Universität Stuttgart

Gegründet:

1829

Anzahl Studierende:

20066

Träger:

staatlich




Kontaktdaten

Universität Stuttgart

Stuttgart
Deutschland


Web: http://www.uni-stuttgart.de/



Studiengänge

 Air Quality Control, Solid Waste and Waste Water Process Engineering (WASTE)
 Anglistik
 Architektur
 Bauingenieurwesen
 Bauphysik
 Berufspädagogik/Technikpädagogik
 Betriebswirtschaftslehre (BWL)
 Chemie
 Computational Mechanics of Materials and Structures (COMMAS)
 Computerlinguistik
 Deutsch
 Elektrotechnik und Informationstechnik
 Empirische Politik- und Sozialforschung
 Empirische Politik- und Sozialforschung (dt.-frz.)
 Englisch
 Erneuerbare Energien
 Fahrzeug- und Motorentechnik
 Französisch
 Geodäsie und Geoinformatik
 Geomatics Engineering (GEOENGINE)
 Germanistik (Literaturwissenschaft)
 Geschichte
 Geschichte der Naturwissenschaft und Technik
 Immobilientechnik und Immobilienwirtschaft
 Informatik
 Information Technology (INFOTECH)
 Infrastrukturplanung
 Integrierte Gerontologie
 Kunstgeschichte
 Linguistik
 Logistikmanagement
 Luft- und Raumfahrttechnik
 Maschinelle Sprachverarbeitung
 Maschinenbau
 Maschinenwesen
 Materialwissenschaft
 Mathematik
 Mechatronik
 Medizintechnik
 Nano- und Optoelektronik & Leistungselektronik
 Naturwissenschaft und Technik
 Pädagogik
 Pädagogik/Berufspädagogik
 Philosophie
 Philosophie/Ethik
 Physics
 Physik
 Politikwissenschaft
 Politikwissenschaft/Wirtschaftswissenschaft
 Praxisorientierte Kulturphilosophie (deutsch-französisch)
 Romanistik
 Simulation Technology
 Softwaretechnik
 Sozialwissenschaft
 Sozialwissenschaften (dt.-frz.)
 Soziologie
 Sportwissenschaft
 Sportwissenschaft: Gesundheitsförderung
 Technikpädagogik
 Technikpädagogik (Aufbaustudiengang)
 Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre
 Technische Biologie
 Technische Kybernetik
 Technologiemanagement
 Umweltschutztechnik
 Verfahrenstechnik
 Volkswirtschaftslehre
 Water Resources Engineering and Management (WAREM)
 Wissenskulturen

Folgende Studenten kannst du fragen ...



Fragen zu Universität Stuttgart

01.February 2014 12:48  

Alfred: Hallo Daniela, ich habe drei wichtige Fragegebiete, die ich gerne klären würde: 1) Ist das Studium an der Uni Stuttgart eher praktisch, berufsnah oder mit einem stärkeren Fokus auf Theorie und Wissenschaft? Macht man auch in Eigenregie Projekte? Macht dir persönlich das Studium Spaß? 2) Gibt es viele Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Fachgebieten wie Biologie, Neurologie oder auch künstlerisch-medialen Bereichen? Kann man schon einzelne solche Module im Bachelor dazunehmen oder findet eine Spezialisierung erst im Master statt? 3) Wie sieht die Wohnsituation in Stuttgart aus? Bekommt man leicht Wohnungen für mehrere Personen und wie teuer glaubst du sind diese? Wie ist die Wohnsituation im Umland? Ist der Campus schön und die Hörsäle gut ausgestattet? Vielen Dank schon mal im Voraus. Alfred



Daniela: Hallo, Das Studium in Informatik ist mit sehr viel Theorie und Wissenschaft ausgeschmückt. Die meisten Vorlesungen sind eher wissenschaftlich orientiert, allerdings hat man ab dem 2. Semester auch Praktika und Studienprojekte neben den Vorlesungen, deren Aufgabenstellungen teilweise sogar von Firmen kommen. Es ist also eine gute Ranführung an berufliche Projekte. Zu den Kombinationsmöglichkeiten kann ich dir leider nicht viel sagen. Die kombinierten Studiengänge aus Informatik und Biologie etc sind bei uns in der Regel eigenständige Studiengänge. Die Wohnsituation in Stuttgart ist ziemlich schwierig. Wenn man mit mehreren Leuten eine Wohnung für eine WG finden will, sollte man sich viel Zeit dafür nehmen, da das Leben in Stuttgart recht teuer ist und bei weitem nicht jede Wohnung erschwinglich ist. Die Studentenwohnheime sind dafür direkt auf dem Campus, was diesen irgendwie sehr heimisch macht. Ich fühle mich hier jedenfalls sehr wohl :) Die Hörsäle sind sehr unterschiedlich ausgestattet, aber ich war noch nie in einem in dem es nicht mindestens zwei Beamer gegeben hätte, auch die Beleuchtungen sind sehr gut schaltbar und in den Physik Hörsälen gibt es z.B. auch immer Kameras um Experimente noch zusätzlich an der Leinwand zu streamen.




05.July 2013 22:50  

Helles: Hey Steffen, ich hab da mal ne Frage an dich. Welchen Leuten rätst du dringend ab Softwaretechnik zu studieren?



Steffen: Hi Helles, das ist natürlich eine sehr weites Feld. Neben Umständen, die allgemein gegen ein Studium sprechen, würde ich Leuten abraten Softwaretechnik zu studieren, wenn sie stolz darauf sind die Schulmathematik nicht zu verstehen. Man muss Mathematik nicht unbedingt lieben, um beim Studium Spaß zu haben, aber man sollte bereit sein, sich damit auseinanderzusetzen. Naturgemäß wird man auch viel Zeit vor einem Computer oder mit Stift und Papier verbringen, das hält sich allerdings mit der Zusammenarbeit mit anderen die Waage. Man darf aber keine Arbeit im Grünen erwarten. Ansonsten ist die Softwaretechnik, wie die Informatik, ein sehr großes Feld mit vielen verschiedenen Themengebieten, ob man sich dafür interessiert wie Menschen und Computer interagieren, wie man Robotern das Fußballspielen beibringt oder ob man einfach selbst seine eigenen Ideen umsetzen will, kann man dies alles mit und in einem Softwaretechnikstudium tun. Und falls du Angst hast zu wenig Vorkenntnisse zu haben, kann ich dich wahrscheinlich beruhigen, wie bei den anderen MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sollte das normale Abitur vollkommen ausreichen. Softwaretechnik gehört allerdings nicht zu den Studiengängen, bei denen man mit wenig Arbeit viel erreichen wird. Man sollte also einen gewissen Ergeiz mitbringen oder ihn möglichst schnell entwickeln. Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten, auch wenn die Frage, wem ich ein Softwaretechnikstudium empfehlen würde viel interessanter ist. ;)




31.May 2013 15:49  

Laura: Salut Nina, kannst du mir etwas zum Auswahlgespräch des Studiengangs dt.-franz. Sozialwissenschaften sagen? Ich bin schon zu gespannt! Danke. Liebe Grüße, Laura



Nina: Hallo Laura, das Auswahlgespräch verfolgt meiner Errinerung nach zwei Ziele: 1) zum einen die Motivation der Studierenden zu überprüfen: Kannst du erläutern warum du Sozialwissenschaften studieren möchtest, warum du einen binationalen Studiengang gewählt hast, warum du genau DEN binationalen Studiengang Stuttgart/ Bordeaux gewählt hast? Um (Fach-)wissen geht es dabei eher nicht, du möchtest ja studieren um dabei etwas zu lernen, nicht weil du schon alles weißt. Ein grundsätzliches Interesse für Politik und Gesellschaft im Allgemeinen und Frankreich und Europa insbesondere reichen vollkommen aus um einen kompetenten Eindruck bei der Beantwortung der Wissensfragen zu hinterlassen. (2) Zum anderen die Eignung, die mitunter schwierigen Studienjahre im Ausland erfolgreich zu absolvieren. Dabei geht es vor allem darum ob die Studierenden selbständig wirken und den Eindruck machen, dass Sie die Motivation, die Kraft und die Erfahrung mitbringen große Herausforderungen zu meistern. Viele Grüße und viel Glück, Nina




29.January 2013 16:00  

Sonja: Hi Nina, kannst du mir erklären, worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Ich freue mich über deine Antwort.



Nina: Hallo Sonja, gerne beantworte ich deine Fragen : FRAGE 1 : Worum es im Groben bei den Sozialwissenschaften (dt.-frz.) geht? Im Allgemeinen handelt es sich bei Sozialwissenschaften um Soziologie und Politikwissenschaften, also die (wissenschaftliche) Erforschung von sozialen Gruppen und vom politischen System. Die Spezifizität des deutsch-franzsischen Studiengangs (hier genannt FIFA für filière intégrée franco-allemande) sei durch folgenden Text beschrieben : Die Fifa – ein Studiengang zwischen zwei Welten Der Fifa-Studiengang bedeutet 2 Länder, 2 Universitäten und viele Reisen zwischen beiden Seiten. Das schönste an der Fifa ist die deutsch-französische Gruppe die sie ausmacht, denn der Studiengang besteht immer zur Hälfte aus ‚Deutschen‘ und zur Hälfte aus ‚Franzosen‘, die die nächsten Jahre gemeinsam verbringen werden um im Wechsel in Bordeaux und Stuttgart zu studieren. Der Studiengang beginnt in Bordeaux, am Institut d’Etudes Politiques besser als „Sciences Po Bordeaux“ bekannt. Das erste Jahr ist geprägt von eine großen Fächervielfalt: Politik, Wirtschaft, Geographie, Geschichte und auch so typisch französische Fächer wie ‚Allgemeinbildung‘ stehen alle auf dem Stundenplan. Und da sind wir auch schon im Herzen des Studiengangs angekommen, denn es geht darum, dass die Studierenden ein sehr umfassendes Verständnis für unsere Gesellschaft bekommen, nicht dass sie Spezialisten einer bestimmten Fachrichtung werden. Das Arbeitspensum im ersten Jahr am IEP ist sehr hoch und es bedarf, vor allem für die Deutschen die ein ganz anderes System gewohnt sind, viel Disziplin um die große Menge an Referaten, Essays, Buchrezensionen, usw. zu bewältigen die über das Jahr hinweg geleistet werden müssen. Aber am Ende des Jahres ist man ein Meister der schnellen Auffassungsaufgabe und der gelungenen Präsentationen. Nach einer langen Sommerpause fängt das zweite Studienjahr in Stuttgart an. Für die Studierenden gilt es, sich nun komplett umzustellen, denn an der Universität Stuttgart liegt der Schwerpunkt auf den Sozialwissenschaften, also der Politikwissenschaft und der Soziologie. Die Ausbildung an der Universität Stuttgart ist wissenschaftlich, das bedeutet, dass den Studierenden all die Dinge beigebracht werden, die es benötigt, um wissenschaftlich Arbeiten zu können: In den Seminaren und Vorlesungen lernen die Studierenden Theorien und Forschungsbeiträge der Sozialwissenschaften kennen, aber sie lernen auch wie sie selber eigene Forschungsprojekte durchführen können. Während das IEP vielen Deutschen ein wenig verschult vorkommt, staunen die meisten Franzosen über die große Selbstständigkeit, die an der Universität Stuttgart gefragt ist: die Studierenden müssen in der Lage sein, selbstständig ihr Studium zu organisieren. Nun geht es zurück nach Bordeaux, wo die Studierenden anfangen können, sich zu spezialisieren. Zur Auswahl stehen eine große Bandbreite an Vertiefungsmöglichkeiten aus den Bereichen Recht und öffentliche Verwaltung, Internationale Beziehungen und Politikwissenschaften. All diese Vertiefungen verfolgen das Ziel die Studierenden für eine Laufbahn im Öffentlichen Dienst, der freien Wirtschaft oder dem Stiftungs- und NGO-Wesen auszubilden. Am Ende dieses Jahres wird an der Universität Stuttgart eine Bachelorarbeit geschrieben: die Studierenden bearbeiten einige Wochen lang ein selbst gewähltes Thema nach allen Regeln der Wissenschaft. Jetzt fängt für die Studierende der Master an, eine weitere Möglichkeit sich entweder in Politikwissenschaften oder Soziologie zu spezialisieren. In diesem Studienjahr werden die Studierenden im Rahmen eines Seminars ein eigenes Forschungsprojekt durchführen können und den wissenschaftlichen Alltag so hautnah erleben. Sie lernen dabei eigene Forschungsideen zu entwickeln und auch umzusetzen und vor allem an langfristigen Projekten zu arbeiten. Im letzten Studienjahr können die Studierenden sich aussuchen ob sie noch zwei Semester in Stuttgart studieren möchte, oder die letzten beiden Semester in Bordeaux studieren wollen. Diejenigen die in Stuttgart bleiben machen einen forschungsorientierten Abschluss, und werden am Ende eine Masterarbeit schreiben um so zu beweisen, dass sie in der Lage sind eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit durchzuführen. Viele Studierende nutzen das letzte Studienjahr in Stuttgart, um ein Austauschsemester zu machen und studieren ein Semester im Ausland, zum Beispiel in Istanbul oder Mexiko City. Die Studierenden die noch einmal zurück nach Bordeaux gegangen sind, haben sich für einen praxisorientierten Abschluss entschieden und haben nach einem weiteren Vertiefungssemester die Gelegenheit ein langes Praktikum zu absolvieren und sind so bestens für den Berufseinstieg gewappnet. Dieses hin und her ist manchmal unheimlich anstrengend, aber eben auch sehr bereichernd. Nach 5 Jahren Fifa haben die Studierenden allerhand erlebt. Vor allem haben sie gelernt sich auf andere Denk- und Arbeitsweisen einzulassen, sich schnell an neue Situationen anzupassen und interkulturelle Hürden zu überwinden. Hat dir das schon weitergeholfen? Wenn nicht hake bitte nach, ich weiß nicht genau was dich interessiert, und kann an dieser Stelle nicht auf jedes Detail eingehen. FRAGE 2 : Wieso hast du dich damals für dieses Studium entschieden? Dies ist natürlich eine sehr individuelle Frage, aber ich schildere dir gern meine Erfahrung : Ich bin als Französin in Deutschland aufgewachsen, mir wurde das deutsch-französische also quasi in die Wiege gelegt. Nach einem Auslandsjahr als Au-Pair hatte ich einen gewaltigen ‘Theoriehunger’, ich wollte viel lernen und verstehen ‘wie die Welt funktioniert’ (habe ich damals immer gesagt ?) deshalb habe ich mich für Sozialwissenschaften entschieden. Reizvoll erschien mir die Kombination aus Politikwissenschaften und Soziologie, die mir erlaubte mich noch nicht ganz festzulegen. FRAGE 3 : Ich möchte gerne etwas studieren, wo die französische Sprache wichtig ist. Politik finde ich interessant (aber mehr leider auch nicht). Wie du aus dem Obigen Text entnehmen konntest ist das Studienfach sehr vielfältig, aber es ist auch deutlich mehr als nu rein Französisch –Studium. Ein Grundinteresse für Gesellschaft und Politik sollte schon da sein. Ob das bei dir der Fall ist, kannst nur du selbst wissen, aber wenn es nicht der Fall sein sollte scheint das STudium nicht das richtige zu sein, aber das scheint ja auch logisch: hast du Lust dich die nächsten 5 (!) Jahre mit einem Thema zu beschäftigen, das dich nicht so richtig interessiert « nur » um 2 Jahre in Frankreich verbringen zu können ? Dabei muss man auch sagen dass das Interesse an Politik nicht bei allen Studierenden gleich groß ist, für manche stellt es einen wichtigen Teil des Lebensinhalts dar (und sie wollen Politikwissenschaftler werden bzw. verbringen ihre Freizeit als politischer Aktivist), andere interessieren sich zwar dafür, aber ohne darin ihren Lebensmittelpunkt zu sehen. Kennst du schon den Studiengang « Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation » in Saarbrücken (D) und Metz (F)? Vielleicht könnte dich das interessieren ? (http://www.romanistik.uni-saarland.de/de/ik/studium/deutsch-franzoesische-studien/dfsbachelor.html) FRAGE 4 : Was macht man dann im späteren Berufsleben ? Es gibt , wie in den meisten Geistes- und Sozialwissenschaften kein einheitliches Berufsbild, einige arbeiten für politische Institutionen (UNO, EU, Parlament, Bundeskanzleramt), in der Wissenschaft (Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie WZB, SWP und GIGA), Entwicklungszusammenarbeit (GIZ ; Welthungerhilfe, Brot für die Welt), Stiftungen und Gewerkschaften (Robert-Bosch Stiftung, Verdi), kulturelle Institutionen (Arte, Institut für Auslandsbeziehungen, Centre Georges Pompidou) oder die freie Wirtschaft. Falls du noch mehr Fragen hast, kannst du mir immer gerne schreiben, Viel Glück bei deiner Entscheidung und viele Grüße, Nina




18.April 2011 00:07  

Bady: Ist das Studium praxisorientierter als Maschinenbau?



Annika: Leider nein, das kommt so ziemlich auf's gleiche raus. An einer Universität sind eigentlich alle Ingenieursstudiengänge generell sehr theoretisch aufgebaut. Wenn du etwas mehr Praxisbezug haben möchtest, wäre eine FH eine gute Alternative.




18.April 2011 00:10  

Philipp: Gibt es an den FHs/Unis spezielle Aufnahmebedingungen für diesen Studiengang und wie ist es speziell bei dir?



Annika: Elektrotechnik ist normalerweise ein zulassungsfreier Studiengang, sprich: es gibt keinen N.C. oder Aufnahmeprüfungen. Bei uns in Stuttgart kann man sich im Normalfall direkt in den Studiengang einschreiben. Allerdings ist es möglich, dass sich das ändert, wenn der G8-bedingte Doppeljahrgang zum WS 2012/13 anfängt.