Wirtschaftsmathematik

Abschluss:

Bachelor

Hochschule:

Universität Mannheim




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Universität Mannheim

Mannheim
Deutschland





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Fragen zu Wirtschaftsmathematik (Bachelor)

26.August 2012 18:34  

Marcel: oh cool danke ür die schnelle antwort! Hilft mir auf jeden fall weiter! WIe sieht es aber nun mit dem wirtschaftichen teil aus,da ich wirtschaft ab der 10. klasse abgewählt hab. muss ich da was wiederholen oder sogar nacholen? und was sagst du zwischen bachlor/Master und diplom?



Patrick: Hey, natürlich solltest du ein gewisses Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen (es heißt schließlich nicht umsonst >Wirtschafts



26.August 2012 10:59  

Marcel: Hi ich hab dieses Jahr mein abi absolviert und bin momentan ein jahr im ausland. ich hab einen abischnitt von 1,4 und hab mathe mit 14 kurspunkten im leistungsfach absolviert und bin nun daran interresiert Wirtschaftsmathematik zu studieren. Wie ich darauf komme? Ich hab überlegt mathe pur zu wählen aber dachte mir das das vielleicht für mich zu trocken ist. ein freund meinte dann, versuch doch mathe mit was zu kombienieren. darauf hin hab ich an wirtschaftsmathe gedacht (wm). Bei wm dachte ich mir, kann ich mathemathische lösungsvorschläge praktisch anwenden. ich geh dabei von mehr praxis aus bzw theoretischer praxis bei der man sich noch was bildlich vorstellen kann. meine fragen sind nun, was mich erwarten würde, was die vorraussetzungen sind, außer einer guten mathenote, und dem guten willen und motivation. ich war ein durchschnittsschüler der in der schule auch mal gegammelt hat, dem aber mathe relativ leicht viel. schechte noten hatte ich nie. alles im1er bereich in mathe. oftmals von langeweile geplackt. und wenn was komplieziert war, mit üben hab ich eig alles hinbekommen. von nichts kommt halt nichts. ich weiß nur nicht ob das im studium auch so geht. was meinst du? dann würde ich mal gerne wissen wie die ersten 2 semester so aussehen, da viele sagen das sei die größte hirde, da man als schüler sozusgen ins kalte wasser geworfen wird. dann, in welchen verhältnis steht wirtschaft zu mathematik? 30/70 oder 50/50? verstehst du? ich würde mich freuen deine meinung dazu zu hören. ich würde mich auch dafür interresieren wie du auf den studiengang kamst und was dich daran begeistert und mit welchen vorraussetzungen du begonnen hast! Liebe grüße! :) Marcel



Patrick: Hi Marcel! Cool, dass du dich für Wirtschaftsmathe (wir nennen es abgekürzt meistens WiMa) interessierst! Ich habe gerade vor 2 Monaten an der Uni Mannheim meinen Bachelor abgeschlossen und werde ab nächster Woche im Master weitermachen. Als ich vor 3 Jahren vor der Entscheidung stand, waren meine Voraussetzungen eigentlich ziemlich ähnlich wie bei dir. Ich hatte ein recht gutes Abi (1,6) und das ohne mich übermäßig anstrengen zu müssen. Mathe fiel mir immer ziemlich leicht und hat mich auch am meisten interessiert, daher wollte ich dann auch irgendwas in die Richtung studieren. Aber genau wie bei dir hatte ich auch die Befürchtung, dass reine Mathematik mir auf Dauer zu langweilig werden würde, daher habe ich mich dann für WiMa entschieden. Und ich kann sagen: Die Entscheidung war definitiv richtig! Was dich erwarten wird? Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass Mathe im Studium anders abläuft als in der Schule. Selbst wenn du im Studium und speziell dann in Mathe gut bist, wirst du viel lernen und üben müssen - das war halt anders als in der Schule, wo mir das meiste oft sofort klar war. Dafür ist der Stoff im Studium aber meiner Meinung nach auch viel "interessanter". Aber wenn man sich Mühe gibt und einigermaßen am Ball bleibt, ist der Matheteil des Studiums auf jeden Fall zu bewältigen. Wie die ersten Semester (und eigentlich auch alle Semester danach) aussehen, hängt sehr von der Uni/FH ab. Ich kann daher nur von meinen Erfahrungen aus Mannheim berichten, bei anderen Unis kann das etwas anders aussehen. Im ersten Semester hatte ich die Vorlesungen -Analysis I (Mathe) -Lineare Algebra I (Mathe) -Finanzwirtschaft (BWL) -Produktion (BWL) Zweites Semester: -Analysis II (Mathe) -Lineare Algebra II (Mathe) -Mikroökonomie A (VWL) -Makroökonomie A (VWL) Das sind halt die "Grundlagen" der drei Fächer und hier sehe ich auch die Hürde: Wenn du Analysis und LA gut hinbekommst, können dir eigentlich auch die anderen Mathefächer wenig anhaben. Die Zeitaufteilung war bei mir dabei so in etwa 60/40, vielleicht sogar eher 70/30 für Mathe. Durch die Fächer muss man sich teilweise auch einfach durchbeißen, so richtig spannend sind sie nämlich nicht - Grundlagen halt. Die wirklich coolen Fächer kommen erst später ab dem dritten oder vierten Semester, zumindest sehe ich das so. So, ich hoffe damit konnte ich erstmal die wichtigen Fragen beantworten, wenn ich doch was vergessen haben sollte oder dir noch was einfällt, kannst du dich natürlich gerne nochmal melden ;) Liebe Grüße, Patrick