German Institutes of Technology

TU9 - das sind die neun führenden Technischen Universitäten in Deutschland.

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Fragen zu den Studiengängen der TU9

01.February 2014 13:25  

Alfred: Hallo Johannes, ich habe drei zentrale Fragegebiete zum Studium an der RWTH Aachen: 1) Ist das Studium hier eher praktisch und berufsnah? Macht man auch größere Projekte? Macht dir persönlich das Studium Spaß? 2) Gibt es viele Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Fachgebieten wie Biologie, Neurologie oder auch künstlerisch-medialen Bereichen? Kann man schon einzelne solche Module im Bachelor dazunehmen oder findet eine Spezialisierung erst im Master statt? 3) Wie sieht die Wohnsituation in Aachen aus? Bekommt man leicht Wohnungen für mehrere Personen und wie teuer glaubst du sind diese? Gibt es auch schöne Parks, Restaurants, Sportangebote und eine anständiges Nachtleben? Sind die ÖV gut ausgebaut? Vielen Dank schon mal im Voraus. Alfred



Johannes: Hallo Alfred, ich versuche Dir mal so gut es geht meine Erfahrungen aus dem ersten Semester zu schildern. Da Informatik nun mal zu den Naturwissenschaften wie Mathematik und Physik gehört, lässt sich die Frage zum Praxisbezug sehr schlecht beantworten. Man bekommt in jedem Fall ein sehr breites Spektrum angeboten. Ich arbeite beispielsweise mit Freunden zur Zeit an einem RFID-Ortungssystem und gleichzeitig demnächst auch an einem EPEI Simulator (hier geht es um Lagerbestände). Während Das Ortungssystem in den Bereich embedded systems fällt, handelt sich bei der EPEI-Geschichte um die praktische Anwendung von Mathematik (Konvergenz von Lagerbeständen). In jedem Fall braucht man daher die Grundlagen in Mathematik, Programmierung, technischer Informatik und Diskrete Strukturen, die im ersten Semester gelehrt werden. An dieser Stelle muss ich auch sagen, dass mich das Studium wirklich Spaß macht! - Die Projekte jedoch sollte man sich selbst suchen. Es gibt jedoch hinreichend viele open source Projekte, die Hilfe suchen ;-) Zu deiner zweiten Frage: Ja, es gibt viele Vertiefungsrichtungen. Hier habe ich mich allerdings noch nicht sonderlich viel informiert. Ich weiß, dass es Medizin, Elektrotechnik, Mathematik (Numerik) und sogar Philosophie gibt. Man kann sich aber auch eine Richtung frei aussuchen, wenn man den Praxisbezug begründen kann. Man kann sich auch in einem späteren Semester in die Computergrafik bzw. in "real time rendering"-Projekte vertieft. Für Medieninformatik kann ich keine Aussagen treffen. Dort könnten die Anwendungsgebiete noch einmal anders sein. Die Wohnsituation ist leider mehr als bescheiden. Man sollte die ein halbes Jahr vor Studienbeginn auf Wohnungssuche begeben und wenn das Wohnheim einem reicht sich etwa 1 1/2 Jahre(!!) vorher auf die Warteliste eintragen. Hier wird man jedoch gut vom Studentenwerk beraten. Bei WGs wird die Geschichte wieder einfacher, wenn man mit Schulfreunden eine Wohnung sucht. Aber hier sollte man nicht damit rechnen, dass es günstiger wird. Mit 350€ Miete inkl Nebenkosten und Strom sollte man p.P. rechnen. Dazu kommen dann halt noch Internetverbindung und Abos, die man schon hat. Ein Wohnheimzimmer für sich kostet etwa 250€ je nach Ausstattung und Lage. Es gibt mehrere Parks in Aachen. Besonders schön ist ein Park in der Nähe eines Casinos im Nord-Osten. Sobald man etwas aus Aachen raus kommt, wird die Lage auch schöner - mehr Grünfläche. Hier werden die Wohnungen auch schöner. Die Verkehrsanbindung wird jedoch schlechter. Hier muss man abwägen, was einem lieber ist. Innerhalb von Aachen ist diese jedoch super. Wenn ich morgens zur Uni möchte, stelle ich mich irgendwann an die Haltestelle und nehme den ersten Bus, der kommt. Wenn dieser nicht durchfährt, steige ich einfach am Bushof um. Da hält annähernd jede Linie. Die Sportangebote der Uni sind extrem vielfältig und verhältnismäßig günstig. Hier hilft Dir am ehesten eine Suche nach dem Hochschulsport Aachen weiter. Vom Nachtleben habe ich bisher nicht viel erfahren. Ich bin eher der Kneipenmensch. Und davon gibt es genug. Aachen ist meines Wissens nach die Stadt mit der höchsten Kneipendichte in Deutschland. Wer feiern geht, fährt entweder nach Köln oder geht auf die Pontstraße. Hier sind alle Klubs versammelt. Der letzte Bus fährt irgendwann um 2 oder 3 herum. Der erste wieder um 4. Wenn Du dich für Aachen entscheiden solltest, will ich Dir den Mathe-Vorkurs wärmstens empfehlen. Egal, wie gut dein Mathelehrer war, du wirst hinterher deutlich entspannter ins Studium gehen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du dein Abi machst und hinterher studieren gehst. Des weiteren könnte man fast sagen, dass Programmierkenntnisse für einen entspannteren Studienstart vorausgesetzt werden. Der Informatik Vorkurs hilft dabei allerdings reichlich wenig. Mache daher nicht den Fehler zum Informatik Vorkurs zu gehen, während der Mathe Vorkurs läuft. Viele meiner Kommilitonen bereuen das. Den Stoff kann man sich auch super selbst beibringen ("Java in 21 Tagen", "Java ist auch eine Insel"). Viele Grüße und viel Erfolg bei der Unisuche, Johannes




21.September 2013 13:51  

Anne: HI Gereon! Wie gefaellt dir Aachen? was ist besonders empfehlenswert bzw lobendswert an der Uni? Muss man bestimmte Voraussetzungen erfuellen, um physik zu studieren?



Gereon: Hi Anne, Kurz vorweg: Ich selber studiere Informatik, falls du mehr Details über unseren Physik-Studiengang wissen willst melde dich am besten bei unserem Fachschafts-Verteiler fs@fsmpi.rwth-aachen.de Ich finde an Aachen an sich sehr schön, dass die Uni über die Stadt verteilt ist und nicht als einzelner Beton-Klotz völlig abgeschottet irgendwo rum steht. Gerade als Fachschaftsaktiver ist zudem sehr angenehm, dass die Zusammenarbeit mit Professoren extrem gut funktioniert, das führt auch zu pragmatischen und Studi-freundlichen Regelungen. Für Physik brauchst du im vor allem anderen Begeisterung für Physik und Mathematik und die Bereitschaft da viel Zeit zu investieren. Da die Vorlesungen rein thematisch wieder bei den Grundlagen anfangen (sowohl Physik als auch Mathe) brauchst du aber keine Vorkenntnisse in dem Sinne. Ich hoffe das hilft dir erstmal, ansonsten frag nochmal nach :-) Viele Grüße, Gereon




17.April 2013 13:04  

Yannik: Hallo Jonas, ich habe mein Abi mit 2,2 bestanden und hatte Physik und Mathe im Grundkurs ( jeweils 9 Punkte). Ich interessiere mich sehr für Technik und bin mir fast sicher,dass es in die Richtung Ingenieur gehen soll. Ob Maschinenbau oder WIng das Richtige ist, ist jetzt die Frage. Ich tendiere eher zum WIng,weil mir das Studium, im Bezug auf den Mathe-Anteil, etwas leichter und angenehmer vorkommt. Ist das so? Kannst du mir vielleicht etwas zum Studium und Berufsalltag des Masch.Bauers und des WIngs erzählen? Wie sind die Studiengänge so? Was muss man mitbringen ,um sie erfolgreich zu bestehen? Was machen die beiden Ingenieure in ihrem späteren Berufsleben? Stimmt es,dass der WIng nur am Schreibtisch sitzt und mit der Technik nichts zu tun hat ( Sprich: Ist er ein BWLer?) und der Maschinenbauer praktisch arbeitet ( In der Konstruktion, Wartung etc)? Wie sind die Berufsaussichten (national/international)? Das wäre's für's erste, ich hoffe du kannst mir da weiterhelfen. Vielen Dank im Voraus!



Jonas: Hi Yannik Zuerst einmal musst du wissen, dass der Unterschied zwischen MBau und WIng sehr von der gewählten Uni abhängt. In Aachen ist das Studium sehr technisch ausgerichtet, Wirtschaftsingenieure belegen die ganzen Grundlagenfächer, die auch die Maschinenbauer habe, also zum Beispiel Mathe, Mechanik, Regelungstechnik, Thermodynamik, etc. das sind auch die schwersten Fächer des Studiums. In Aachen ist WIng also nicht leichter als MBau. In Karlsruhe zum Beispiel ist das WIng Studium deutlich wirtschaftlicher ausgerichtet, ich könnte mir vorstellen, dass es dort etwas leichter ist, weil die technischen Fächer doch schwerer sind als die wirtschaftlichen. Es reicht aber völlig, ein gewisses Interesse an Technik und logischem Denken mitzubringen, und die Bereitschaft viel zu tun, das Studium ist definitiv anspruchsvoll. Bestimmtes Vorwissen braucht man aber nicht, das Tempo ist so hoch, dass das auch keinen Unterschied macht, ob man Mathe GK oder LK hatte, solange man ein gutes Verständnis für Mathe hat. Dass ein WIng nur am Schreibtisch sitzt ist Quatsch. Es kommt sehr darauf an, wo du studierst (s.o.) und wie du deine Wahlfächer belegst, bzw. worauf du lust hast. Es gibt genug WIngs, die genauso in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten. Ich finde es toll, alle Möglichkeiten zu haben, und während des Studiums herauszufinden, ob man eher praktisch forschend arbeiten möchte oder eher "am Schreibtisch". Die Berufsaussichten sind super, sowohl im Inland als auch im Ausland. Wenn du an einer vernünftigen Uni studiert hast (sagen wir mal an einer der TU9) solltest du keine Probleme haben nen Job zu finden, auch wenn du keine Bestnoten hast. Wenn du noch Fragen hast kannst du mir gerne auch ne Mail schreiben: jonas.haring@gmail.com LG Jonas




15.March 2014 22:35  

Leon: Hi Laura, ich hab letztes Jahr Abi in NRW gemacht, bin gerade für ein FSJ in Panama und will zum Wintersemester mit Architektur anfangen. Da ich auf Berlin als Stadt Lust habe, aber leider so gar nichts über die TU weiß, wollte ich mal fragen, wie das Bachelor Programm da so ist (falls du es dort gemacht hast). Das einzige was ich bisher gelesen hab ist, dass es sehr mathematisch sein soll und die Kreativität ein wenig zu kurz kommt. Danke rür die Antwort :)



XX: Hi Leon. Ich wünsche dir ganz viel Spaß in Panama. Ich komme gerade von einem Auslandssemester aus Chile zurück. In Berlin habe ich eine neue Heimat gefunden. Die Stadt ist wunderbar. Den Bachelor habe ich allerdings an der HCU Hamburg gemacht. Empfehlenswert. In Berlin studiere ich seit dem Master, also 2012. Meine Kommilitonen sind von der Ausbildung hier nicht besonders begeistert und wenn ich den Vergleich mit der HCU anstellen würde, dann schneidet Hamburg wesentlich besser ab. Für das Masterstudium mag das anders aussehen, bzw. andere Dinge eine größere Rolle spielen (zB Austauschprogramme etc.). Im Endeffekt spielt deine eigene Motivation die größte Rolle und jedes Studium ist individuell geprägt durch die Wahl der Professoren und Fächer. Ich wünsche dir alles Gute!




15.March 2014 22:42  

Jens: Hi Laura, unterscheidet sich das Architekturstudium eigentlich von Uni zu Uni? Oder ist das überall ähnlich? Überlege gerade mich in München nächstes Jahr zu bewerben, aber Berlin wäre auch ganz cool. Was ist so deine Meinung zu Berlin? Gefällt es dir? Danke für deine Hilfe! =) Jens



XX: Hallo Jens. Ich habe deine Frage gerade erst gelesen und hoffe dir noch helfen zu können. Das Architekturstudium vor allem im Bachelor besteht vor allem aus der Grundlagenvermittlung. Die Qualität und Intensität kann dabei variieren. Darüber hinaus gibt es im Wahlbereich natürlich große Unterschiede. Ich habe meinen Master an der HCU Hamburg gemacht. Wir wurden dort sehr gut ausgebildet. In Berlin ist die Grundausbildung nicht so gut (Meinung meiner Kommilitonen und eigene Erfahrung). Aber allgemein kommt es darauf an was du draus machst. Berlin ist eine tolle Stadt. Vielleicht würde ich dir aber eher dazu raten, hier deinen Master zu machen. Da ist der Wahlbereich sehr groß und so kannst du individuell deine Vertiefung wählen. Außerdem baust du deine (uniabhängig) gute Grundausbildung lediglich aus. Viel Erfolg




15.April 2013 21:04  

Eddi: Hey, wie fandest du das Studium an der TU Berlin? Ist es empfehlenswert? Und ist es sehr theoretisch und technisch bezogen?



Maren: Hi Eddi, Ich habe mich an der TU Berlin sehr wohl gefühlt. Das Publikum und die Profs sind tendenziell links angesiedelt, was dem ganzen Komplex eine weniger hochgestochene Atmosphäre gibt. Ich fand das Studium sogar eher praxisbezogen, und die TU bietet über das Studium hinaus Vieles, um seinen Horizont und seine "soft skills" zu erweitern. Beste Grüße und eine erfolgreiche Entscheidung!




28.June 2013 09:16  

Laura: Hallo, ich überlege momentan, ob ich an der TU BRaunschweig studieren soll und möchte mich daher erkundigen, wie Ihnen die Uni gefällt und ob Sie mit Ihrer Wahl zufrieden sind. Dankeschön im Voraus!



Steffen: Hallo, die TU BS ist sicherlich nicht in allen Bereichen gut bzw. sehr gut, aber gerade in den Ingenieurwissenschaften und der Biologie ist die TU aus meiner Sicht eine gute Wahl. Gerade im Bereich Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen kann ich die TU nur empfehlen. Im Bachelor bekommt man eine breite Basisausbildung in den verschiedensten Richtungen des Bauingenieurwesens und der Wirtschaftswissenschaften. Im Master dann ist die TU im deutschlandweiten Vergleich ganz weit vorne. Die Vielfalt an Vertiefungen ist nahezu einmalig im deutschsprachigen Raum. Sowohl im Baubereich als auch bei den Wirtschaftsfächern (gerade dort wurde die Vielfalt in den letzten Jahren deutlich gesteigert um die Bereiche Dienstleistungsmanagement, Automobilproduktion - VW, Recht) ist eigentlich für jeden das Richtige dabei. Dabei ist die Ausstattung der Institute gut bis sehr gut, der Ruf und die Arbeit der Professoren ist weltweit anerkannt. Und in der Regel sind die Mitarbeiter motiviert und hilfsbereit. Es ist natürlich nicht alles perfekt, manche Gebäude sind renovierungsbedürftig oder eher historisch, aber die Räume sind zum Studieren mehr als akzeptabel und die Gruppengrößen in den Kursen sind nicht zu groß. Ich hoffe, dass ich halbwegs gut auf die doch eher allgemeine Frage geantwortet habe. Viele Grüße Steffen




18.June 2013 15:19  

Antonia: Hey Jörn :) Warum hast du dich für ein Wirtschaftsingenieurwesen-/Bauingenieurwesenstudium entschieden? Und besonders, warum für Braunschweig? Wie hat du gewusst, welche Uni zu dir passt? Ich hab gerade Abi gemacht, schwanke zwischen Bau- und Wirtschaftsingenieurwesen und bin noch auf der Suche nach der richtigen Unistadt. Danke :)



Steffen: Hey Antonia, da ich aus Norddeutschland komme und nicht zu weit von meinen Eltern wegziehen wollte, kamen nur wenige Universitäten für mich in Frage. Also eigentlich sind es dann ja nur Hamburg, Harburg, Berlin und Braunschweig. Ich habe mir dann einerseits die Webseiten der Studiengänge und andererseits die Fakultäten selbst jeweils angeschaut. Gerade letzteres kann ich nur empfehlen. Um heraus zu finden welche Uni und welche Stadt zu dir passt, ist es wichtig einfach mal einen Tag die Uni und den Campus zu besuchen (ich war sowohl in Hamburg als auch in Berlin und natürlich in BS). Weiterhin kann es auch nicht schaden mal in diverse Uni-Rankings zu schauen. Warum habe ich mich nun für die TU BS entschieden? Zum einen finde ich BS als Stadt zum studieren recht optimal. Die Mieten sind erschwinglich, die Lebenskosten auch. Als kleine Großstadt bietet BS alle Annehmlichkeiten etc und dennoch kann man alles mit dem Rad abfahren und findet auch ruhige Ecken und es ist nicht so unpersönlich wie Berlin oder Hamburg. Zum anderen kann ich auch gerade im Nachhinein sagen, dass die Uni selbst die richtige Wahl war und ist. Die Kursgrößen sind nicht zu groß, die Betreuung an den Instituten ist größtenteils sehr gut. Und BS bietet eine unheimlich breite Ausbildung an. Die Anzahl der Fächer im Bachelor ist nahezu einzigartig, im Master auf jeden Fall. Wir werden in ganz Deutschland um unsere Fächervielfalt beneidet. Der Ruf der Professoren und insbesondere der Institute und Absolventen ist hervorragend, was wichtig ist bei der Jobsuche später. Die Hörsäle sind mit dem Rad auch recht gut und schnell zu erreichen. Die meisten Veranstaltungen finden zudem am Hauptcampus statt. Auch sind die Ausstattung der Hörsäle und Institute im Vergleich zu anderen Hochschulen mindestens gleichwertig bis besser. Die Stadt liegt auch zentral in Deutschland, sodass wir oft sehr schönes und mildes Wetter haben denke ich und man kommt überall schnell hin. Das sind die Dinge, die mir so spontan einfallen. Falls du noch spezielle Fragen hast, stelle sie einfach, gerne auch direkt an s.kapitzke@tu-braunschweig.de. Komm doch einfach mal vorbei, wenn du dich vorher meldest und ich Zeit habe, können wir uns gerne auch mal unterhalten oder mal eine Campustour machen oder in eine Vorlesung gehen. Vielleicht noch kurz warum ich Wiing/Bau gewählt habe. Ich konnte mich nach meinem Abi erst nicht entscheiden. Ich mochte Architektur, Naturwissenschaften, Recht und BWL. Ja und da ich mich nicht für eine Sache entscheiden konnte, wollte ich eben alles machen. Bzw mache es jetzt. Mittlerweile habe ich meinen Bachelorabschluss als Wiing und bin dabei meinen Master als Wiing und als reiner Bauing. zu machen. Daran erkennst du vielleicht schon, dass ich die Ausbildung als Wiing und Bauing. in BS sehr gut finde. Also, vielleicht hat dir meine Antwort ein wenig geholfen. Ich hoffe es zumindest und wünsche dir, dass du die richtige Entscheidung für dich triffst. Viele Grüße Steffen




26.February 2014 17:02  

Deutschlehrerin: hallo ich mochte auch Germanistik studieren. Kannst du mir hilfen?



Olga : Klar, du kannst mir gerne deine Fragen stellen. Auf Master oder auf Bachelor?




20.January 2014 19:21  

Simone: Hallo, :) ich wollte evtl. Maschinenbau studieren und wollte Sie fragen, welche Schwerpunkte es da im ersten Semester gibt, Mathe, Physik, usw. Sind die Themen die man in der gymn. Oberstufe gefragt (z.B. in Mathe Analysis)? MfG Simone :)



StuSer: Hallo Simone, die Themen in Mathematik der Oberstufe sind auf jeden Fall gefragt und bilden eine sehr gute Grundlage, werden aber noch weiter vertieft. Ein weiterer Schwerpunkt ist außerdem die rein statische, also unbewegte, Physik und Mechanik. Außerdem wirst du im ersten Semester viel über die Fertigungsverfahren in der Industrie lernen und es gibt auch einige Überschneidungen mit den Fächern Chemie und Informatik aus der Schule. Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten :) LG, Kerstin




08.December 2013 18:58  

Alfred: Hallo Hannes, ich hätte ein paar Fragen, einerseits zum allgemeinen Informatik-Studium und andererseits zum Studium an der TU-Darmstadt: 1. Da du jetzt schon im fünften Semester bist, kümmerst du dich sicher um deine berufliche Zukunft, deshalb meine Frage, was für Jobmöglichkeiten siehst du für einen allgemeinen Informatiker? 2. Wie hoch ist der praktische Anteil an einem Informatik-Studium an der TU-Darmstadt? Wenn er gering ist, ist es trotzdem interessant oder abgehoben und weltfern? 3. Inwieweit kann man sich im Laufe des Studiums spezialisieren? Welche Wege kann man einschlagen? Auch eine Mischung mit grafischem Gestalten oder Biologie/Neurobiologie? 4. Wie gefällt dir Darmstadt als Stadt und Wohnort? Ist das Wohnen teuer? Vielen Dank schon mal.



Hannes: Hallo Alfred! (1) ich habe vor, meinen Master noch hier in Darmstadt zu machen, werde also noch ein paar Jahre hier sein, bevor ich mich auf Jobsuche begebe. Ich persönlich habe mich also noch nicht auf eine Branche festgelegt oder mich nach Jobs umgeschaut. Die Möglichkeiten für Informatiker sind aber generell sehr gut - ich kann von Freunden, die in die Softwareentwicklung gegangen sind, sprechen: Sie bekamen mehrere Angebote und konnten sich Arbeitsplatz und -ort selbst aussuchen konnten. Als Informatiker ist man immer gefragt! (2) Es kommt stark auf das Modul ("Fach") an. Mathe oder formelle Grundlage im Grundstudium reichen nicht über ein Papierbögen hinaus. Für andere Module sitzt du deine 5h pro Woche am Monitor. Grob geschätzt wirst du pro Semester nur für 1 bis maximal 2 Module praktische (programmier-)Aufgaben machen. Mir persönlich reicht das. Denn so sind es immer wieder andere Aufgaben, verschiedene Programmierprachen etc. Und auch wenn der praktische Teil nicht so detailiert oder umfangreich wie zB an der Hochschule ist, reicht es um einen guten Überblick zu kriegen. Nach dem Motto "wenn man ein mal das ein-mal-eins kann, muss man nicht 100 Aufgaben dazu rechnen, es reichen 10". Der Sinn des Studiums ist dich zunächst breit vorzubereiten und dir die Möglichkeit zu geben dich später in bestimmten Wahlbereichen weiter zu informieren. Im besten Fall bis in den Master hinein. An der TU wird nicht sinnlos Code produziert, wie man es vlt von der Hochschule sagen könnte, sondern mehr Wert auf die Lehre und Theorie dahinter gelegt, wir sind keine Fachinformatiker - Code produzieren kannst du später auf der Arbeit. (3) An der TUD musst du dich in 8 Teilbereiche (Wie IT-Sicherheit, Microsystems,..) einarbeiten, das ist je ein kleines Modul, das dir einen guten Überblick gibt. Später musst du dann ca 50 deiner 180 CP (ein Modul hat grob zwischen 5 und 12 CP) selbst belegen, da ist also viel Platz für Seminare/Workshops/Module in den Bereichen, die dich interessieren. Auch übergreifend zu anderen Fachbereichen! Zum Beispiel kann dir eine Vorlesung in Biochemie, oder vielleicht Statik der Architekten angerechnet werden. Von spezialisieren würde ich im Bachelor aber noch nicht unbedingt reden. Im Master geht das ganze dann eine Ebene weiter. (4) Darmstadt ist eine Studentenstadt. Der Nahverkehr (Bus/Straßenbahn/Bahnhöfe) ist super ausgebaut, man kommt schnell überall hin und schnell wieder weg. Ich bin immer nur mit Fahrrad und meinem Studententicket unterwegs. Du hast genug Parks zum Joggen und Kicken, Bars und kleine Diskotheken für Studenparties, um mit deinen Leuten in Kontakt zu bleiben. Aber: wenn du mal schicker ausgehen willst, musst du dir schon einen Club in Frankfurt/Heidelberg/Mainz suchen. Wenn du eine schöne Altstadt sehen willst, fahr nach Wiesbaden oder Heidelberg... Ich will damit sagen, für eine Grundversorgung an Freizeitangeboten ist gesorgt, wenn es etwas mehr sein soll, musst du eben in die Bahn steigen. Aber da sind wir wieder beim gut ausgebaut Nahverkehr. Viele Studenten pendeln aus dem Odenwald oder aus dem Gebiet Frankfurt (merkst du warum die Anbindung hier so gut sein muss?), von den ca 25.000 Studenten wohnen nur wenige hier. Die Wohnung sind rar, die Preise sind hoch. Ich bin zwei mal Umgezogen und habe jeweils 1-3 Monate aktiv nach einer neuen Bleibe gesucht. Auf WG Angebote melden sich "unzählige" Bewerber, von denen vielleicht 10 zum "Interview" eingeladen werden, von denen dann einer genommen wird. Es ist nicht unmöglich hier fündig zu werden - mach dich nur rechtzeitig auf die Suche. Jenachdem wo und wie du wohnst, musst du 300-400 Euro Untergrenze für Miete und alle Nebenkosten einplanen. Ich hoffe ich konnte dir einen guten Überblick geben, wenn du noch speziellere Fragen hast, meld dich ruhig.




27.October 2012 17:03  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Johanna: Hallo, schön, dass du dich für Wirtschaftsmathematik interessiert. Wenn du Wirtschaftsmathe in Darmstadt studierst, ist der Wirtschaftsteil genauso groß, wie wenn du pure Mathematik mit Nebenfach Wirtschaft belegst ( ca. 30 CPs von 180). Der größte Unterschied ist, dass du zum einen noch Informatik belegen musst ( 20 CPs) und du dich später entweder in Stochastik oder Optimierung vertiefen musst( was dir aber ja entgegenzukommen scheint, wenn du eher angewandte Mathematik machen willst). Insgesamt hast du also nur etwas weniger Mathe als in einem reinen mathestudium( wobei Informatik auch recht mathematisch werden kann), legst dich aber von Anfang an auf eine vertiefungsrichtung fest. In den ersten 2 Semestern belegt man ülicherweise Analysis 1+2, sowie Lineare Algebra 1+2. Am Anfang geht es erstmal darum, zu lernen, wie man Mathe richtig aufschreibt, und wie man Dinge beweist, im Gegensatz zur Schule, in der man ja eigentlich meistens nur rechnet. Diese andere heransgehensweiße setzt meistens eine gewisse einarbeitungsphase vorraus, aber mit ein bisschen Fleiß ist es schaffbar. Die wichtigste Umstellung von Schule und Uni ist meiner Meinung nach, dass du selbst die nötige Motivation zum lernen aufbringen musst, da es eigentlich niemanden interessiert, ob du was machst oder nicht. Ich hoffe dies hilft dir erstmal weiter :-) wenn du noch fragen hast, kannst du dich ja einfach nochmal melden. Lg Johanna




24.September 2012 09:06  

Mattis: Hi Elisabeth, ich möchte wahrscheinlich Maschinenbau studieren, und wollte einmal nachfragen, ob die "Gerüchte", dass das Maschinenbau-Studium wirklich so schwer ist, stimmen. Schließlich hört man von überall her von hohen Abbrecherquoten; kennst du Gründe wieso so viele das Studium vorzeitig abbrechen?



Elisabeth: Hallo Mattis, Das Maschinenbau Studium ist bestimmt kein einfaches, aber wenn man mit der richtigen Einstellung rangeht, sollte es kein Problem sein. Es sollte aber jedem klar sein, das es eine ziemlich lange Durststrecke von 4-5 Semestern am Anfang geht, in denen die Grundlagen vermittelt werden und in denen es relativ wenig Praxisbezug gibt. Es gibt meines Wissens Professoren, die sind froh wenn sie eine hohe durchfallquote in Klausuren erziehlen. Da kann es dann vorkommen, das bis zu 80% durch eine Klausur durchfallen. Ich habe persönlich an meiner Uni (TU Darmstadt) die Erfahrung noch nicht gemacht und hier ist die Abbrecherquote auch sehr gering. Liebe Grüße Elisabeth




09.August 2012 12:24  

Marcel: Ist der Bachelor an der TU Darmstadt und der Uni Kassel gleich? Also macht es einen unterschied ob ich in Kassel oder in Darmstadt studiere? Wo habe ich die besseren Zukunftschancen?



Elisabeth: Inhaltlich unterscheidet sich das Grundstudium im Bachelor kaum. Allerdings ist das Studium in Kassel als 7+3 Studium angelegt, also dauert der Bachelor 7 Semester und der Master 3 Semester, in Darmstadt ins das Studium in 6+4 Semester Regelstudienzeit gegliedert. Am besten vergleichst du die Modulhandbücher der entsprechenden Studiengänge. Allerdings studieren zumindest in Darmstadt fast alle der Bachelor-Absolventen anschießend im Master weiter. Die TU Darmstadt gehört zu den TU9, d.h. sie gehört zu dem Zusammenschluss der neun nach eigener Aussage führenden Technischen Universitäten in Deutschland. Über die Studienbedingungen in Kassel kann ich selber keine Aussage treffen, am besten wendest du dich dazu an die Fachschaft des Fachbereichs Maschinenbau. Mit den Studienbedingungen, d.h. die Anzahl der Übungsgruppen, Übungsgruppengröße usw. bin ich Darmstadt sehr zufrieden. Mit ca 500 Studienanfängern pro Semester im Fachbereich Maschinenbau liegt die TU Darmstadt irgendwo im Mittelfeld deutschlandweit, allerdings ist Kassel wesentlich kleiner. Dadurch kann die Individualförderung besser sein. Ich glaube, dass du als Absolvent einer Uni oder TU im Maschinenbau immer gute Zukunftschancen hast. Bei der Uniwahl solltest du dir aber auch das Umfeld anschauen - also ob dir die Stadt und das Klima an der Uni gefällt.




11.October 2012 10:31  

Romy: Hallo :) kannst du mir einiges über dein Studium für Biotechnologie erzählen? Welche Voraussetzungen (abgesehen von einem Abitur) brauche ich? Gibt es einen NC? Und wie sieht es mit beruflichen Chancen nach dem Studium aus? Liebe Grüße :)



FSR Biologie TU Dresden: Hallo, außer deinem Abitur benötigst du nichts aber es gibt einen Nc der es in sich hat (etwa 1,4). Nachrücker kommen mit etwa Glück mit weniger rein, allerdings gibt es auch nicht immer Nachrückverfahren. Eine Alternative wäre ein Biologie-Studium. Da ist der Nc deutlich niedriger. Wenn du noch Frage hast scheue dich nicht davor wieder zu fragen (und entschuldige die späte Antwort). Viele Grüße!




19.June 2011 22:49  

Michi: ist das studium sehr chemie lastig?



FSR Biologie TU Dresden: In Biologie ist etwa 1/9 Chemie und Biochemie. In molekularer Biotechnologie macht Chemie und Biochemie etwa 1/8 aus. Chemie ist für viele ein notwendiges Übel. Ohne Chemie geht moderne Biologie gar nicht. Auch in der Botanik oder Mikrobiologie kommt man ohne Chemie nicht weit. Im Vergleich mit Göttingen ist dies wenig Chemie. Im Vergleich mit einigen anderen Universitäten viel.




16.December 2013 16:33  

ousama: hallo sarah, ich möchte wissen, welches studium also bachelor passt zu mir? weil ich im medizinische labor arbeiten möchte



Sarah: Hallo ousama, das kann ich dir so pauschal nicht sagen. Aber wenn du Biochemie als Bachelor studierst, kannst du im Master z.B. Biomedizin belgegen. Dann hast du sicher gute Chancen in einem Medizinischen Labor zu arbeiten. Aber es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass du auch in einem med. Labor arbeiten kannst wenn du Pharmazie studierst.




22.October 2013 22:09  

Saskia: Hallo Roman! Ich überlege Geodäsie und Geoinformatik an der Leibniz Uni zu studieren, jedoch hatte ich seit der zehnten kein Physik mehr und auch dort war es nicht grad meine Stärke. In welchen Fächern sind Vorkenntnisse wichtig? Zudem bin ich noch nicht ganz schlau aus den Beschreibungen geworden, auf was kann man sich im Master-Studiengang spezialisieren? LG Saskia :)



Roman: Liebe Saskia, grundsätzlich ist es kein Problem, wenn du nur bis einschließlich zur 10. Klasse Physik hattest. Es gibt in den ersten beiden Semestern des Sudiums eine Physik - Vorlesung, eine Übung und 5 Versuche, die man eigenständig durchführen muss. Das hat bisher aber jeder geschafft und wirklich machbar ;-) Vorkenntnisse solltest du in jedem Fall in Mathe haben / am besten auch im LK in der Sek II. Zu den Vertiefungrichtungen im Master: Wenn Du mir sagst, was du vor hast, kann ich Dir vllt. sagen, ob das geht oder nicht. ;-) Grundsätzlich sind folgende Spezialisierungen möglich: - Photogrammetrie, Computer Vision, Fernerkundung - physikalische Geodäsie, Erdschwerefeldmodellierung, Satellitenmissionen - Positionierung und Navigation (alles was so mit Navigationnsystemen und Robotersteuerung zu tun hat) hier gibt es auch speziell einen Master-Studiengang (Navigation und Umweltrobotik) - Ingenieurgeodäsie, Ausgleichungsrechnung - Flächen- und Immobilenmanagement (Bewertung von Immobilien, etc) Insgesamt kann man sagen, dass der Bachelor ein breites Grundlagenwissen vermittelt und man sich so richtig erst im Master-Studium vertieft. Eine Ausnahme ist die Bachelor-Arbeit. Wahrscheinlich veranstalten wir nächstes Jahr im Sommer wieder einen Tag der offenen Tür und sind auch bei der WinterUni, ABInStudium und den meisten Veranstaltungen der Leibniz Uni. Wenn du weitere Fragen hast meld Dich einfach bei mir (roman.seidel@web.de) oder unserer Studiengangskoordinatorin (Tanja Grönefeld: groenefeld@gug.uni-hannover.de) nützliche Internetadressen: gug.uni-hannover.de hannover-uni.de (Die Seite der Fachschaft) http://www.unikik.uni-hannover.de/stud_unifit.html (wenn du in Mathe noch nicht ganz fit bist ;-) ) viele Grüße, Roman




03.September 2013 20:59  

Antje: Hey Theresa, ich beginne dieses Wintersemester mein Studium (Fächerübergreifender Bachelor in Philosophie und Deutsch) und hab mal eine Frage zu der vorlesungsfreien Zeit. In dieser Zeit (Juli 2014) wollte ich nämlich eigentlich verreisen, hab aber gesehen, dass von Juni bis September Prüfungen sind. Wie genau funktioniert das mit dieser Prüfungszeit? Kann man sich da aussuchen, wann man seine Prüfungen machen will? Oder kann man während des gesamten Studiums gar nicht mehr verreisen, weil man sonst womöglich Prüfungen verpasst?! Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt :D



Theresa: Hallo Antje, also auf jeden Fall kannst du während deines Studiums verreisen. ;) Die vorlesungsfreie Zeit ist im Sommer immer von Mitte Juli bis Mitte Oktober. Mit den Prüfungen ist es in Deutsch so, dass entweder Klausuren oder Hausarbeiten geschrieben werden. In der Regel liegen die Klausuren aber noch am Ende der Vorlesungszeit oder vielleicht in den ersten Semesterferientagen - schließlich wollen die Dozenten auch Ferien haben. Manchmal gibt es auch Nachschreibtermine, wenn du keine Zeit hast. Das ist dann meistens zum Ende der Semesterferien, als im Oktober. Wenn du keine Klausuren schreibst in Deutsch, dann ist die Prüfungsleistung in der Regel eine Hausarbeit. Dabei ist das Abgabedatum dann auch eher zum Ende der Semesterferien (September/Oktober). Die Zeit, wann du dann wie viel schreibst, kannst du dir dann selbstständig einteilen. Also Zeit, zu verreisen bleibt auf jeden Fall noch! Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du dich gerne melden. ;)




09.September 2013 00:30  

Antje: Hey Sonja, ich beginne dieses Wintersemester mein Studium (Philosophie und Deutsch) und hab mal eine Frage zu der vorlesungsfreien Zeit. In dieser Zeit (Juli 2014) wollte ich nämlich eigentlich verreisen, hab aber gesehen, dass von Juni bis September Prüfungen sind. Wie genau funktioniert das mit dieser Prüfungszeit? Kann man sich da aussuchen, wann man seine Prüfungen machen will? Oder kann man während des gesamten Studiums gar nicht mehr verreisen, weil man sonst womöglich Prüfungen verpasst?! Ich hoffe ich hab mich verständlich ausgedrückt :D



Sonja: Hallo Antje.Die Prüfungen sind meistens in der letzten Semesterwoche-zumindest in Deutsch.Es gibt seit diesem Semester auch einen Wiederholungszeitraum,sodass du ruhig mal eine Klausur verpassen kannst.In vielen Folgemodulen musst du auch Hausarbeiten schreiben,wo du dir die Zeit frei einteilen kannst.Theoretisch kannst du auch in der Vorlesungszeit verreisen,da du in den Seminaren zweimal ohne Attest fehlen darfst :-).Die Prüfungstermine sind übrigens von den jeweiligen Dozenten festgesetzt-du kannst dir lediglich aussuchen,welche Module du in welchen Semestern belegen möchtest.VG, Sonja




05.September 2012 20:17  

Talia: Hallo Marc, ich überlege schon lange, ob ich Biologie mit Zoologie oder Ornithologie studieren will oder besser kann. Ich habe leider niemanden, der mir dazu eine genauere Auskunft geben kann. Meine Fragen sind folgende, wenn ich sie dir denn stellen darf?!;) Ich mache nächstes Jahr mein Abi und da ich mit Wartezeiten rechne und allgemein gerne zunächst eine Ausbildung machen würde, überlege ich, danach eine Ausbildung als Tierpflegerin im Vogelpark Walsrode zu machen. Nun stellt sich mir die Frage, ob mir das für meine Studienauswahl von Nutzen ist oder ob es völlig egal ist? Die nächste Frage wäre, ob und wie so eine spezialisierung aussieht, wenn ich von Biologie in am besten beide Bereiche, also Zoologie und Ornithologie gehen will? Wie sieht der Aufbau eines solchen Studiums aus und wie lange müsste ich da studieren oder dran hängen? Kann man das kombinieren? Ich hoffe ich erschlage dich mit den Fragen nicht und du kannst mir zumindest bei einer Frage weiterhelfen :) Liebe Grüße



Marc: Hallo Talia, ich versuche mal so gut es geht die Fragen zu beantworten. 1. Bringen wird es dir vermutlich nicht viel, da die Zulassung über den NC erfolgt. Da kommt es hauptsächlich auf dein Abidurchschnitt an. Außerdem auf deine Bionote und eine weitere Naturwissenschaftliche Note (Diese werden zu einem gewissen Prozentsatz eingerechnet). D.h. wenn dein Abischnitt bei 2,6 liegt und du zB in Bio und Chemie 14 Punkte hast wird dein Schnitt dadurch nach oben gezogen. Eine CTA/BTA Ausbildung wäre evtl hilfreich aber in deinem Sektor glaube ich nicht. Wenn du allerdings planst später in diesen Sektor zu gehen kann es auch nie Schaden. In der heutigen Zeit sind die Abileute ja relativ jung und es kann von vorteil sein Erfahrungen zu sammeln. Später kannst du das dann eigtl. immer verkaufen. 2. Also im Bachelor Biologie gibt es bei uns eigtl. relativ wenig Spezialisierungsmöglichkeiten. Biologie ist eher ein Grundlagenstudium. Die Leibniz Universität arbeitet bei uns mit der TiHo und der MHH zusammen was zu einer erheblichen Steigerung der Vielfalt führt. Aber im Grund wird dir hier alles geboten. Chemische, Mathematische und Physikalische Grundlagen gehören sowieso inzwischen überall dazu. Dann Biologische Grundlagen, Mikrobiologie, Ökologie und Genetische Methoden. Im weiteren kann man sagen,dass von der Leibniz Uni Module zu pflanzlichen Themen einfließen (Botanik, Pflanzenphysiologie usw.) von der MHH medizinisch angehauchte Module (Allg. Biochemie usw.) und von der Tiho Zoologische (Zoologie, Tierphysiologie, Funktionsmorphologie usw.). Desweiteren kannst du verschiedenste Module im Wahlpflichtbereich belegen, da ist eigtl. aus jedem Gebiet und von jeder Hochschule etwas zu befinden, kommt aber auf die Profs an die etwas anbieten. Einen Überblick was wir während der 6. Semester für Module belegen, eignet sich die Modulübersicht unseres Studienganges + den Modulkatalog wo die Inhalte der jeweiligen Module erklärt werden. Allgemein kann man aber sagen, dass eine Spezialisierung erst im Master erfolgt. Du wirst also im Grunde den selben Aufbaui wie jeder andere Student haben und auch nichts mehr Zeit benötigen (Außer du planst evtl. Auslandsaufenthalte,immer gut, oder kommst evtl. durch Prüfungen nicht, was bisher eigtl. nicht vorkam). Für Spezialisierungen kann man immer schlecht Ratschläge geben. Bei uns bietet die Leibniz Uni Masterstudiengänge in Richtung Pflanzen an, die MHH in Biomedizinsche und die TiHo in Tierbiologie (~Zoologie). Ornithologie aber kommt dem wohl eher nicht so nah ich hab leider auch nicht so viel Ahnung in diese Richtung. Die Zoologen bei uns sind wenn er Systematiker (Systematische Einordnung der Tiere), Verhaltensbiologen, Neurobiologen usw. Da kommt es aber immer auch stark auf den jeweiligen Prof. und deren Forschungsgebiet an. Am besten Informierst du dich auf der Seite der Tiho-hannover.de über den Masterstudiengang Animal Biology. Du müsstest wohl auch mal im Internet suchen, nach Ornithologie da wird es sicherlich i-wo noch einige spezialisierte Einrichtungen geben. Das größte problem ist allerdings, das es heute eigtl. keine klassischen Ornithologen, Enteromologen usw. in dem Sinne gibt. Geht dann meistens wirklich in die Verhaltensforschung, Genetik (Entschlüsselung usw.), Tierphysiologie/Neurobiologie usw. , Mikrobiologie, Biochemie, usw. die klassischen Zoologischen Gebiete sind da sehr auf dem Rückzug. Dafür aber auch umso interessierter an jungen motiviertem Nachwuchs. Also scheu dich nicht dich mit Fragen an qualifizierte Profs zu wenden. Tut mir leid, dass ich dir nicht weiter helfen kann. Falls du noch weitere Fragen hast scheu dich nicht sie zu stellen. Dafür sind wir also bzw. ich im Fachrat auch zuständig. Viel Spaß bei deiner weiteren Informationssuche. Kannst mir ja eine Rückmeldung geben, da evtl. ja nach dir weitere Leute kommen die evtl. ähnliche Fragen haben :) lg Marc




26.April 2012 10:21  

Moritz: Hey Bernhard, ich hab da mal ne frage. Ich schaue mich grad studienmöglichkeiten richtung wirtschaftsingenieur verbunden mit chemie um. daher wollte ich dich fragen, in wie weit die chemische seite im wirtschaftsingenieur in hannover mit integriert ist. Gibt es möglichkeiten chemie und wirtschaftsingenieur in hannover zu verbinden?



Bernhard: Moin Moin Moritz, Deine Frage ist interessant, weil ich direkt nach dem Abi genau das gleiche miteinander verbinden wollte. In Hannover ist dies aber nicht möglich. Gerade im BA-Studium ist der Kursplan strikt vorgegeben, daher hast du da auch keine Auswahlmöglichkeit. Später in den Vertiefungsrichtungen oder auch im Master kannst du etwas in Richtung Chemie gehen. Das beschränkt sich aber auf Werkstoffkunde, in dem du dann atomare Verbindungen oder Strukturänderungen von Werkstoffen besprichst. So richtige Chemie ist das aber bei weitem nicht. Ich hab mal nachgeschaut. SO richtig kannst du das hier auch nicht verbinden. Es bleibt dir nur die reine Chemie übrig!! :) Hoffe das hat dir geholfen, falls du noch Fragen hast, gerne wieder schreiben! Gruß Bernie




24.May 2011 13:58  

Lukas: Lohnt es sich ein FSJ zu machen? Ich mache mit 20 Jahren ABI, und glaube, dass ich durch das FSJ nach dem STudium zu alt bin.



Bernhard: 1. Es geht nach dem Studium nicht darum wie alt du bist, sondern was du in dieser zeit alles gemacht hast. Ein FSJ ist dabei keine Zeitverschwenung, sondern in Unternehmen durchaus angesehen. 2. Ein FSJ lohnt sich IMMER! Ich würde dir aber ein FSJ im Ausland empfehlen. Diese Zeit hat mich so geprägt und war eines der besten Jahre meines Lebens. Ich hoffe dir weiter geholfen zu haben. Bei weiteren Fragen gerne noch nachhaken!




15.March 2014 15:16  

Jonas: Hallo Stefanie, ich hab gerade mein Abi gemeistert mit einem Schnitt von 1,4 - nun stehe ich vor dem Studienwahl-Problem. ich interessiere mich sehr für Biologie, habe aber keine genaue Vorstellung vom Studium und den Möglichkeiten nach dem Studium. Könntest du mir da weiter helfen? LG! Jonas



Stefanie: Hallo Jonas, die Studiengänge sind natürlich an jeder Uni etwas anders aufgebaut. An der TU München ist es so, dass die ersten vier Semester das Grundstudium sind. Das ist sehr breit gefächert. Du bekommst die Grundlagen in Zoologie, Botanik, Mikrobiologie, Zellbiologie, Biochemie, Ökologie usw. Es gehört aber auch Mathe, Chemie und Physik dazu. Außerdem hat man Laborpraktika (die auch in den Semesterferien sein können). Da werden dann meist in Gruppen Experimente gemacht, um das theoretische Wissen auch mal praktisch anzuwenden und in die Grundlagen der Laborarbeit eingeführt zu werden. Ab dem 5. Semester hat man dann weniger Pflichtfächer, dafür kann man sich einige Fächer selbst wählen. Außerdem kann/muss man Forschungspraktika machen. Die gehen in der Regel etwa sechs Wochen und man arbeitet dabei in einer Forschungsgruppe an der Uni mit. Im 6. Semester steht die Bachelorarbeit an. Dabei arbeitet man auch für drei Monate an einem Lehrstuhl mit und bekommt da sein eigenes kleines Projekt. Über die Ergebnisse deiner Versuche schreibst du dann die Arbeit. Theoretisch kann man die Bachelorarbeit aber auch bei einer Firma schreiben. Als Biologe sollte man auf jeden Fall noch ein Masterstudium dranhängen. Ich kenne keinen Einzigen, der nach dem Bachelor aufgehört hat. An der TUM ist es so, dass man sich im Master seinen Stundenplan komplett selber zusammenstellen kann. Man kann sich aussuchen, welche Vorlesungen und Seminare man belegen will und ob man Forschungspraktika machen will oder nicht. Dabei kann man sich schon mal sehr gut auf die Bereiche spezialisieren, die einem am meisten interessieren. Am Ende schreibt man dann die Masterarbeit, die sechs Monate dauert. Viele promovieren nach dem Studium erst noch. Es gibt aber auch für Leute mit Masterabschluss Stellen. Die Möglichkeiten nach dem Studium sind sehr vielfältig. Man kann in der Forschung oder Industurie arbeiten, aber genau so in Naturschutzorganisationen oder im Qualitätsmanagement. Das hängt natürlich auch davon ab, worauf man sich im Studium (oder Promotion) konzentriert hat. Jemand der sich v.a. mit Ökologie beschäftigt hat, wird wahrscheinlich eine andere Arbeitsstelle haben als ein Molekularbiologe. Lg Stefanie




24.January 2014 21:30  

Thomas: Hallo Anne ich studiere derzeit im 6. Sem Bauing. an der OTH Regensburg. Für den Master würde ich gerne an die TUM gehn. Jetzt meine Fragen: Wie läuft es mit den Prüfungen ab? Kann man die, falls nicht bestanden, wiederholen und wenn ja wie oft? Bei der Wahl der Vertiefungsrichtungen kann man ja eine Querschnittsvertiefung wählen, aber wie genau ich mir die zusammenstelle hab ich noch nicht ganz begriffen =) Vielen Dank schon mal für deine Hilfe, Grüße Thomas



Anne: Hallo Thomas, die Prüfungen finden jeweils am Semesterende statt. Je nach dem ob Wahl- oder Pflichtfach variieren die Klausurtermine von der letzten Vorlesungswoche bis hin in die Ferien hinein. Wenn man durch eine Klausur durchfällt, kann man diese noch 2 x wiederholen. Also wie fast überall in Summe 3 Versuche pro Prüfung. Im Master wählt man 4 Vertiefungsrichtungen. Das sind 4 Lehrstühle der Bauingenieurfakultät, in denen man dann seine Fächer belegt. Optimaler Weise stehen die 4 Lehrstühle in irgendeinem Zusammenhang. So das man für die spätere Berufswahl schon mal eine halbwegs konkrete Richtung hat. Mit der Querschnittsvertiefung hat man die Wahl, das vierte Vertiefungsfach frei zu gestalten. Man kann beispielsweise 3 Lehrstühle der Bauingenieurfakultät und einen Architekturquerschnitt oder einen BWL Querschnitt nehmen. Diese Querschnittsvertiefungen müssen von deinem Leitlehrstuhl (in der Regel der erste der 3 gewählten Lehrstühle der Bauingfakultät) genehmigt werden. Du musst die Fächer für den Querschnitt selbst zusammenstellen. Hierbei musst du eigenständig recherchieren, welche Fächer in den anderen Fakultäten angeboten werden, welche dich davon interessieren wann Vorlesungen/ Prüfungen etc stattfinden und wie viele Credits die jeweiligen Fächer geben. Du musst zu Beginn des Masters die Fächerkombination für deinen gewünschten Querschnitt mit deinem Leitlehrstuhl abstimmen (je nach Lehrstuhl begründen wieso welches Fach und wie der Querschnitt in das gesamte Studienprofil passt) und dann unterschrieben beim Prüfungsamt abgeben. Ich hoffe ich konnte dir helfen. viele Grüße, Anne




03.January 2014 15:57  

Elfi: Hallo! :) Ich bin gerade im letzten Jahr des Abiturs und für mich stand lange fest Biologie zu studieren. Doch jetzt wo die Entscheidung ansteht bin ich mir unsicher, auch weil viele sagen, das man als Biologin im Moment schechte Chancen hat einen Beruf zu bekommen. Stimmt das? Welche Berufsmöglichkeiten eröffnen sich genau im Studiengang Biologie, worauf kann man sich spezialisieren und was passiert danach?



Alexandra: Hallo Elfi, also erstmal: wenn du den Entschluss schon so lange gefasst hast, dann solltest du ihn auch umsetzen. Viele können sich nicht vorstellen, was man als Biologe machen soll. Dabei gibt es unfassbar viele Facetten. Das, was alle denken, dass die Biologen in Wald und Wiese rumkriechen und insekten sammeln, ist auf jeden fall nicht das, was der großteil der biologen letztlich macht. Fast alle großen firmen haben irgendwo biologen sitzen. Ob es Qualitätsuntersuchungen bei Lebensmitteln, oder Umweltbilanzen von Motoren etc sind. Und natürlich kann man alles machen, was mit laborarbeit und genetik zu tun hat. Und wenn man gerne forschen will, muss man halt nach seinem Master promovieren. Also Möglichkeiten gibt es tausende, wenn man die Augen offen hält ;) Lg Alex




12.December 2013 17:23  

ousama: hallo, ich möchte wissen,was kann ich studieren also bachelor um im medizinische labor zu arbeiten..es ist chemie oder was? welches studium passt zu mir ?



Mark-Felix: Hallo Ousama, da solltest du vielleicht einen Medizin-Studenten, Biochemie-Studenten oder Chemie-Studenten fragen. Ich bin BWL-Student und kann dir da nicht helfen. Such doch einfach mal mit unserer Suchfunktion nach Studenten die Chemie, Biochemie oder Medizin studieren. Ich hoffe das hilft. Viele Grüße, Mark




07.December 2013 12:26  

Jens: Hi Nick, wie viel Arbeitsaufwand ist das Architekturstudium so? Kann man nebenher noch gut einen Studentenjob als Kellner oder ähnliches machen oder meinst du das wäre zu stressig? Danke für deine Antwort Jens



Nick: ich habe am anfang des 1. Semesters in einer Bar gearbeitet, was aber wirklich nicht zu empehlen ist. In den Spitzenzeiten vor abgaben etc. sitzt man 6-7 Tage pro woche in der uni, allerdings hat man lange Semesterferien für die es meist keine festen aufträge gibt, die meisten arbeiten in dieser zeit.




26.September 2013 16:26  

Daphne: Hallo :) Ich hab mich jetzt ein bisschen auf der TUM-Website eingelesen und bin über die "Eignungsfeststellung" gestolpert. Hab das mal ein wenig durchgelesen aber ich glaube, wenn du das erklärst, versteh ich das besser :D Wie läuft denn diese Eignungsfeststellung ab?



Alexandra: Also das Verfahren besteht aus zwei Stufen: Die erste Stufe ist die Verrechnung deiner Abiturnoten. Dabei werden deine Punkte (15=1+... ich nehme mal an, dass das bei dir dann auch so ist) mit folgender Formel Punkte = 10 + 6 * Punktwert in Uni-Interne-Punkte umgerechnet. Das wird mit der Druchschnittsnote deines Abiturs gemacht und mit den Noten in Mathe (2mal nehmen), Deutsch, Englisch und einer Naturwissenschaft. Dann nimmt man die Durchschnittsnoten-punkte mal 0,5 und addiert sie mit den Punkten der einzelnen Fächer, die man alle zusammenzählt und auch noch mal 0,5 nimmt. Daraus ergibt sich dann eine Zahl. Wenn die Zahl über 81 ist, dann wirst du ohne "wenn und aber" für das Studium angenommen. Alles was zwischen 80 und 67 liegt wird in Runde 2 eingeladen. Da führt man dann mit einigen Professoren der Uni ein Gespräch, in dem du zeigen kannst, wie sehr du dich für Biologie interessierst und dass du für das Studium geeignet bist. Ich hoffe das ist nicht allzu kompliziert gewesen... Am besten du checkst im Laufe des Abiturs immer mal wieder die ungefähren Noten mit der Formel und schaust, ob du dich im Rahmen befindest ;) Achso: Praktikas vor dem Studium, die mit Bio zu tun haben, werden übrigens noch mit Extrapunkten verrechnet. Und bringen schonmal einen Einblick in die Arbeitsweisen der Biologie ;)




25.September 2013 18:39  

Daphne: Hallo Alexandra, das Biostudium hat mich schon immer interessiert und deshalb habe ich im Laufe der Zeit ein paar Fragen angesammelt :) Hoffentlich kannst du mir weiterhelfen. Also: Dieses Jahr mache ich mein Fachabi, danach ein Jahr Pause, um eine Fremdsprache zu lernen, und dann mein Allgemeinabi. Als erste würde ich also gerne wissen, welchen Durchschnitt man denn im Allgemeinabi braucht, um Biologie zu studieren? Außerdem war ich noch nie sooo gut in Mathe. Ist das ein großer Nachteil für das Studium und gibt es eine Mindestnote in Mathe, die man erreichen muss? Wie sieht es mit den Praktika aus, ist man (hoffentlich :D) viel im Ausland? Das wars erstmal von mir :) Hoffentlich kannst du mir weiterhelfen. LG



Alexandra: Hey Daphne, schön, dass du dich so für die Biologie interessierst. Also die Zulassungen für Studiengänge sind von Uni zu Uni unterschiedlich. Für die TUM kannst du hier nachlesen: http://portal.mytum.de/studium/studiengaenge_e/biologie_bachelor Der Druchschnitt ist da nicht genau festgelegt, weil deine Abiturnoten in Punkte umgerechnet werden. Und die Spanne in der man sich dabei bewegen muss um angenommen zu werden ist ziemlich groß. Am besten ist es, wenn man in der Schule einfach immer sein bestes gibt. Dann sollte das mit der Annahme zum Studium auch nicht soo schwierig werden ;) Eine Mathe Mindestnote gibts nicht, aber wenn du dir mal die Bestimmungen durchliest, die man bei dem Link findet, dass wird dir sicher folgender Satz auffallen: "Die Gewichtung der Einzelnoten umfasst die Fächer Mathematik (zweifach), die in der HZB spezifizierte Muttersprache (einfach), Englisch (einfach) und – soweit vorhanden – drei bis zum Abitur fortgeführte Naturwissenschaften (jeweils einfach gewertet)." Mathe hat man aber bei uns nur in den ersten beiden Semestern und man muss auch kein Super-Genie sein, um es zumindest zu bestehen :) Zu den Praktikas: Ja es gibt sie, und ja auch ins Ausland(Vor allem die Zoologischen)- die nennen sich halt Exkursionen. Aber die meisten sind erst in etwas späteren Semestern (zum frei wählen) und müssen Großteils selbst finanziert werden. Die Praktikas, die für alle sind muss man natürlich nicht zahlen, aber die beschränken sich eigentlich auf die Labore am Campus. Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen. Wenn du noch mehr Fragen hast, dann schreib einfach :) LG Alex




30.July 2013 14:47  

Natascha: Hey Alexandra, ich habe vor einigen Wochen mein Abitur gemacht und suche jetzt nach einem passenden Studium. Eigentlich wollte ich Tiermedizin studieren, aber dafür ist leider mein Schnitt zu schlecht. Jetzt habe ich überlegt alternativ Biologie zu studieren, bin aber noch am Zögern, weil viele sagen, damit hat man sehr schlechte Berufschancen in einigen Teilbereichen. Da wollte ich jetzt mal fragen, was du vorhast für einen Beruf zu haben und worauf du dich spezialisieren willst (oder schon hast?) Außerdem wollte ich noch fragen, ob es zeitlich machbar ist, von Anfang an einen kleinen Hund während des Studiums zu halten, oder ob man viel zu viel Zeit in der Uni verbringt ? Ich muss dazu sagen, dass ich noch Zuhause wohne und nachmittags jemanden hätte der ab und zu ein paar Stunden auf ihn aufpasst. Danke schon mal für deine Antwort :) Natascha



Alexandra: hi Natascha, also erstmal super, dass du hier fragst. Ich kenne solche Gerüchte "schlechte Jobs" nämlich nur von "Außenstehenden"... Also generell hat man in der Biologie ein so unglaublich riesiges berufliches Feld vor sich, dass man sich (sagt auch mein Professor) keine Sorgen machen muss. Erst recht nicht, wenn man an der TUM studiert ;) Du lernst von Tieren, Bakterien, Pflanzen, Böden, Steinen, Gewässern etc. einfach auf allen Ebenen (Molekular, Organisch, Verhaltensbiologisch, Umweltaspektlich etc.) Gegen deinen Hund spricht eigentlich überhaupt nichts. Viele am Campus nehmen ihre Hunde sogar manchmal mit, sofern der Prof nichts dagegen hat. Außerdem hat man gerade in den ersten Semestern größten Teils nur Vormittags ein paar Vorlesungen und den Rest des Tages kann man (bis vielleicht auf die Prüfungszeit) meistens auch anderweitig verbringen. Liebe Grüße Alexandra




23.July 2013 08:04  

Lexie : Hallo Alexandra, ich würde sehr gerne Biologie studieren, habe aber Chemie und Physik in der Oberstufe angewählt. Ich würde jetzt gerne wissen, wie schwer es wird diese Grundlagen aufzuarbeiten. Liebe Grüße, Lexie



Alexandra: Hi Lexie, das sollte kein Problem sein. Ich hab selbst kein Chemie mehr in der Oberstufe gehabt. Man fängt im ersten Semester aber sowieso beim "Urschleim" an.




11.June 2013 19:44  

Jasmin: Hallo Carmen :) ich habe mein Abi nun bestanden und bin am überlegen ob ich Ökotrophologie studieren soll. Habe mich auch schon ein bisschen informiert und festgestellt, dass Chemie und Physik im Studiengang gefragt sind. Ich habe beide Fächer allerdings abgewählt, als ich konnte. Ist das ein Nachteil und vielleicht sogar schlecht für mich?



Carmen: Hallo Jasmin, ich hoffe ich kann dir mit meiner Antwort helfen. Also es ist so, dass je nach Studienort mehr oder weniger Chemie und auch Physik gefordert ist. Ich selbst habe in Gießen studiert und hatte relativ wenige Vorlesungen und Praktika in Chemie (einführendes chemisches Praktikum, Biochemie I), die auch verpflichtend waren. Klar kann man noch welche dazu wählen, aber das wäre keine Pflicht, wenn du Ökotrophologie studierst. Etwas anderes ist es, wenn du Ernährungswissenschaft studieren willst - das ist etwas chemielastiger und dort wäre auch Physik dabei (allerdings war das bei den wenigsten ein Problem). Ich selbst habe auch in der Schule relativ bald Chemie abgewählt, da ich den neusprachlichen Zweig belegt habe. In der Uni war es dann schon nicht so einfach da reinzukommen, allerdings hat es funktioniert (man muss sich einfach mit anderen zusammentun oder auch Nachhilfe nehmen, wenn es nur für ein Paar Kurse ist). Wo möchtest du denn studieren? Vielleicht kann ich dir ja nochwas sagen, oder dir jemanden nennen, an den du dich wenden könntest. Meld dich einfach. Viele Grüße, Carmen




18.July 2012 18:59  

Tobias: Servus Tim, hab auch Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe studiert? Jens meinte ich soll mich mal bei dir melden. Wie gefällts dir in München? Musstest du ins Vorstellungsgespräch und wenn ja was wollten die so wissen, machbar? Viele Grüße, Tobi



Tim: Sers, München ist ne coole Stadt. Gefällt sicher nicht jedem, aber mir taugt es sehr gut. Jop, ich war hier im Gespräch. War ganz lässig, es kam eine Fallstudie zum Thema Steuerhinterziehung im Ausland, Steuer-CD, Pros Cons etc. musste das 10 Minuten vorbereiten und dann nochmal präsentieren. Dann kamen noch ein Paar echt einfache Statistik Fragen. Nichts wildes und die Motivation warum man hier studieren möchte sollte man auch wissen ;) Viel Erfolg =) Cheers Tim




12.September 2011 23:03  

Armin: Was kosten Wohnungen in München? Wo sucht man am besten? Kriegt man da überhaupt was in Uni-Nähe?



Jens-Kristof: Als Student hat man mit München wohl eine der teuersten Städte Deutschlands zur Heimat gewählt! Unter 400 € warm bekommt man hier kaum was, außer man wohnt wirklich weit außerhalb. Selbst für das Geld muss man noch sehr lange suchen bis man was passendes gefunden hat! Also miete dich schon mal für längere Zeit im Hostel ein ;)




14.May 2011 15:39  

Kris: Sind gewisse Vorkenntnisse in Programmieren nötig, oder nur empfehlenswert für das Studium? Wie wichtig sind Mathekenntnisse?



Florian: Programmieren muss man nicht können. Die ersten Semester werden einem aber einfacher fallen, wenn man schon programmieren kann und sich besser auf andere Sachen konzentrieren kann. Es ist nicht so wichtig, dass man noch alles weiß, was man in Mathe in der Schule gemacht hat. Es ist aber wichtig, dass man alles, was man in der Schule mal gemacht hat, damals verstanden hat. Also wenn man sich in der Schule schwer getan hat mit Mathe, dann wird das im Studium nicht anders sein.




27.February 2014 15:10  

Anika: Hallo Heike, weißt du wie das beim KIT ist, wenn man sich für den Informatik Master bewirbt, aber schon in einer anderen Stadt mit dem Master begonnen hat (also nicht im 1. Semester anfangen will)? Gelten da trotztem die gleichen Zulassungskriterien? Liebe Grüße Anika



Heike: Hallo Anika, genau kann ich dir das leider nicht beantworten, aber ich kann dir sagen, wer dir eine Antwort geben kann: das Studienbüro des KIT. Hier findest du die Öffnungszeiten: http://www.kit.edu/studieren/studienbuero_oeffnungszeiten.php Ruf am besten einfach mal am Welcome-Desk an (0721/608?82222). Die müssten dir deine Frage beantworten können. Liebe Grüße und alles Gute! Heike




16.September 2013 14:34  

Stefan: Hallo, ich mache dieses Schuljahr mein Abitur und war bisher auf der Suche nach geeigneten Studiengängen. Da mir Mathe (15 Punkte), Physik (15 Punkte) und Informatik (14/15 Punkte) sehr viel Spaß machen und ich auch nichts anderes machen will ist die Richtung klar, jedoch hat mir immer eine "konkrete Idee" gefehlt. Donnerstag und Freitag waren wir am CERN in Genf, dort hat uns ein (ehemaliger) Student vom KIT das CMS gezeigt. Er hat Physik und Informatik Studiert und programmiert jetzt an der Software, mit der die Kollisionen Analysiert etc. werden. Jetzt zu meiner Frage: Was genau muss man wann und wie im laufe des Studiums studieren um so etwas machen zu können? Kann man Physik Studieren und dann als "Wahlpflichtfach" Informatik nehmen? Wäre über eine Antwort echt dankbar, weil ich habe das Gefühl dass ich in dieser Tätigkeit so etwas wie einen Traumjob gefunden habe :) Viele Grüße, Stefan



Fachschaft Physik am KIT: Hallo Stefan, eigtl hast du es selbst schon gesagt, man kann Physik studieren und dann als Nebenfach Informatik wählen. Es gibt auch Leute, die beides studieren, aber das ist dann ein ganz schöner Stress und für dein Ziel nicht unbedingt nötig. Man braucht Informatik und Prorammierkenntnisse aber immer wieder und für die unterschiedlichsten Dinge im Laufe des Physikstudiums. Die TU Berlin bietet auch einen Studiengang an, der "Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft" heißt und in dem man versch. Disziplinen kombinieren kann. Das kannst du dir vllt auch mal anschauen. Ansonsten gibt es auch noch Studiengänge wie Technische Physik o.ä. Liebe Grüße Victoria




26.August 2013 00:20  

Luca: ich hab grad abi gemacht und überleg mir jetzt physik zu studieren. Ich war im Physik-LK, hatte meistens so zwischen 11 und 14 Punkten. Mathe lief eigentlich auch ganz gut. Ich hab nur das Problem, dass ich mich nicht so für Elektronik interessiere, was aber ein großen Teil des Grundstudiums ausmacht? Ich würde auch noch gern wissen, wie aufwendig das Studium ist. ich hab gelesen, dass 70 Wochenstunden nichts unnormales sind. Danke schonmal!



Fachschaft Physik am KIT: Hallo Luca, also gute Noten in Physik und Mathe sind schon einmal gute Voraussetzungen für ein Physikstudium. Im Grundstudium werden eigentliche alle Themen der Physik behandelt, Mechanik Elektrodynamik, Thermodynamik und Optik, Quanten-,Teilchen-,Atom-, Teilchen- und Festkörperphysik. Und natürlich wird darin auch und in den Praktika Wissen über Elektronik erfragt, aber meistens geht das über das Wissen von grundlegenden Schaltungen nicht hinaus. Ich will damit nicht sagen, dass Elektronik nicht wichtig ist, aber man kommt auch ganz gut ohne eine Vertiefung darin aus. Du wirst natürlich auch so im Studium, egal welches, auf Gebiete treffen, die dich mal nicht so interessieren und vor allem, die wirklich kein Spaß machen, aber bei welchen ein Verständnis elementar ist. Ich weis jetzt leider nicht, inwieweit du dir schon andere Studiengänge angeschaut und verglichen hast, beispielsweise mit Physik, aber allgemein kann ich immer den Besuch von Vorlesungen empfehlen und Erfahrungsberichte von Studierenden der Fachrichtung! Ich denke mal, dass (fast) jedes Studium aufwendig ist, vor allem, wenn man frisch aus der Schule kommt. Nichts desto trotz stellt die Physik wohl schon etwas spezielles dar. Wie bei vielen Studiengängen wird am Anfang des Studiums durch zu bearbeitende Übungsblätter ein hoher Arbeitsaufwand verlangt. In der Physik geht das mit der Intention der Gruppenarbeit einher, was ein Grundprinzip des Studiums darstellt. Was eine große Besonderheit ist, das viele Themen sehr komplex sind und mit vielen anderen Sachen tiefgründig zusammen hängen, sodass man Sachen manchmal erst 1 Jahr oder länger danach richtig versteht...und solange durchzuhalten ist manchmal echt schwierig. Eine genaue Bezifferung des Aufwands mit Stunden ist sowieso schwierig, weil es ja immer drauf ankommt, wie leicht oder schwer es einem fällt, wieviel man nebenbei über den Tellerrand schaut usw. Also eine effektive Arbeitszeit von 70 Stunden halt ich für übertrieben...wenn man natürlich in der Bibliothek sitzt, Videos und FB durchstöbert und am Ende des Tages seine dort verbrachte Zeit zählt, kann das schon hinhauen. Mal ehrlich, man ist schon den ganzen Tag beschäftigt, also wie eine 40 Stunden Woche, aber man kann genauso gut mal einen Tag frei machen, ein ausschweifendes Privatleben führen und sich sowieso seine Arbeitszeit relativ frei einteilen. Allgemein kann ich das Physikstudium empfehlen, weil man in keinem anderem Studium ein wirklich so tiefes Verständnis der Natur und seiner Gesetze erhält und nicht nur dumm Formeln aufwendig lernt und Zahlen darin einsetzt, sondern u.a. versteht, wie diese Formeln hergeleitet werden usw. Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen, ansonsten frag einfach weiter. Viele Grüße Alex




29.August 2013 00:34  

Felix: Hallo Marco, ich habe noch 2 weiter Fragen: Ich habe auf der Website vom KIT nachgeschaut und gelesen das die vorlesungsfreie Zeit fuer Weihnachten am 24.12. beginnt. Gibt es am 23.12. ernsthaft noch Vorlesungen oder aehnliches, was meinen Besuch bei meinen Eltern stoppen kann? Und zweite Frage: Brauch man die Pause zwischen WS (mein erstes Semester in Informatik) und SS als Vorbereitung auf kommende Klausuren oder das naechste Semester? Ich frage das ohne eine Ahnung zu haben was ueberhaupt an der Uni passiert :). Danke im Voraus fuer alle Antworten die dir moeglich sind.



Marco: Hallo Felix. Natürlich sind bis zum 23.12. Vorlesungen (inkl. vollem Übungsbetrieb, Tutorien, Seminaren & co). Ob dich das vom Heimfahren abhalten kann, musst du selbst entscheiden. Es besteht prinzipiell keine Anwesenheitspflicht bei Vorlesungen (und dem Prof. ist es auch ziemlich egal, ob er dein Gesicht kennt oder nicht, solange du nicht negativ auffällst). Bei Seminaren und Sprachkursen gilt meistens, dass du bis zu 2 mal fehlen darfst, mit hinreichender Entschuldigung auch öfters. Es ist auch sehr unwahrscheinlich, dass Sprachkurse auf einen Freitag fallen und Seminare werden in den letzten 1-3 Tagen vor Weihnachten ohnehin aus verschiedenen Gründen ausfallen (der Prof. hat ja auch keine Lust, bis zum Schluss in der Uni zu gammeln). Zu deiner 2. Frage: Es gibt am KIT generell keine Semesterferien. Die Zeit zwischen den Semestern schimpft sich "vorlesungsfreie Zeit" und wird verwendet um Klausuren zu schreiben. Du wirst also sehr wohl eine Menge zu tun haben. (OK, im 1. Semester vlt. weniger, dafür später umso mehr). Je nachdem, wie deine Klausuren zeittechnisch liegen (also eher am Anfang oder am Ende dieses Abschnittes, mit großen Lücken oder schön gleichmäßig verteilt), kannst du dir hier deinen Urlaub reinlegen. Viele machen aber auch einfach unter dem Semster Urlaub und fahren mal eben für 1-2 Wochen weg. Wenn du dafür den Rest des Semesters einigermaßen gut dabei bist, ist das kein Problem. Für das nächste Semester bereitet sich hier niemand vor, schließlich will der Prof. in seinen Vorlesungen ja auch noch was zu erzählen haben ;) Wenn du wirklich Semesterferien haben willst, suche dir bitte eine andere Uni oder gehe an die FH. Dann schreibst du 6-7 Klausuren in 2-3 Woche und bist nach dieser durchaus sehr stressigen Phase fertig und hast frei. Der Vorteil bei uns liegt darin, dass du mehr Zeit hast, um dich auf die einzelnen Klausuren vorzubereiten, wofür du allerdings die richtigen Ferien einbüßt. Hoffe, das beantwortet deinen Fragen. Wenn das nicht der Fall ist oder du weitere Fragen hast, stell sie einfach :)




03.August 2013 16:02  

lucy: Hallo Rebecca, ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich lebensmittelchemie oder reine chemie studieren sollte. An der KIT habe ich mich auf jeden Fall schon mal fuer Lebensmittelchemie beworben. Wie findest du das Lebensmittelchstudium an der KIT? Bist du zufrieden mit den Professoren? Ist es machbar? Machst du da viel mit Chemie? Was genau ist der Unteschied zwischen Lebensmittelchemie und Chemie? Vielen Dank! Mit freundlichn Gruessen, Lucy



Rebecca: bin am KIT soweit sehr zufrieden. Die ersten 3 Sem haben wir fast gleich mit den Chemikern, hatten zusätzlich noch Bio,Botanik und Mikroskopie; unsere AC-Praktika waren etwas kürzer (1Woche),OC mittlerweile identisch. Die AC-Dozenten für Praktika sind zum Teil etwas unfreundlich, aber alles machbar. Ab 4.Sem mehr Lebensmittelchemie (Technologie, Toxikologie, spez. Analytik), statt z.B. angewandte Chemie bei Chemikern. LG, hoffe war hilfreich




24.June 2013 20:26  

Robert: Hallo Rebecca:) ich bin mir inzwischen ziemlich sicher dass ich mich für lebensmittelchemie bewerben will. ich weiß nur nicht welche unis die besten studienbedingungen bieten, da der studiengang lebensmittelchemie z.b. nicht im CHE Ranking der Zeit vorkommt. Deshalb wollte ich fragen: Bist du mit den studienbedingungen an deiner uni zufrieden und könntest sie mir weiterempfehlen? Und hast du vielleicht schon von anderen studenten der lebensmittelchemie an anderen hochschulen gehört wie sie ihre studiensituation finden? vielen dank schonmal im vorraus!



Rebecca: Ich bin mit den Bedingungen am KIT zufrieden, unsere Ansprechpartner sind i.d.R. sehr hilfsbereit (Ausnahme: Betreuersituation in der AC könnte, besser sein, aber das ist auch alles machbar;in OC,PC,Physik und Lemi1 war die Praktikumsbetreuung vorbildlich). Die Wege zwischen den HS sind ok, auch wenn die Spezialvorlesungen eetwas ausserhalb sind(ca.7 min Fußweg ab Straßenbahnhaltestelle). Würzburg soll auch gute Chemieeinrichtungen haben, sagen chem. Biologen(1-3 Sem viele gemeinsame Vorlesungeen), und HS sollen Zentral liegen.(aus KA hat jemand von chem.Bio zu Lemi in Würzburg gewechselt, weis aber nichts genaueres.) Stuttgart (Hohenheim) soll sehr Studierendenunfreundlich sein: teuer, schwer erreichbar mit öffentl. Verkehrsmitteln, Bekannte einer Kommilitonin studiert dort, allerdings nicht Lemi.




12.June 2013 23:35  

Felix: Hi Jonas, wie bewirbt man sich fuer das erste Semester? link + links auf der Seite (http://www.informatik.kit.edu/1436.php) helfen nicht ganz weiter...Muss ich jetzt jem ne email schicken (http://www.kit.edu/studieren/12702.php)??? Thx fuer eine Antwort, Lg Felix



Jonas: Hallo Felix, die Bewerbung zum Wintersemester 13/14 ist noch nicht geoeffnet, deshalb kannst Du Dich noch nicht bewerben. Wenn es soweit ist, geht das unter http://www.kit.edu/studieren/2609.php . Keine Sorge, es eilt nicht, da der Studiengang zulassungsfrei ist. Du hast bis zum 30.09. Zeit dich zu bewerben und es werden auch keine Bewerbungen vorgezogen, weil die Bewerber irgendwie schneller waren. Viele Gruesse, Jonas




17.June 2013 13:30  

Felix: Hi Marco, wie bewirbt man sich fuer das erste Semester? link + links auf der Seite (http://www.informatik.kit.edu/1436.php) helfen nicht ganz weiter...Muss ich jetzt jem ne email schicken (http://www.kit.edu/studieren/12702.php)??? Thx fuer eine Antwort, Lg Felix



Marco: Moin, Schaust du hier: http://www.kit.edu/studieren/6363.php Dann einfach auf "Klick" klicken, Fach (Informatik nehme ich an) auswählen und sich weiter durch die Formulare klicken. Du musst dann ein paar Angaben machen, ein Dokument ausdrucken und dass zusammen mit den restlichen Unterlagen (Zeugnis, Foto usw.) an den auf dem Formular angegebene Adresse schicken. Dazu erhälst du (glaube ich) noch Zugangsdaten für das Portal, wo du jederzeit deinen Bearbeitungsstatus einsehen kannst. WICHTIG: Ich weiß nicht, ob die Bewerbung schon freigeschaltet ist. Da steht was von "voraussichtlich Mitte Juni". Falls du irgendwo nicht weiter kommst, versuche es noch einmal in 2 Wochen. Der Zeitpunkt ist für deine Zulassung NICHT entscheidend. Aber bitte sieh zu, dass du das noch bis Ende Juli über die Bühne bekommst. Unsere Bürokraten sind nicht die schnellsten und du willst ja sicherlich zu Studienbeginn alle Unterlagen in der Hand haben. Gruß, Marco




20.April 2013 13:11  

Yannik: Hallo Harald, ich interessiere mich für den Studiengang Maschinenbau und habe dazu einige Fragen. Vielleicht kannst du mir da weiterhelfen. Wie sieht das Studium im Groben aus, sprich : was muss man mitbringen ,um Maschinenbau erfolgrei zu studieren? Im Abi hatte ich einen Durchschnitt von 2,2 ,wobei Mathe und Physik im Grundkurs mit jeweils 9 Punkten einbezogen wurden. Ich bin kein Mathe-Genie, interessiere mich jedoch für die Technik, vorallem für Fahrzeugtechnik. Kann man das Studium, im Bezug auf Mathe, durch fleißiges Lernen schaffen? Sind die Berufsaussichten tatsächlich so rosig,wie sie immer angepriesen werden? Sind deutsche Maschinenbauer eigentlich auch im Ausland gefragt? Wie unterscheidet sich das Studium des Masch.Bauers an der FH und Uni? Ist man im späteren Berufsleben durch ein Studium an der FH, einem Absolventen der Uni gegenüber benachteiligt? Das wär's erstmal. Vielen Dank im Voraus!



Harald: Hallo Yannik, ich finde es gut, dass du dich darum kümmerst. Ich würde sagen eine gewisse Begeisterung für Maschinen und auch Naturwissenschaften solltest du auf alle Fälle mitbringen. Der Durchschnitt von 2,2 sagt auf jeden Fall nicht viel aus und das ist absolut kein Problem! Was hast du denn im Abitur vertieft? Also Ich war in Mathe und Physik damals recht gut. Aber das ist kein Problem... Die ersten Semester ist es echt viel Mathe und Technische Mechanik etc (zumindest an der UNi und viel Theorie). Da musst du einfach durch und da gehört vor allem viel viel Fleiß und Disziplin dazu: Übungsblätter und Rechnungen machen die man abgeben muss. Die Berufsaussichten sind wirklich sehr gut - ich denke es gibt nicht Ähnliches bei dem du dich wirklich nicht sooo schwer tust was zu finden. Es mag sicher andere kleine Sachen geben die noch bessere Aussichten haben (glaub Biochemiker und so) aber wenn du in Richtung Ingenieurwissenschaften willst dann los! Als deutscher Maschinenbauer bist du auch im Ausland hoch angesehen - die meisten deutschen Firmen schicken die Leute ins Ausland. Ich war selbst ein halbes Jahr zum Praktikum in den USA und vor denen braucht man sich nicht zu verstecken! Ich würde sagen wenn du dich auch für Theorie interessierst und es "ganz genau" wissen willst bist du an der Uni richtig. Die ersten Semester wirst du mit der "Maschine" an sich wenig zu tun haben aber dafür wirds am Ende immer mehr. Wenn du damit zufrieden bist das alles anzuwenden und nicht "wissen woher es kommt" geh an die FH. Da ist die Betreuung auch persönlicher und es sind weniger Studenten im Hörsaal. Am Anfang sind es 800 in Mathematik aber mittlerweile habe ich Vorlesungen zu 6... Ich denke es kommt darauf an was du später machen willst - FH Ingenieure sind eher sehr praktisch orientiert. Uniabsolventen durchaus auch aber mehr "wissenschaftlich". Ich würde dir raten dir auch einfach mal eine Vorlesung an der UNi oder FH anzuhören. Wenn du Fragen hast schreib einfach... Ich kann dir da sicher weiterhelfen. Kannst ja acuh mal nach Karlsruhe oder an eine andere Uni gehen und da mal reinschnuppern einen Tag! Grüße




05.April 2013 13:44  

Lukas: Hallo Felix, was ist der Schwerpunkt des Studiums, also welche Richtung hast du eingeschlagen und kannst du das Studium empfehlen ? Lukas



Felix: Hi Lukas, ich habe den schwerpunkt im Gesundheitsmanagement. Das Studium hat definitif einen großen spaßfaktor durch den hohen Praxisbezug. Aber du solltest genauer wissen was du danach machen möchtest, um ein Ziel zu haben. Sonst "versumpfst" du in diesem Studium. Durch die große Fächervielfalt hast du später sehr viele Möglichkeiten. Die Unis bieten natürlich auch schwerpunkte, diese werden dich in deinen Möglichkeiten nicht einschränken. Ich z.B. möchte nach dem Bacelor den Master in Sport und Technik machen. Um später dann in der Prothesenentwicklung zu arbeiten.




08.March 2013 20:43  

WK: Hallo Ann-Kathrin, ich habe eine Zulassung für CIW/VT Master fürs SS13 erhalten. Kannst du mir mehr über das Stuium berichten? Wie sieht die Studienstituation allgemein, die Kontakt zu anderen Studierenden und Professoren, die Vorlesungen, die Klausuren etc etc.? Danke!



Ann-Kathrin: Klar gerne! Erstmal Glückwunsch zur Zulassung! Wir sind gerade der erste Masterjahrgang in Karlsruhe, also quasi die Versuchskaninchen ;) Da ich nicht weiß, wie gut du dich schon informiert hast, hier mal das wichtigste zusammengefasst: Im Master sind 3 Vorlesungssemester und ein Semester für die Masterarbeit vorgesehen. Zusätzlich musst du noch 3 Monate Industriepraktikum machen. Im Master gibt es in den ersten 2 Semestern noch 7 Pflichtvorlesungen: Physikalische Chemie, Chemische Thermodynamik, CFD, Thermische Transportprozesse, Prozess- und Anlagentechnik, Kinetik & Katalyse und Partikeltechnik. Die letzten 3 finden im SS statt. Dazu belegst du noch 2 Vertiefungsfächer mit je ca. 3-4 Vorlesungen, je nachdem welche du dir aussuchst. Die Vertiefungsfächer findest du hier: http://www.ciw.kit.edu/1441.php. Außerdem noch 1 Nebenfach und 1-2 "Schlüsselqualifikationen" z.B. Sprachkurse. Wenn man es eilig hat und sehr fleißig ist, schafft man auch alle Prüfungen in 2 Semestern, würde ich dir aber nicht unbedingt empfehlen ;) Zu den Prüfungen: Die Pflichtfächer werden grundsätzlich schriftlich geprüft, meistens liegen zwischen den Klausurterminen so 10-14 Tage, was lerntechnisch ganz gut machbar ist. Dafür hat man leider kaum Semesterferien, Praktika sind da schwierig... Die Vertiefungsfächer werden mündlich geprüft, wobei die meisten Vertiefungsfächer inzwischen einen "Einzelprüfungsmodus" haben, d.h. du musst keine große Hauptfachprüfung über das gesamte Vertiefungsfach machen, sondern darfst jede Vorlesung einzeln prüfen lassen, was ich persönlich sehr angenehm finde. Die Vorlesungen sind mal interessanter mal etwas langweiliger, das kommt natürlich auf den Dozenten und die eigene Motivation an. Studiensituation allgemein: Wie gesagt, wir sind die Versuchskaninchen, ab und an gibt es mal ein paar Unstimmigkeiten was die Organisation (z.B. die Prüfungsanmeldung) angeht. Aber im Sommersemester sollte das schon besser laufen. Falls du Bibliotheklerner bist, musst du früh aufstehen ;) Es gibt zwar eine Menge Plätze aber auch eine Menge Studenten (23000). Wir Master-Ciwler sind glaube ich so 60-80. In Karlsruhe ist eigentlich alles wichtige (Hörsäle, die Bib, die Mensa und die meisten Institute) an einem Campus. Man muss also nicht von einem Ende der Stadt zum anderen hetzen. Die Mensa ist ganz Ok, Mensa halt... Kontakt zu anderen findest du normalerweise schnell, wenn du offen bist und zu Kaffee/Tee im AKK nicht nein sagst. Eine Freundin von mir ist auch erst im Wintersemester nach Karlsruhe gekommen und hat direkt Anschluss gefunden. Kontakt zu Professoren habe ich eher weniger. Bin allerdings auch nicht so der "Ich hab da mal ne Frage"-Mensch ;) Ich hoffe, ich konnte dir die dringendsten Fragen beantworten. Falls dir nochwas einfällt, kannst du mir gerne schreiben! Viele Grüße nach Heilbronn!




18.January 2013 11:32  

Bowei: Hallo,Jetzt studiert einer chinesischer Freund von mir Waermeenergie- und Kinetik-Ingenieurwesen mit dem Schwerpunkt Dieselmotor in China. Gibt es ähnliches englischsprachiges Master Studium an der KIT? Danke!!



Patrick: Hallo! In dem Fachbereich kenne ich mich leider nicht aus. Aber schreib einfach die gleiche Frage an folgende Adresse: info?zib.kit.edu Das ist die zentrale Studienberatung vom KIT. Dort kann man dir sicher besser weiterhelfen. Herzliche Grüße Patrick




23.January 2013 19:57  

Pei Ting: Hi, I am an exchange student and have problems trying to find module information for Bioingieurwesen. Will you be able to help me?



Fachschaft mach/ciw KIT: Hi Pei Ting, you can find the module description here: https://zvwgate.zvw.uni-karlsruhe.de/qisserver/pub/mhb/index.html The faculty website http://www.ciw.kit.edu/ could also be helpfull. If you have any further questions, please let me know.




04.January 2013 12:46  

Marc: Guten Tag, ich möchte dieses Jahr im Oktober an dem KIT Physik studieren, allerdings soll es sehr an Wohnmöglichkeiten mangeln, deshalb will ich mich frühzeitig für das Studium bewerben. Ab wann kann man sich für das Wintersemester bewerben (Auf der KIT-HP stehen nur Termine, bis wann man sich beworben haben muss) und brauche ich für die Bewerbung das Abiturzeugniss?



Fachschaft Physik am KIT: Hi, das mit der Wohnungsnot stimmt für baden-württembergische Verhältnisse, allerdings ist es gar nicht wichtig, wann du dich für Physik bewirbst, da du eh zugelassen wirst, da wir selbst dieses Semester – trotz doppeltem Abi-Jahrgang – nicht zulassungsbeschränkt waren. Wenn du dich jedoch nach dem ca. 10. Juni bewirbst ist es wahrscheinlich, dass du bis kurz vor Vorlesungsbeginn keine Rückmeldung über deine Zulassung erhälst, da die NC-Fächer dann primär abgearbeitet werden, da du ja eh einen Platz hast. Ja du benötigst für die Bewerbung dein Abiturszeugnis. Viele Grüße aus der Fachschaft Julian




01.November 2012 16:09  

Justin: Hi Sandra, May I ask what do you study in BioEngineering in KIT? I'm currently in Singapore Polytechnic taking the same course. But my Diploma which I will be getting will be no more than a German 'Abitur". So, I might consider continuing my studies in it. Please feedback. :)



Sandra: Hey Justin. The study is a bit like process engineering. You'll learn a lot about maths, mechanics, chemics, thermodynamics and so on. You also have some biological courses but they aren't the main part of your studies.




05.September 2012 15:32  

Florian: Hay Anne! In Zukunft habe ich vielleicht vor Bauingenieurwesen zu studieren, doch mir stehen noch ein paar Frage offen. Ich hoffe Du kannst mir helfen. ;-) 1.) Brauche ich für das Studium viel Mathematik/ Physik und muss ich darin sehr gut sein? 2.) Habe ich Chancen auf Auslandsstudien oder Auslandspraktika? 3.) Was macht man denn in dem Studium verstärkt, bzw. was braucht man dafür. Ich hoffe du kannst mir helfen. :) Mit freundlichen Grüßen Florian Diederich



Anne: Hi Florian, du musst auf jeden Fall erst einmal interessiert am Studium allgemein sein. Wenn du in Mathe oder Physik nicht so gut in der Schule bist, muss das nicht viel heißen. Du musst zwar beide Fächer im Grundstudium besuchen und (mit unter auch anspruchsvolle) Klausuren bestehen, aber mit viel Fleiß und Interesse ist meiner Meinung nach alles drin. Das Studium besteht allerdings absolut aus Rechnen (allerdings keine höhere Mathematik mehr, allerhöchstens noch ein bisschen Integralrechnung) in jedem Fach, also du tust dich auf jeden Fall leichter mit einem mathematischen Verständnis, aber wie gesagt, Fleiß und Interesse für Bauen und Tragwerke kann da einiges ausgleichen. Auslandssemester sind, zumindest an der TU München, leider nicht im Studium vorgesehen. Es gibt zwar immer die Möglichkeit sich für das Ausland zu bewerben und zu gehen, aber es wirft einen vom Stoff um ein Semester zurück. In meinen Augen ist es das trotzdem wert, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Die Möglichkeiten hinterher sind vielseitig. Du kannst als Tragwerksplaner arbeiten, in die Bauwirtschaft oder Projektentwicklung gehen, dich auf Wasserkraft spezialisieren, Straßen- und Verkehrsplanung, Grundbau, Holzbau...etc etc also sehr viele Möglichkeiten. Im Bachelor besucht man alle Fächer und im Master spezialisiert man sich dann auf eine konkrete Richtung. Ich hoffe ich konnte dir helfen, viele Grüße Anne




22.April 2012 10:35  

Moritz: Halli hallo, ich hab da eine Frage das Studium in Karlsruhe betreffend. Ist es möglich sich im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen am KIT auch auf die chemische Seite zu spezialisieren, oder beträgt der Hauptanteil Elektrotechnik?



Jens-Kristof: Moin Moritz, Also in Karlsruhe machst du wirklich wenig, was Chemie betrifft, auch im "Vertiefungsstudium" wird dir da relativ wenig geboten. Es gibt zwar Möglichkeiten, "Außerplanmäßige Ingenieursvertiefungen" zu wählen, das heißt, dass du dir einfach Ingenieurfächer von den Regulären Ingenieuren/Chemikern suchst, die dir gefallen, jedoch ist da auch nicht gesagt, dass es zugelassen wird. In Karlsruhe liegt der Fokus doch sehr stark auf BWL, Informatik und ja vielleicht auch E-Technik, aber Chemie eher weniger. Ich glaube, dass da eher Aachen oder Hannover in Frage kommen. Hier: https://www.wiwi.kit.edu/downloads/mhb_wiing_BSc_kurz_de_aktuell.pdf gibts die Fächerauswahl am KIT. Module im Kernprogramm sind sozusagen die Module die du machen musst und Module im Vertiefungsprogramm, sind die Kurse die du wählen kannst. Du musst jeweils Kurse aus BWL, VWL, Info, Operations research (so Prozessoptimierungsalgorithmen) und einer Ingenieurwissenschaft in der Vertiefung wählen. Frag mal zwecks Chemie noch jemand aus Aachen oder Hannover, glaube da müssten hier auch welche angemeldet sein! Viel Erfolg noch ;)




09.March 2012 19:28  

Marcel: Ersteinmal vielen Dank für die ausführliche Antwort :) Bedeutet zeichnen bei dir jetzt ein Blatt nehmen und einen Gebäudeentwurf zu zeichen (Fassade und äußeres) oder mehr das Planen (sprich Grunrisse, einzelne Ebenen)? lg



Mer: Ich hatte dir noch nicht auf die Frage zu den Vorlesungsthemen des 1. Semesters geantwortet. Also an meiner Uni gab es, soweit ich mich noch erinnere, Kunstgeschichte, Bauphysik, "Planen, Zeichnen, Entwerfen" doer wie das hieß, usw. Für mich beddeutet Zeichnen jetzt eher das Äußere eines Gebudes im Gesmtbild zu zeichnen. Jedoch muss man ja auch beim Planen zeichnen können. Wenn ich in meiner Freizeit architektonisches gezeichnet habe, dann habe ich immer einen Mix gehabt. Mal nur ds Äußere des Gebäudes, mal detailierter und das Innere (einzelne Ebenen). Zeichnen bedeutet im Allgemeinen verschiedene Perspektiven zu zeichnen und alles etwas detaillierter. (vllt. sogar Baustoffe, oder Kontraste). Bei einem Grundriss handelt es sich eher um eine Skizze. Da nimmt man auch keine Perspektiven sondern sieht das Gebäude nur aus einer gerade Perspektive an und skizziert es, also gehört hier auch der Grundriss hinzu. Lg




19.March 2012 22:10  

Marcel: Hallo, Mache dieses Jahr mein Abi und hab mich mit der Idee befasst anschließend Architektur zu studieren ;) Daher kam ich darauf mal nach zu fragen wie andere diesen studiengang finden und was die vorraussetzungen dafür sind (neben interesse--> gibt es also bestimmte fähigkeiten außer den "willen" die man gebrauchen könnte;)) und welche Uni würdest du empfehlen. Und ich hätte die frage was die inhalte des 1. und 2. semesters sind ungefähr ... wäre echt scharf wenn du mir helfen könntest...:) lg



StuSer: Hallo. Alsooo, die einzig wichtigen Voraussetzungen sind in meinen Augen das Interesse am Thema und der unbedingte Wille die Sache durchzuziehen. Das gilt vor allem für die Zeit während den Abgaben und Klausuren. Man muss sich einiges selbständig aneignen und häufig eine Menge Zeit investieren. Was jedoch nicht bedeutet, dass der Spaß dabei zu kurz kommt ;) Alles andere ist kein Hexenwerk und kann man eigentlich lernen. Wenn du bereits alles könntest wäre das Studium ja auch nicht notwendig. Ich selbst studiere am KIT und bin auch ganz zufrieden mit der Situation. Es gibt Studios mit festen Arbeitsplätzen, Computerräume und Werkstätten. Das Lehrpersonal ist größtenteils auch ganz umgänglich ;) Durch die Campuslage hat man dazu sehr kurze Wege. Karlsruhe selbst hat einen guten ÖPNV und ist super für Radfahrer. Das Klima ist mild und die Stadt vergleichsweise grün. Eine richtige Empfehlung kann ich dir nun eigentlich nicht geben, da ich die Situation an anderen Unis (mit Ausnahme von Stuttgart) und deren "Reputation" überhaupt nicht kenne. Bist bestimmt gut beraten, mal noch Leute aufzuspüren und deren Meinung zu hören. Im Endeffekt ist aber vieles auch subjektive Meinung, die Entscheidung kann dir also keiner abnehmen. Falls deine Wahl sich hinterher als totaler Müll rausstellt ist das aber auch nicht so tragisch, denn ein Wechsel ist meist möglich. Du wärst auch nicht der Erste dem das passiert ;) Ein Kommilitone hat im 3. Semester von Hamburg zu uns gewechselt und fühlt sich hier sichtlich wohler. Zu den Fächer... im 1. und 2. Semester geht es hauptsächlich um grundsätzliche Dinge. So z. B. Baukonstruktion, Darstellende Geometrie, Baugeschichte, Statik, Bauphysik, Rechneranwendungen. Alles machbar ;) Hoffe ich konnte deine Fragen beantworten. Falls es trotzdem irgendwo brennt einfach melden. Beste Grüße




24.February 2012 22:05  

Katrin: Hi :) Wie sind denn die Geowissenschaften in Karlsruhe "angesehen", ich meine ist das nur ein kleiner Studiengang, mit zwei Räumen, der in irgendeinem Institut irgendwo noch so ein bisschen untergebracht wurde, oder ist der Studiengang am KIT doch etwas "größer aufgezogen"?



Melissa: Hej Katrin. Die Geowissenshaften sind schon ein eher kleinerer Studiengang, aber trotzdem genauso angesehen wie jeder andere. Wir haben gerade in den Naturwissenschaften viel mit anderen Studiengängen zusammen. Zum Beispiel Chemie mit Chemieingenieruen, Geoökologen oder Mathe mit den Biologen noch zusammen. Daher werden auch die großen Räume gebraucht um alle unterzubekommen.Physik zum Beispiel findet im zweitgrößten Hörsaal statt. Wir haben genauso wie Maschinenbauer ein Fachschaftszimmer, eigene Feste und Kulte. Also wenn sich für Geowissenschaften interessiert ist man meiner Meinung nach am KIT gut aufgehoben. Falls du noch Fragen hast kannst du sie gerne stellen :) Lg Melissa




15.February 2012 19:44  

Thorsten: Hey, Hey, hat Geodäsie auch viel mit Geographie, speziell der physischen Geographie zu tun oder liegen die Schwerpunkte nur auf Physik, Mathe, Informatik?



Marion: Hey Thorsten, nein, also eigentlich hat Geodäsie nicht viel mit Geographie zu tun. Also jaein, irgendwie ja schon, aber der Schwerpunkt liegt ganz eindeutig auf Mathe, Physik und Informatik! Man muss sich da durch ganz viel Grundlagenvorlesungen durchkämpfen, bis man bei der richtigen Geodäsie ankommt. Da gibt's dann allerdings durchaus spannende Arbeitsgebiete. Manche Leute sagen, die Geodäsie sei das Bindeglied zwischen Geophysik und Astronomie, und das ist wohl nicht ganz falsch. Aktuell mache ich gerade Praktikum am ESOC (European Space Operations Center), da kann man von Bahnbestimmung und -überwachung über Schwerefeldmodellierung bis hin zur Atmosphärenmodellierung alles machen. Letzten Sommer habe ich während meiner Bachelorarbeit an einem Ionosphärenmodell gearbeitet, das war sehr interessant, trotz allem aber fast nur Mathe und ihrer programmiertechnischer Umsetzung! Voilà, wenn du weitere Fragen hast, dann schieß' los! :-) Marion




16.January 2012 17:16  

Matthias: Wo kann ich Informationen über den Bachelor und den Master am KIT bekommen. Gibt es eine Homepage der Fachschaft?



FS_ETEC_KIT: Hallo Matthias, wir von der Fachschaft haben bereits eine Homepage mit vielen Infos und einem umfassendem Forum: fsetec.de . Dort findest du die Antworten auf die meisten deiner Fragen. Bitte kontaktiere uns über info@fachschaft.etec.uni-karlsruhe.de oder über das Forum wenn du weitere Fragen hast. Dort haben mehr Fachschaftler einen Zugang zu deiner Anfrage und du kriegst damit schneller eine Antwort. Gruß deine Fachschaft ETEC am KIT




28.December 2011 20:03  

Ali: Hallo Thomas, ich habe ein Maschinenbau B.Sc. Zertifikat von ein Iranischer Universität bekommen, will aber für einen Platz (Mechatronics B.Sc. oder Diplom) bewerben.Ich habe das B1 Zertifikat bekommen und werde das B2 Zertifikat in 3 Monaten bekommen.Ich möchte wissen ob ich mit dieser Sprachkenntnise Forderungen für ein Vorbereitungssemester (nur intensive Deutschkurse) erfülle.Ich will SS nur Deutschkurse besuchen und im WS an Fachkurse teilnehmen.Ich bin sehr dankbar wenn Sie mir einige Vorschläge mit Rücksicht auf meine Situation geben. Mit Freundlichen Grüßen, Ali



Thomas: Hallo Ali, ich kann dir da nicht weiterhelfen. Bitte geh in das Studierenden Center Maschinenbau (SCM) und frag dort nach. Gruß, Thomas




15.October 2011 13:15  

simon: Hallo ich wollte mal fragen ob es möglich ist aus dem Studiengang Mathe zu Wirtschaftsingenieurwesen zu wechseln? bin im auswahlverfahren wegen 3 (!) plätzen nicht durchgekommen und habe mich jetzt erstmal für mathe entschieden...war das ein Fehler? danke schonmal fürs antworten



Jens-Kristof: Moin Simon! Also wegen 3 Plätzen musst du dir wahrscheinlich keine Sorgen machen. Ich war in Mannheim auch noch auf Platz 30 der Warteliste und kam im Nachhinein rein. No Risk no Fun ;) Wie genau ein Wechsel zwischen Studiengängen funktioniert, kann ich dir so leider nicht sagen. Da rufst du einfach im STudienbüro an. (http://www.kit.edu/studieren/1960.php) und fragst persönlich nach wie sowas geht. Ich denke aber, dass du als Mathestudent vielleicht auch Kurse und Prüfungen aus dem Bereich Wirtschaftsingenieurwesen schreiben kannst. Hierzu müsstest du dich vor allem mal bei deinem Prüfungsamt erkundigen. WiIngs konnten z.B. auch ein Ing-modul aus einem komplett anderen Bereich wählen. Die Frage ist leider sehr spezifisch und ich denke die beiden oben genannten Institutionen können dir da sicher weiterhelfen. Viel Glück!




06.October 2011 17:58  

Hans: Hallo Thomas, ich wollte mal fragen wie das mit den Fächern aussieht im Studium. Hab ich da nur Technik,Mathe und Physik oder muss ich da auch Deutsch und Fremdsprachen machen?



Thomas: Hallo Hans, ich mache Maschinenbau noch auf Diplom, aber Bachelor/Master ist relativ ähnlich, du musst dich aber leider selber einlesen was die genaue Modulauswahl und Kombinationsmöglichkeit betrifft. Mathematik ist ein großer Bestandteil des Maschinenbaustudiums, genauso wie Technik und Physik (das läuft dann z.B. unter Technischer Mechanik). Aufjedenfall kannst du eine Fremdsprache machen, das wird dann nicht zu deinen Studienleistungen angerechnet (also freiwillige Basis). Nähere Informationen findest du unter: http://www.mach.kit.edu/download/Studienplan_Mach_BSc_MSc_v20110629_plus_redaktionelle_Korrekturen.pdf Gruß




29.August 2011 16:09  

Eugen: Hi, habe 1 haupt und 2 Nebenanträge bei KIT gestellt. Bin auf der Warteliste. 1 Antrag für Bau-Ing noch möglich (Frist: 30.09.11)?



Jens-Kristof: Meines Erachtens kannst du dich für so viele Sachen bewerben wie du Bock hast! Nur entscheiden musst du dich später wohl für eine ;) Im Zweifelsfall einfach mal im Studienbüro anrufen oder ne Mail schicken: http://www.kit.edu/studieren/1960.php




23.June 2011 10:54  

Max: Wie gut sollte ich in Mathe sein um dein Studienfach zu studieren?



Jens-Kristof: Naja also ich würde sagen Mathe macht schon einen Großteil deines Studiums aus. Man hat 3 Semester richtige Mathe Vorlesungen, bei denen das Abi-Wissen eigentlich schon nach 2 Wochen aufgebraucht ist ;) Und ansonsten kommen eben noch Fächer wie Technische Mechanik und Statistik hinzu wo man auch viele mathematische Ansätze verwendet... Also mit 5 Punkten im Mathe solltest du vllt. nicht ausm Abi kommen ;)




26.March 2011 20:28  

Jay: Wie sieht das Freizeitangebot des KIT aus?



Jens-Kristof: Es steht einiges zur Auswahl, beim Sport kann man z.B. hier mal eine Übersicht bekommen: http://buchsys.sport.uni-karlsruhe.de/angebote/aktueller_zeitraum/index.html




01.February 2014 12:48  

Alfred: Hallo Daniela, ich habe drei wichtige Fragegebiete, die ich gerne klären würde: 1) Ist das Studium an der Uni Stuttgart eher praktisch, berufsnah oder mit einem stärkeren Fokus auf Theorie und Wissenschaft? Macht man auch in Eigenregie Projekte? Macht dir persönlich das Studium Spaß? 2) Gibt es viele Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Fachgebieten wie Biologie, Neurologie oder auch künstlerisch-medialen Bereichen? Kann man schon einzelne solche Module im Bachelor dazunehmen oder findet eine Spezialisierung erst im Master statt? 3) Wie sieht die Wohnsituation in Stuttgart aus? Bekommt man leicht Wohnungen für mehrere Personen und wie teuer glaubst du sind diese? Wie ist die Wohnsituation im Umland? Ist der Campus schön und die Hörsäle gut ausgestattet? Vielen Dank schon mal im Voraus. Alfred



Daniela: Hallo, Das Studium in Informatik ist mit sehr viel Theorie und Wissenschaft ausgeschmückt. Die meisten Vorlesungen sind eher wissenschaftlich orientiert, allerdings hat man ab dem 2. Semester auch Praktika und Studienprojekte neben den Vorlesungen, deren Aufgabenstellungen teilweise sogar von Firmen kommen. Es ist also eine gute Ranführung an berufliche Projekte. Zu den Kombinationsmöglichkeiten kann ich dir leider nicht viel sagen. Die kombinierten Studiengänge aus Informatik und Biologie etc sind bei uns in der Regel eigenständige Studiengänge. Die Wohnsituation in Stuttgart ist ziemlich schwierig. Wenn man mit mehreren Leuten eine Wohnung für eine WG finden will, sollte man sich viel Zeit dafür nehmen, da das Leben in Stuttgart recht teuer ist und bei weitem nicht jede Wohnung erschwinglich ist. Die Studentenwohnheime sind dafür direkt auf dem Campus, was diesen irgendwie sehr heimisch macht. Ich fühle mich hier jedenfalls sehr wohl :) Die Hörsäle sind sehr unterschiedlich ausgestattet, aber ich war noch nie in einem in dem es nicht mindestens zwei Beamer gegeben hätte, auch die Beleuchtungen sind sehr gut schaltbar und in den Physik Hörsälen gibt es z.B. auch immer Kameras um Experimente noch zusätzlich an der Leinwand zu streamen.




05.July 2013 22:50  

Helles: Hey Steffen, ich hab da mal ne Frage an dich. Welchen Leuten rätst du dringend ab Softwaretechnik zu studieren?



Steffen: Hi Helles, das ist natürlich eine sehr weites Feld. Neben Umständen, die allgemein gegen ein Studium sprechen, würde ich Leuten abraten Softwaretechnik zu studieren, wenn sie stolz darauf sind die Schulmathematik nicht zu verstehen. Man muss Mathematik nicht unbedingt lieben, um beim Studium Spaß zu haben, aber man sollte bereit sein, sich damit auseinanderzusetzen. Naturgemäß wird man auch viel Zeit vor einem Computer oder mit Stift und Papier verbringen, das hält sich allerdings mit der Zusammenarbeit mit anderen die Waage. Man darf aber keine Arbeit im Grünen erwarten. Ansonsten ist die Softwaretechnik, wie die Informatik, ein sehr großes Feld mit vielen verschiedenen Themengebieten, ob man sich dafür interessiert wie Menschen und Computer interagieren, wie man Robotern das Fußballspielen beibringt oder ob man einfach selbst seine eigenen Ideen umsetzen will, kann man dies alles mit und in einem Softwaretechnikstudium tun. Und falls du Angst hast zu wenig Vorkenntnisse zu haben, kann ich dich wahrscheinlich beruhigen, wie bei den anderen MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sollte das normale Abitur vollkommen ausreichen. Softwaretechnik gehört allerdings nicht zu den Studiengängen, bei denen man mit wenig Arbeit viel erreichen wird. Man sollte also einen gewissen Ergeiz mitbringen oder ihn möglichst schnell entwickeln. Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten, auch wenn die Frage, wem ich ein Softwaretechnikstudium empfehlen würde viel interessanter ist. ;)




31.May 2013 15:49  

Laura: Salut Nina, kannst du mir etwas zum Auswahlgespräch des Studiengangs dt.-franz. Sozialwissenschaften sagen? Ich bin schon zu gespannt! Danke. Liebe Grüße, Laura



Nina: Hallo Laura, das Auswahlgespräch verfolgt meiner Errinerung nach zwei Ziele: 1) zum einen die Motivation der Studierenden zu überprüfen: Kannst du erläutern warum du Sozialwissenschaften studieren möchtest, warum du einen binationalen Studiengang gewählt hast, warum du genau DEN binationalen Studiengang Stuttgart/ Bordeaux gewählt hast? Um (Fach-)wissen geht es dabei eher nicht, du möchtest ja studieren um dabei etwas zu lernen, nicht weil du schon alles weißt. Ein grundsätzliches Interesse für Politik und Gesellschaft im Allgemeinen und Frankreich und Europa insbesondere reichen vollkommen aus um einen kompetenten Eindruck bei der Beantwortung der Wissensfragen zu hinterlassen. (2) Zum anderen die Eignung, die mitunter schwierigen Studienjahre im Ausland erfolgreich zu absolvieren. Dabei geht es vor allem darum ob die Studierenden selbständig wirken und den Eindruck machen, dass Sie die Motivation, die Kraft und die Erfahrung mitbringen große Herausforderungen zu meistern. Viele Grüße und viel Glück, Nina




29.January 2013 16:00  

Sonja: Hi Nina, kannst du mir erklären, worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Ich freue mich über deine Antwort.



Nina: Hallo Sonja, gerne beantworte ich deine Fragen : FRAGE 1 : Worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Im Allgemeinen handelt es sich bei Sozialwissenschaften um Soziologie und Politikwissenschaften, also die (wissenschaftliche) Erforschung von sozialen Gruppen und vom politischen System. Die Spezifizität des deutsch-franzsischen Studiengangs (hier genannt FIFA für filière intégrée franco-allemande) sei durch folgenden Text beschrieben : Die Fifa – ein Studiengang zwischen zwei Welten Der Fifa-Studiengang bedeutet 2 Länder, 2 Universitäten und viele Reisen zwischen beiden Seiten. Das schönste an der Fifa ist die deutsch-französische Gruppe die sie ausmacht, denn der Studiengang besteht immer zur Hälfte aus ‚Deutschen‘ und zur Hälfte aus ‚Franzosen‘, die die nächsten Jahre gemeinsam verbringen werden um im Wechsel in Bordeaux und Stuttgart zu studieren. Der Studiengang beginnt in Bordeaux, am Institut d’Etudes Politiques besser als „Sciences Po Bordeaux“ bekannt. Das erste Jahr ist geprägt von eine großen Fächervielfalt: Politik, Wirtschaft, Geographie, Geschichte und auch so typisch französische Fächer wie ‚Allgemeinbildung‘ stehen alle auf dem Stundenplan. Und da sind wir auch schon im Herzen des Studiengangs angekommen, denn es geht darum, dass die Studierenden ein sehr umfassendes Verständnis für unsere Gesellschaft bekommen, nicht dass sie Spezialisten einer bestimmten Fachrichtung werden. Das Arbeitspensum im ersten Jahr am IEP ist sehr hoch und es bedarf, vor allem für die Deutschen die ein ganz anderes System gewohnt sind, viel Disziplin um die große Menge an Referaten, Essays, Buchrezensionen, usw. zu bewältigen die über das Jahr hinweg geleistet werden müssen. Aber am Ende des Jahres ist man ein Meister der schnellen Auffassungsaufgabe und der gelungenen Präsentationen. Nach einer langen Sommerpause fängt das zweite Studienjahr in Stuttgart an. Für die Studierenden gilt es, sich nun komplett umzustellen, denn an der Universität Stuttgart liegt der Schwerpunkt auf den Sozialwissenschaften, also der Politikwissenschaft und der Soziologie. Die Ausbildung an der Universität Stuttgart ist wissenschaftlich, das bedeutet, dass den Studierenden all die Dinge beigebracht werden, die es benötigt, um wissenschaftlich Arbeiten zu können: In den Seminaren und Vorlesungen lernen die Studierenden Theorien und Forschungsbeiträge der Sozialwissenschaften kennen, aber sie lernen auch wie sie selber eigene Forschungsprojekte durchführen können. Während das IEP vielen Deutschen ein wenig verschult vorkommt, staunen die meisten Franzosen über die große Selbstständigkeit, die an der Universität Stuttgart gefragt ist: die Studierenden müssen in der Lage sein, selbstständig ihr Studium zu organisieren. Nun geht es zurück nach Bordeaux, wo die Studierenden anfangen können, sich zu spezialisieren. Zur Auswahl stehen eine große Bandbreite an Vertiefungsmöglichkeiten aus den Bereichen Recht und öffentliche Verwaltung, Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften. All diese Vertiefungen verfolgen das Ziel die Studierenden für eine Laufbahn im Öffentlichen Dienst, der freien Wirtschaft oder dem Stiftungs- und NGO-Wesen auszubilden. Am Ende dieses Jahres wird an der Universität Stuttgart eine Bachelorarbeit geschrieben: die Studierenden bearbeiten einige Wochen lang ein selbst gewähltes Thema nach allen Regeln der Wissenschaft. Jetzt fängt für die Studierende der Master an, eine weitere Möglichkeit sich entweder in Politikwissenschaften oder Soziologie zu spezialisieren. In diesem Studienjahr werden die Studierenden im Rahmen eines Seminars ein eigenes Forschungsprojekt durchführen können und den wissenschaftlichen Alltag so hautnah erleben. Sie lernen dabei eigene Forschungsideen zu entwickeln und auch umzusetzen und vor allem an langfristigen Projekten zu arbeiten. Im letzten Studienjahr können die Studierenden sich aussuchen ob sie noch zwei Semester in Stuttgart studieren möchte, oder die letzten beiden Semester in Bordeaux studieren wollen. Diejenigen die in Stuttgart bleiben machen einen forschungsorientierten Abschluss, und werden am Ende eine Masterarbeit schreiben um so zu beweisen, dass sie in der Lage sind eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchzuführen. Viele Studierende nutzen das letzte Studienjahr in Stuttgart, um ein Austauschsemester zu machen und studieren ein Semester im Ausland, zum Beispiel in Istanbul oder Mexiko City. Die Studierenden die noch einmal zurück nach Bordeaux gegangen sind, haben sich für einen praxisorientierten Abschluss entschieden und haben nach einem weiteren Vertiefungssemester die Gelegenheit ein langes Praktikum zu absolvieren und sind so bestens für den Berufseinstieg gewappnet. Dieses hin und her ist manchmal unheimlich anstrengend, aber eben auch sehr bereichernd. Nach 5 Jahren Fifa haben die Studierenden allerhand erlebt. Vor allem haben sie gelernt sich auf andere Denk- und Arbeitsweisen einzulassen, sich schnell an neue Situationen anzupassen und interkulturelle Hürden zu überwinden. Hat dir das schon weitergeholfen? Wenn nicht hake bitte nach, ich weiß nicht genau was dich interessiert, und kann an dieser Stelle nicht auf jedes Detail eingehen. FRAGE 2 : Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Dies ist natürlich eine sehr individuelle Frage, aber ich schildere dir gern meine Erfahrung : Ich bin als Französin in Deutschland aufgewachsen, mir wurde das deutsch-französische also quasi in die Wiege gelegt. Nach einem Auslandsjahr als Au-Pair hatte ich einen gewaltigen ‘Theoriehunger’, ich wollte viel lernen und verstehen ‘wie die Welt funktioniert’ (habe ich damals immer gesagt ?) deshalb habe ich mich für Sozialwissenschaften entschieden. Reizvoll erschien mir die Kombination aus Politikwissenschaften und Soziologie, die mir erlaubte mich noch nicht ganz festzulegen. FRAGE 3 : Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Wie du aus dem Obigen Text entnehmen konntest ist das Studienfach sehr vielfältig, aber es ist auch deutlich mehr als nu rein Französisch –Studium. Ein Grundinteresse für Gesellschaft und Politik sollte schon da sein. Ob das bei dir der Fall ist, kannst nur du selbst wissen, aber wenn es nicht der Fall sein sollte scheint das STudium nicht das richtige zu sein, aber das scheint ja auch logisch: hast du Lust dich die nächsten 5 (!) Jahre mit einem Thema zu beschäftigen, das dich nicht so richtig interessiert « nur » um 2 Jahre in Frankreich verbringen zu können ? Dabei muss man auch sagen dass das Interesse an Politik nicht bei allen Studierenden gleich groß ist, für manche stellt es einen wichtigen Teil des Lebensinhalts dar (und sie wollen Politikwissenschaftler werden bzw. verbringen ihre Freizeit als politischer Aktivist), andere interessieren sich zwar dafür, aber ohne darin ihren Lebensmittelpunkt zu sehen. Kennst du schon den Studiengang « Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation » in Saarbrücken (D) und Metz (F)? Vielleicht könnte dich das interessieren ? (http://www.romanistik.uni-saarland.de/de/ik/studium/deutsch-franzoesische-studien/dfsbachelor.html) FRAGE 4 : Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Es gibt , wie in den meisten Geistes- und Sozialwissenschaften kein einheitliches Berufsbild, einige arbeiten für politische Institutionen (UNO, EU, Parlament, Bundeskanzleramt), in der Wissenschaft (Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie WZB, SWP und GIGA), Entwicklungszusammenarbeit (GIZ ; Welthungerhilfe, Brot für die Welt), Stiftungen und Gewerkschaften (Robert-Bosch Stiftung, Verdi), kulturelle Institutionen (Arte, Institut für Auslandsbeziehungen, Centre Georges Pompidou) oder die freie Wirtschaft. Falls du noch mehr Fragen hast, kannst du mir immer gerne schreiben, Viel Glück bei deiner Entscheidung und viele Grüße, Nina




18.April 2011 00:07  

Bady: Ist das Studium praxisorientierter als Maschinenbau?



Annika: Leider nein, das kommt so ziemlich auf's gleiche raus. An einer Universität sind eigentlich alle Ingenieursstudiengänge generell sehr theoretisch aufgebaut. Wenn du etwas mehr Praxisbezug haben möchtest, wäre eine FH eine gute Alternative.




18.April 2011 00:10  

Philipp: Gibt es an den FHs/Unis spezielle Aufnahmebedingungen für diesen Studiengang und wie ist es speziell bei dir?



Annika: Elektrotechnik ist normalerweise ein zulassungsfreier Studiengang, sprich: es gibt keinen N.C. oder Aufnahmeprüfungen. Bei uns in Stuttgart kann man sich im Normalfall direkt in den Studiengang einschreiben. Allerdings ist es möglich, dass sich das ändert, wenn der G8-bedingte Doppeljahrgang zum WS 2012/13 anfängt.