufjedenfall kannst du eine Fremdsprache machen, das wird dann nicht zu deinen Studienleistungen angerechnet (also freiwillige Basis). Nähere Informationen findest du unter: http://www.mach.kit.edu/download/Studienplan_Mach_BSc_MSc_v20110629_plus_redaktionelle_Korrekturen.pdf Gruß




29.August 2011 16:09  

Eugen: Hi, habe 1 haupt und 2 Nebenanträge bei KIT gestellt. Bin auf der Warteliste. 1 Antrag für Bau-Ing noch möglich (Frist: 30.09.11)?



Jens-Kristof: Meines Erachtens kannst du dich für so viele Sachen bewerben wie du Bock hast! Nur entscheiden musst du dich später wohl für eine ;) Im Zweifelsfall einfach mal im Studienbüro anrufen oder ne Mail schicken: http://www.kit.edu/studieren/1960.php




23.June 2011 10:54  

Max: Wie gut sollte ich in Mathe sein um dein Studienfach zu studieren?



Jens-Kristof: Naja also ich würde sagen Mathe macht schon einen Großteil deines Studiums aus. Man hat 3 Semester richtige Mathe Vorlesungen, bei denen das Abi-Wissen eigentlich schon nach 2 Wochen aufgebraucht ist ;) Und ansonsten kommen eben noch Fächer wie Technische Mechanik und Statistik hinzu wo man auch viele mathematische Ansätze verwendet... Also mit 5 Punkten im Mathe solltest du vllt. nicht ausm Abi kommen ;)




26.March 2011 20:28  

Jay: Wie sieht das Freizeitangebot des KIT aus?



Jens-Kristof: Es steht einiges zur Auswahl, beim Sport kann man z.B. hier mal eine Übersicht bekommen: http://buchsys.sport.uni-karlsruhe.de/angebote/aktueller_zeitraum/index.html




29.January 2013 16:00  

Sonja: Hi Nina, kannst du mir erklären, worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Ich freue mich über deine Antwort.



Nina: Hallo Sonja, gerne beantworte ich deine Fragen : FRAGE 1 : Worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Im Allgemeinen handelt es sich bei Sozialwissenschaften um Soziologie und Politikwissenschaften, also die (wissenschaftliche) Erforschung von sozialen Gruppen und vom politischen System. Die Spezifizität des deutsch-franzsischen Studiengangs (hier genannt FIFA für filière intégrée franco-allemande) sei durch folgenden Text beschrieben : Die Fifa – ein Studiengang zwischen zwei Welten Der Fifa-Studiengang bedeutet 2 Länder, 2 Universitäten und viele Reisen zwischen beiden Seiten. Das schönste an der Fifa ist die deutsch-französische Gruppe die sie ausmacht, denn der Studiengang besteht immer zur Hälfte aus ‚Deutschen‘ und zur Hälfte aus ‚Franzosen‘, die die nächsten Jahre gemeinsam verbringen werden um im Wechsel in Bordeaux und Stuttgart zu studieren. Der Studiengang beginnt in Bordeaux, am Institut d’Etudes Politiques besser als „Sciences Po Bordeaux“ bekannt. Das erste Jahr ist geprägt von eine großen Fächervielfalt: Politik, Wirtschaft, Geographie, Geschichte und auch so typisch französische Fächer wie ‚Allgemeinbildung‘ stehen alle auf dem Stundenplan. Und da sind wir auch schon im Herzen des Studiengangs angekommen, denn es geht darum, dass die Studierenden ein sehr umfassendes Verständnis für unsere Gesellschaft bekommen, nicht dass sie Spezialisten einer bestimmten Fachrichtung werden. Das Arbeitspensum im ersten Jahr am IEP ist sehr hoch und es bedarf, vor allem für die Deutschen die ein ganz anderes System gewohnt sind, viel Disziplin um die große Menge an Referaten, Essays, Buchrezensionen, usw. zu bewältigen die über das Jahr hinweg geleistet werden müssen. Aber am Ende des Jahres ist man ein Meister der schnellen Auffassungsaufgabe und der gelungenen Präsentationen. Nach einer langen Sommerpause fängt das zweite Studienjahr in Stuttgart an. Für die Studierenden gilt es, sich nun komplett umzustellen, denn an der Universität Stuttgart liegt der Schwerpunkt auf den Sozialwissenschaften, also der Politikwissenschaft und der Soziologie. Die Ausbildung an der Universität Stuttgart ist wissenschaftlich, das bedeutet, dass den Studierenden all die Dinge beigebracht werden, die es benötigt, um wissenschaftlich Arbeiten zu können: In den Seminaren und Vorlesungen lernen die Studierenden Theorien und Forschungsbeiträge der Sozialwissenschaften kennen, aber sie lernen auch wie sie selber eigene Forschungsprojekte durchführen können. Während das IEP vielen Deutschen ein wenig verschult vorkommt, staunen die meisten Franzosen über die große Selbstständigkeit, die an der Universität Stuttgart gefragt ist: die Studierenden müssen in der Lage sein, selbstständig ihr Studium zu organisieren. Nun geht es zurück nach Bordeaux, wo die Studierenden anfangen können, sich zu spezialisieren. Zur Auswahl stehen eine große Bandbreite an Vertiefungsmöglichkeiten aus den Bereichen Recht und öffentliche Verwaltung, Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften. All diese Vertiefungen verfolgen das Ziel die Studierenden für eine Laufbahn im Öffentlichen Dienst, der freien Wirtschaft oder dem Stiftungs- und NGO-Wesen auszubilden. Am Ende dieses Jahres wird an der Universität Stuttgart eine Bachelorarbeit geschrieben: die Studierenden bearbeiten einige Wochen lang ein selbst gewähltes Thema nach allen Regeln der Wissenschaft. Jetzt fängt für die Studierende der Master an, eine weitere Möglichkeit sich entweder in Politikwissenschaften oder Soziologie zu spezialisieren. In diesem Studienjahr werden die Studierenden im Rahmen eines Seminars ein eigenes Forschungsprojekt durchführen können und den wissenschaftlichen Alltag so hautnah erleben. Sie lernen dabei eigene Forschungsideen zu entwickeln und auch umzusetzen und vor allem an langfristigen Projekten zu arbeiten. Im letzten Studienjahr können die Studierenden sich aussuchen ob sie noch zwei Semester in Stuttgart studieren möchte, oder die letzten beiden Semester in Bordeaux studieren wollen. Diejenigen die in Stuttgart bleiben machen einen forschungsorientierten Abschluss, und werden am Ende eine Masterarbeit schreiben um so zu beweisen, dass sie in der Lage sind eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchzuführen. Viele Studierende nutzen das letzte Studienjahr in Stuttgart, um ein Austauschsemester zu machen und studieren ein Semester im Ausland, zum Beispiel in Istanbul oder Mexiko City. Die Studierenden die noch einmal zurück nach Bordeaux gegangen sind, haben sich für einen praxisorientierten Abschluss entschieden und haben nach einem weiteren Vertiefungssemester die Gelegenheit ein langes Praktikum zu absolvieren und sind so bestens für den Berufseinstieg gewappnet. Dieses hin und her ist manchmal unheimlich anstrengend, aber eben auch sehr bereichernd. Nach 5 Jahren Fifa haben die Studierenden allerhand erlebt. Vor allem haben sie gelernt sich auf andere Denk- und Arbeitsweisen einzulassen, sich schnell an neue Situationen anzupassen und interkulturelle Hürden zu überwinden. Hat dir das schon weitergeholfen? Wenn nicht hake bitte nach, ich weiß nicht genau was dich interessiert, und kann an dieser Stelle nicht auf jedes Detail eingehen. FRAGE 2 : Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Dies ist natürlich eine sehr individuelle Frage, aber ich schildere dir gern meine Erfahrung : Ich bin als Französin in Deutschland aufgewachsen, mir wurde das deutsch-französische also quasi in die Wiege gelegt. Nach einem Auslandsjahr als Au-Pair hatte ich einen gewaltigen ‘Theoriehunger’, ich wollte viel lernen und verstehen ‘wie die Welt funktioniert’ (habe ich damals immer gesagt ?) deshalb habe ich mich für Sozialwissenschaften entschieden. Reizvoll erschien mir die Kombination aus Politikwissenschaften und Soziologie, die mir erlaubte mich noch nicht ganz festzulegen. FRAGE 3 : Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Wie du aus dem Obigen Text entnehmen konntest ist das Studienfach sehr vielfältig, aber es ist auch deutlich mehr als nu rein Französisch –Studium. Ein Grundinteresse für Gesellschaft und Politik sollte schon da sein. Ob das bei dir der Fall ist, kannst nur du selbst wissen, aber wenn es nicht der Fall sein sollte scheint das STudium nicht das richtige zu sein, aber das scheint ja auch logisch: hast du Lust dich die nächsten 5 (!) Jahre mit einem Thema zu beschäftigen, das dich nicht so richtig interessiert « nur » um 2 Jahre in Frankreich verbringen zu können ? Dabei muss man auch sagen dass das Interesse an Politik nicht bei allen Studierenden gleich groß ist, für manche stellt es einen wichtigen Teil des Lebensinhalts dar (und sie wollen Politikwissenschaftler werden bzw. verbringen ihre Freizeit als politischer Aktivist), andere interessieren sich zwar dafür, aber ohne darin ihren Lebensmittelpunkt zu sehen. Kennst du schon den Studiengang « Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation » in Saarbrücken (D) und Metz (F)? Vielleicht könnte dich das interessieren ? (http://www.romanistik.uni-saarland.de/de/ik/studium/deutsch-franzoesische-studien/dfsbachelor.html) FRAGE 4 : Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Es gibt , wie in den meisten Geistes- und Sozialwissenschaften kein einheitliches Berufsbild, einige arbeiten für politische Institutionen (UNO, EU, Parlament, Bundeskanzleramt), in der Wissenschaft (Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie WZB, SWP und GIGA), Entwicklungszusammenarbeit (GIZ ; Welthungerhilfe, Brot für die Welt), Stiftungen und Gewerkschaften (Robert-Bosch Stiftung, Verdi), kulturelle Institutionen (Arte, Institut für Auslandsbeziehungen, Centre Georges Pompidou) oder die freie Wirtschaft. Falls du noch mehr Fragen hast, kannst du mir immer gerne schreiben, Viel Glück bei deiner Entscheidung und viele Grüße, Nina




18.April 2011 00:07  

Bady: Ist das Studium praxisorientierter als Maschinenbau?



Annika: Leider nein, das kommt so ziemlich auf's gleiche raus. An einer Universität sind eigentlich alle Ingenieursstudiengänge generell sehr theoretisch aufgebaut. Wenn du etwas mehr Praxisbezug haben möchtest, wäre eine FH eine gute Alternative.




18.April 2011 00:10  

Philipp: Gibt es an den FHs/Unis spezielle Aufnahmebedingungen für diesen Studiengang und wie ist es speziell bei dir?



Annika: Elektrotechnik ist normalerweise ein zulassungsfreier Studiengang, sprich: es gibt keinen N.C. oder Aufnahmeprüfungen. Bei uns in Stuttgart kann man sich im Normalfall direkt in den Studiengang einschreiben. Allerdings ist es möglich, dass sich das ändert, wenn der G8-bedingte Doppeljahrgang zum WS 2012/13 anfängt.