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Nov 19, 2011 9:56:03 AM


Fragen und Antworten von Marcel

27.October 2012 16:25  

Marcel: Hey. Danke schon mal für die wirklich hilfreiche antwort. sie hat mich erlich gesagt verblüfft und abgeschreckt aber gleichzeitig dazu bewegt ein wima stuium einzuschlagen. ich weiß nicht wieso aber es hat mich teilweise beruhigt! vielleicht deshalb da deine antwort härter war als all die anderen dich ich befragt hab! (reeller vllt) ich hätte da doch noch ein ppar fragen: 1. Zwecks vorbereitung. Hast du dich speziel perönlich darauf vorbereitet. ich meine damit nicht vorlesungen vor studienstart, sondern mit bücher welzen und selbst aufgaben rechnen um eine grundlage zu bekommen. und wenn ja hast du empfehlungen und allg strategien zur vorbereitung. 2. ich will in leipzig studieren. Dort wäre es diplom. siehst du dazu einen unterschied? bzw wo liegt der unterschied? 3. Ich hab wirtschaft abgewählt in der oberstufe. ist das ein problem oder läst es sich leicht nachholen? liebe grüße! :) marcel



Robin: Hat das mit der Antwort funktioniert? Mir wird hier irgendwie nichts angezeigt, als ich auf hinzufügen geklickt hab. Aber scheint ja irgendwie angekommen zu sein :). Zur Vorbereitung: ehrlich gesagt habe ich mich kaum vorbereitet, ausser das ich jeden Tag beim Vorkurs im September war. Hab weder vorher irgendwelche Literatur gelesen, noch irgendwelche Aufgaben gemacht. Lag aber auch daran, dass ich ja gar nicht genau wusste, welcher Stoff mich überhaupt erwartet, hätte man ja nur spekulieren können. Aber abgesehen davon kann ich dir jetzt schon "Tutorium für Analysis und Lineare algebra I" sowie auch das ganze zu analysis und lineare algebra 2 empfehlen. ist von studenten für studenten geschrieben, verständlicher als reine mathematische literatur von professoren o.a. zum unterschied zwischen diplom und bachelor kann ich dir ehrlich gesagt nichts sagen, sorry. das wären vermutlich nur fehlinformationen... dazu das du wirtschaft abgewählt hast. also ich hatte nie irgendwie wirtschaft oder soetwas in der schule, also bin ohne irgendwelche vorkenntnisse in die bwl vorlesungen... das wird dort so genau erklärt in einzelheiten, da braucht man keine vorkenntnisse. du hast ja keine allgemeine wirtschaft, denke ich jedenfalls. wobei das beim diplom natürlich auch wieder anders sein kann. lg robin




27.October 2012 17:03  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Johanna: Hallo, schön, dass du dich für Wirtschaftsmathematik interessiert. Wenn du Wirtschaftsmathe in Darmstadt studierst, ist der Wirtschaftsteil genauso groß, wie wenn du pure Mathematik mit Nebenfach Wirtschaft belegst ( ca. 30 CPs von 180). Der größte Unterschied ist, dass du zum einen noch Informatik belegen musst ( 20 CPs) und du dich später entweder in Stochastik oder Optimierung vertiefen musst( was dir aber ja entgegenzukommen scheint, wenn du eher angewandte Mathematik machen willst). Insgesamt hast du also nur etwas weniger Mathe als in einem reinen mathestudium( wobei Informatik auch recht mathematisch werden kann), legst dich aber von Anfang an auf eine vertiefungsrichtung fest. In den ersten 2 Semestern belegt man ülicherweise Analysis 1+2, sowie Lineare Algebra 1+2. Am Anfang geht es erstmal darum, zu lernen, wie man Mathe richtig aufschreibt, und wie man Dinge beweist, im Gegensatz zur Schule, in der man ja eigentlich meistens nur rechnet. Diese andere heransgehensweiße setzt meistens eine gewisse einarbeitungsphase vorraus, aber mit ein bisschen Fleiß ist es schaffbar. Die wichtigste Umstellung von Schule und Uni ist meiner Meinung nach, dass du selbst die nötige Motivation zum lernen aufbringen musst, da es eigentlich niemanden interessiert, ob du was machst oder nicht. Ich hoffe dies hilft dir erstmal weiter :-) wenn du noch fragen hast, kannst du dich ja einfach nochmal melden. Lg Johanna




27.October 2012 13:57  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel





28.October 2012 10:16  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Alina: Hey Marcel, ich versuche einmal alle deine Fragen zu beantworten. Also, ich hatte in der Schule auch Mathe LK und im Schnitt so 13 Punkte, mein Abischnitt war dann 1,6. Ich hatte vor BWL zu studieren, aber weil das so viele machen, wollte ich mich mit bisschen mehr Mathe konkretisieren. So bin ich bei WiMa gelandet, ohne mich weiter mit zu beschäftigen. Ich war dann zunächst sehr geschockt, als das Studium eigentlich nur aus Mathe und Informatik bestand... Man hat in Summe nur 4 BWL Vorlesungen, einiges an Informatik und Programmieren und viel Mathe. Die ersten 2 Semester sind mit Sicherheit die schwierigesten auch auch mathematischsten. Ich glaube, da hat man an jeder Uni Analysis und Lineare Algebra. Ich fand, dass die ersten 2 (vll auch noch das 3.) Semester am schwierigsten waren. Danach wurde es minimal weniger mathematisch, aber von wirklich anwendungsbezogen finde ich, kann man nicht reden. Der Stoff wird auch nicht wirklich leichter, aber man hat sich dran gewöhnt und deswegen kommt einem das alles nicht mehr so schwer vor ;) Ich würde sagen, dass du 20% BWL, 35% Informatik und den Rest Mathe hast. Informatik geht natürlich in die mathematische Richtung, ist aber deutlich anwendungsbezogener und hat mir mehr Spaß gemacht. (Hätte cih vorher auch nicht gedacht, weil ich gar nichts mit Info zu tun hatte...) Mit deinen Voraussetzungen schaffst du das Studium bestimmt!! Musst halt nur am Ball bleiben und darfst am Anfang nicht aufgeben. Ich hätte fast aufgegeben und bin jetzt froh es nicht getan zu haben und habe jetzt sogar mit dem Master angefangen. Ich war gut in Mathe aber kein Überflieger. Du musst dir nur im klaren sein, dass die Unimathematik kein bisschen mit der Schule zu tun hat. Aber das klappt schon alles :)Ich hoffe ich konnte deine Fragen beantworten! Wenn du noch fragen hast, sag bescheid! Liebe Grüße




27.October 2012 14:28  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Simone: Hallo Marcel, ich habe mich damals aus einem ähnlichen Grund wie du für das Wirtschaftsmathematikstudium entschieden. Auch ich dachte reine Mathematik wäre vielleicht zu trocken und wima mehr anwendungsbezogen. Leider wurde ich in diesem Punkt ein bisschen enttäuscht. Meiner Meinung ist der einzige Unterschied, dass man bei wima neben BWL auch noch Informatik als Nebenfach hat und dafür ein paar Mathemodule weniger belegen muss. Was die Mathemodule an sich angeht, sind dies allerdings dieselben wie für Mathematiker und somit kein Stück anwendungsbezogener. Was die Voraussetzungen für Erfolg im Studium angeht, würde ich sagen, dass Leistungen in der Schule wenig aussagen. Ich habe auch Freunde, die in der Schule nur Grundkurs hatten und trotzdem super zurecht kommen. Was mir aufgefallen ist, ist das tendenziell auch ohne nc schon eher die Leute durchgekommen sind, die auch einen guten Abiturschnitt hatten. Für mich sind das allerwichtigste um nicht aufzugeben meine Freunde im Studium. Es ist sehr wichtig sich schnell zu einer guten Lerngruppe zusammen zu tun, da man allein sehr schnell an dem Punkt ist aufzugeben und auch nicht alles hinbekommt. Ich würde aber sagen, dass es durchaus möglich ist mit ein bisschen Aufwand die ersten beiden Semester zu bestehen. In den ersten beiden Semestern besucht man die Grundvorlesungen Analysis und Lineare Algebra um erstmal eine mathematische Grundlage zu schaffen. Gleichzeitig habe ich 2 BWL Module absolviert und einen Java-Programmierkurs und Informatik I. Ich hätte nie gedacht, dass mir Informatik je Spaß machen würde und viele wechseln auch gerade deswegen wieder zurück zu Mathe, aber ich halte es durchaus für sinnvoll auch in diesem Bereich gebildet zu sein, einfach um auch später ein breiteres Feld zu haben in dem man arbeiten kann. Ich hoffe ich konnte dir schonmal ein bisschen weiterhelfen, sonst kannst du mir gerne noch weitere Fragen stellen :) Liebe Grüße




26.August 2012 18:34  

Marcel: oh cool danke ür die schnelle antwort! Hilft mir auf jeden fall weiter! WIe sieht es aber nun mit dem wirtschaftichen teil aus,da ich wirtschaft ab der 10. klasse abgewählt hab. muss ich da was wiederholen oder sogar nacholen? und was sagst du zwischen bachlor/Master und diplom?



Patrick: Hey, natürlich solltest du ein gewisses Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen (es heißt schließlich nicht umsonst >Wirtschafts



26.August 2012 10:59  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Patrick: Hi Marcel! Cool, dass du dich für Wirtschaftsmathe (wir nennen es abgekürzt meistens WiMa) interessierst! Ich habe gerade vor 2 Monaten an der Uni Mannheim meinen Bachelor abgeschlossen und werde ab nächster Woche im Master weitermachen. Als ich vor 3 Jahren vor der Entscheidung stand, waren meine Voraussetzungen eigentlich ziemlich ähnlich wie bei dir. Ich hatte ein recht gutes Abi (1,6) und das ohne mich übermäßig anstrengen zu müssen. Mathe fiel mir immer ziemlich leicht und hat mich auch am meisten interessiert, daher wollte ich dann auch irgendwas in die Richtung studieren. Aber genau wie bei dir hatte ich auch die Befürchtung, dass reine Mathematik mir auf Dauer zu langweilig werden würde, daher habe ich mich dann für WiMa entschieden. Und ich kann sagen: Die Entscheidung war definitiv richtig! Was dich erwarten wird? Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass Mathe im Studium anders abläuft als in der Schule. Selbst wenn du im Studium und speziell dann in Mathe gut bist, wirst du viel lernen und üben müssen - das war halt anders als in der Schule, wo mir das meiste oft sofort klar war. Dafür ist der Stoff im Studium aber meiner Meinung nach auch viel "interessanter". Aber wenn man sich Mühe gibt und einigermaßen am Ball bleibt, ist der Matheteil des Studiums auf jeden Fall zu bewältigen. Wie die ersten Semester (und eigentlich auch alle Semester danach) aussehen, hängt sehr von der Uni/FH ab. Ich kann daher nur von meinen Erfahrungen aus Mannheim berichten, bei anderen Unis kann das etwas anders aussehen. Im ersten Semester hatte ich die Vorlesungen -Analysis I (Mathe) -Lineare Algebra I (Mathe) -Finanzwirtschaft (BWL) -Produktion (BWL) Zweites Semester: -Analysis II (Mathe) -Lineare Algebra II (Mathe) -Mikroökonomie A (VWL) -Makroökonomie A (VWL) Das sind halt die "Grundlagen" der drei Fächer und hier sehe ich auch die Hürde: Wenn du Analysis und LA gut hinbekommst, können dir eigentlich auch die anderen Mathefächer wenig anhaben. Die Zeitaufteilung war bei mir dabei so in etwa 60/40, vielleicht sogar eher 70/30 für Mathe. Durch die Fächer muss man sich teilweise auch einfach durchbeißen, so richtig spannend sind sie nämlich nicht - Grundlagen halt. Die wirklich coolen Fächer kommen erst später ab dem dritten oder vierten Semester, zumindest sehe ich das so. So, ich hoffe damit konnte ich erstmal die wichtigen Fragen beantworten, wenn ich doch was vergessen haben sollte oder dir noch was einfällt, kannst du dich natürlich gerne nochmal melden ;) Liebe Grüße, Patrick




29.August 2012 21:22  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Myriam: Hallo Marcel! Schön, dass du dich für die Wirtschaftsmathematik interessierst. Erst einmal muss ich dich leider enttäuschen was das Praktikable an diesem Studiengang angeht. Uni bleibt Uni - da ist letztendlich (außer die Finanzbuchhaltungs-Vorlesung) alles recht theoretisch. Sagen wir es mal so: die wenigen "Wirtschaftsmathematik-Vorlesungen" die du hören wirst sind angewandter als diverse Andere (wie Algebra und Logik z.B.). Am Anfang des Studiums unterscheidet sich dein Studienplan auch kaum von dem eines reinen Mathematiker der im Nebenfach BWL hört: Lineare Algebra 1 und 2, Analysis 1-3, BWL 1-2 und ein Programmier-Schein. Um Mathe studieren zu können muss man zunächst einmal eine hohe Frusttoleranz besitzen. Wer bei uns nicht regelmäßig am Ball bleibt hat (in den meisten Fällen) zum Klausur-Termin ein großes Problem. Und am Ball bleiben kann dann auch mal heißen eine Woche vor den Übungsaufgaben sitzen und nicht weiter wissen. Im Studium wird jeder in's kalte Wasser geschmissen, wenn du irgend eine Form von Mathematik studierst ist das Wasser um einige Grad kälter. Was in der Schule war ist in der Uni zum Vorteil Vieler nicht wirklich relevant (Abgesehen von der Zulassung) - wie viel du machst entscheidest du selber. Es ist daher vorteilhaft fleißige Freunde an der Uni zu haben, die einen motivieren. Ja die ersten zwei, wenn nicht sogar drei Semester sind eine große Hürde - aber da hört es nicht auf. Grundlagen für die Finanzmathematik erlernst du in Wahrscheinlichkeitstheorie und Funktionalanalysis - zwei Vorlesungen die bei uns hohe Durchfallquoten haben und idR im vierten oder sechsten Semester gehört werden. Wenn du vor Herausforderungen keine Angst hast und es liebst komplexe Probleme zu lösen liegst du mit Mathematik/Wirtschaftsmathematik genau richtig. Speziell zur LMU würde ich dir aber ehrlich gesagt Mathematik statt Wirtschaftsmathematik empfehlen, da du die meisten Fächer der WiMa im Wahlpflichtbereich der Mathematik wählen kannst und du trotzdem die Möglichkeit hast andere Fächer zu wählen, sollten dir W-Theorie und FunkAna zu schwer sein. Am Ende machen wir dann eh alle den gleich/ähnlichen Job. Das Verhältnis ist um 75/25 herum - bin mir da gerade nicht sicher. Ich kam übrigens genauso wie du (und die meisten Anderen) auf diesen Studiengang - Mathe war immer leicht, also warum nicht? Die Job-Aussichten danach sind auch nicht die Schlechtesten. Solltest du noch weitere Fragen haben, oder habe ich etwas unzureichend beantwortet, sag mir doch Bescheid. Ich bin momentan am arbeiten, daher kann es ein paar Tage dauern bis ich antworte. Liebe Grüße, Myriam




19.September 2012 21:56  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Samuel: Erst mal Sorry noch wegen der langen Antwortzeit. Ich war bis gerade noch im Urlaub. Hier habe ich dir deine Fragen beantwortet. Der Übersichtlichkeit wegen, habe ich deine Fragen noch davor gestellt. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. -->Das sind auf jeden Fall schon gute Voraussetzungen. Es kommt noch dazu, dass du die Übungsaufgaben regelmäßig und nach Möglichkeit auch eigenständig oder in einer Gruppe bearbeitest. Viele hatten aber keine Lust mehr auf Mathe, weil sie sich wahrscheinlich vorgestellt hatten mehr zu rechnen und weniger beweisen. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? -->Langeweile wirst du mit Sicherheit in einem Mathestudium nicht haben. Und ich kenne auch keinen, der jetzt großartig rumgegammelt hat und das Studium fortgeführt hat. dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. -->Ja, die erst zwei Semester sind am schwersten. Da brauchen die meisten auch die ganzen Wochenende fürs Lernen. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? -->Du wirst meistens nicht sonderlich viel mehr als 25% an Wirtschaftsfächer haben. Am Anfang kam noch Informatik hinzu. Aber gegen später im Studium wirst du ohnehin mehr angewandte Mathematik haben, d.h. Mathematik, die in der Wirtschaft eingesetzt wird. Viele Grüße, Samuel




09.March 2012 19:28  

Marcel: Ersteinmal vielen Dank für die ausführliche Antwort :) Bedeutet zeichnen bei dir jetzt ein Blatt nehmen und einen Gebäudeentwurf zu zeichen (Fassade und äußeres) oder mehr das Planen (sprich Grunrisse, einzelne Ebenen)? lg



Mer: Ich hatte dir noch nicht auf die Frage zu den Vorlesungsthemen des 1. Semesters geantwortet. Also an meiner Uni gab es, soweit ich mich noch erinnere, Kunstgeschichte, Bauphysik, "Planen, Zeichnen, Entwerfen" doer wie das hieß, usw. Für mich beddeutet Zeichnen jetzt eher das Äußere eines Gebudes im Gesmtbild zu zeichnen. Jedoch muss man ja auch beim Planen zeichnen können. Wenn ich in meiner Freizeit architektonisches gezeichnet habe, dann habe ich immer einen Mix gehabt. Mal nur ds Äußere des Gebäudes, mal detailierter und das Innere (einzelne Ebenen). Zeichnen bedeutet im Allgemeinen verschiedene Perspektiven zu zeichnen und alles etwas detaillierter. (vllt. sogar Baustoffe, oder Kontraste). Bei einem Grundriss handelt es sich eher um eine Skizze. Da nimmt man auch keine Perspektiven sondern sieht das Gebäude nur aus einer gerade Perspektive an und skizziert es, also gehört hier auch der Grundriss hinzu. Lg




19.March 2012 22:10  

Marcel: Hallo, Mache dieses Jahr mein Abi und hab mich mit der Idee befasst anschließend Architektur zu studieren ;) Daher kam ich darauf mal nach zu fragen wie andere diesen studiengang finden und was die vorraussetzungen dafür sind (neben interesse--> gibt es also bestimmte fähigkeiten außer den "willen" die man gebrauchen könnte;)) und welche Uni würdest du empfehlen. Und ich hätte die frage was die inhalte des 1. und 2. semesters sind ungefähr ... wäre echt scharf wenn du mir helfen könntest...:) lg



StuSer: Hallo. Alsooo, die einzig wichtigen Voraussetzungen sind in meinen Augen das Interesse am Thema und der unbedingte Wille die Sache durchzuziehen. Das gilt vor allem für die Zeit während den Abgaben und Klausuren. Man muss sich einiges selbständig aneignen und häufig eine Menge Zeit investieren. Was jedoch nicht bedeutet, dass der Spaß dabei zu kurz kommt ;) Alles andere ist kein Hexenwerk und kann man eigentlich lernen. Wenn du bereits alles könntest wäre das Studium ja auch nicht notwendig. Ich selbst studiere am KIT und bin auch ganz zufrieden mit der Situation. Es gibt Studios mit festen Arbeitsplätzen, Computerräume und Werkstätten. Das Lehrpersonal ist größtenteils auch ganz umgänglich ;) Durch die Campuslage hat man dazu sehr kurze Wege. Karlsruhe selbst hat einen guten ÖPNV und ist super für Radfahrer. Das Klima ist mild und die Stadt vergleichsweise grün. Eine richtige Empfehlung kann ich dir nun eigentlich nicht geben, da ich die Situation an anderen Unis (mit Ausnahme von Stuttgart) und deren "Reputation" überhaupt nicht kenne. Bist bestimmt gut beraten, mal noch Leute aufzuspüren und deren Meinung zu hören. Im Endeffekt ist aber vieles auch subjektive Meinung, die Entscheidung kann dir also keiner abnehmen. Falls deine Wahl sich hinterher als totaler Müll rausstellt ist das aber auch nicht so tragisch, denn ein Wechsel ist meist möglich. Du wärst auch nicht der Erste dem das passiert ;) Ein Kommilitone hat im 3. Semester von Hamburg zu uns gewechselt und fühlt sich hier sichtlich wohler. Zu den Fächer... im 1. und 2. Semester geht es hauptsächlich um grundsätzliche Dinge. So z. B. Baukonstruktion, Darstellende Geometrie, Baugeschichte, Statik, Bauphysik, Rechneranwendungen. Alles machbar ;) Hoffe ich konnte deine Fragen beantworten. Falls es trotzdem irgendwo brennt einfach melden. Beste Grüße




13.March 2012 11:40  

Marcel: Hallo, Mache dieses Jahr mein Abi und hab mich mit der Idee befasst anschließend Architektur zu studieren ;) Daher kam ich darauf mal nach zu fragen wie andere diesen studiengang finden und was die vorraussetzungen dafür sind (neben interesse--> gibt es also bestimmte fähigkeiten außer den "willen" die man gebrauchen könnte;)) und welche Uni würdest du empfehlen. Und ich hätte die frage was die inhalte des 1. und 2. semesters sind ungefähr ... wäre echt scharf wenn du mir helfen könntest...:) lg



Silja: hallo marcel, hier kannst du die fächer die im bachelor an der rwth belegt werden müsssen einsehen: http://arch.rwth-aachen.de/studium/bachelor-architektur/po2011/ die fächer sind eigentlich an jeder uni oder fh ähnlich. du siehst, es handelt sich einerseits um künstlerische fächer wie entwerfen und gestalten (dazu gehört vor allem im ersten jahr auch viel mit der hand zeichnen) aber auch technische fächer wie tragwerklehre, wo verschiedene tragwerke berechnet und dimensioniert werden, gebäudetechnologie oder auch baustoffkunde. besonders für das berufsleben wichtig ist die baukonstruktion, architektur ist nämlich vor allem ästhetisches konstruieren - wirklich gebäude entwerfen tun hinterher die wenigsten architekten. außerdem werden im bachelor grundlagen für die stadtplanung vermittelt (man kann hinterher entscheiden ob man einen master in stadtplaung oder architektur machen will). architektur ist - besonders an der rwth, die aber auch einen guten ruf für architektur hat - ein studium wo man viel durchhaltevermögen braucht. in den ersten vier semstern verbringt man nicht viel zeit zuhause und sitzt auch an den wochenenden im arbeitsraum. aber wenn du dich für architektur interessiert, sollte dich das auf keinen fall davon abhalten mal in das studium reinzuschnuppern. ich würde dir raten dich einfach jetzt schonmal vor deinem abi einen tag in verschiedene architekturvorlesungen zu setzen (besser natürlich zwei oder drei tage, zum beispiel in den osterferien, aber informier dich vorher ob es an der uni auch irgendwann vorlesungsfrei gibt), da merkst du ganz schnell ob du dir vorstellen kannst architektur zu studieren. schreib doch mal ob und wo du dir vorlesungen angehört hast und ob wie du dich in der studienwahl entscheidest. viele grüße silja